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MB Fizik Zeak Kium
MB FSA SL-K Chro-Mo
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18 Sättel im Labor- und Praxistest

Po-Ebenen

Spaß oder Qual beim Biken? Oft hängt‘s entscheidend vom Sattel ab. MB hat 18 Tour- und Racemodelle in Labor und Praxis getestet.

UPDATE Oktober 2012: 24 MTB-Sättel für Tourenfahrer, Racer und Ladys im Test - plus: Komfort-Tipps rund um den Sattel

Neun Race-Sättel mussten sich ebenso beweisen wie neun weitere Modelle für Touren- und All-Mountain-Fahrer. Mit dabei: Klassiker wie Selles SLR, aber auch schon fast Enduro-taugliche Neulinge, beispielsweise der Zeak von Fizik­.

„Es gilt inzwischen als akzeptiert, dass nicht jeder Sattel zu jeder Anatomie passt. Das ist ein großer Fortschritt“, beschreibt Daniel Schade, Sportwissenschaftler der Gesellschaft für Biomechanik Gebiom in Münster, die aktuelle Marktsituation. So reicht die Spanne der untersuchten Modelle von komfortorientierten, weich gepolsterten Tourenmodellen – wie beispielsweise dem Fly Max GT von Terry – bis hin zu brettharten Carbonsätteln wie dem inzwischen als Race-Klassiker geltenden Speedneedle der Gewichtsfetischisten von Tune. Maßangefertigte Sondermodelle noch nicht eingeschlossen.

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Diese Produkte haben wir getestet:

MB Fizik Zeak Kium Druckverteilung
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MB SQ-LAB  612 Druckverteilung
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So testet MountainBIKE die Sättel

18 Sättel im Labor- und Praxistest

MB Fizik Zeak Kium
1/18 Fizik Zeak Kium Der Zeak ist eine gute Wahl für Sitzbeinbelaster, die AM-orientiert biken. Zu lang darf die Tour allerdings nicht werden. Weniger geeignet für Schambeinbelaster.
MB Fizik Zeak Kium MB FSA SL-K Chro-Mo MB Red-X Sport Comfort MB Selle Italia Yutaak MB Specialized Phenom Gel MB SQ-LAB 612 MB Syncros am Sattel MB Terry Fly Max GT MB WTB Laser V MB Fizik Aliante Carbon MB FSA K-Force Leather MB Prologo Nago Pas MB Red-X Superlight MB Selle Italia SLR XC MB Specialized Phenom SL MB SQ-LAB  611 MB Terry Fly GT Gel MB Tune Speedneedle

In der Praxis jagte das MB-Team die Kandidaten über die Trails rund um Stuttgart, fuhr mehrere Tage mit einem Modell in die Redaktion und zurück nach Hause, um anschließend auf dem gleichen Bike einen Konkurrenten direkt einem anderen gegenüber zu stellen.

„Kaum zu glauben, wie unterschiedlich sich verschiedene Sättel aus derselben Kategorie anfühlten“, wunderte sich MB-Tester und Alltags-Pendler Reynaldo Ilagan. Fast schon so etwas wie eine Zwischenergebnis. Neben dem Sitzkomfort schenkte die Testcrew der Bewegungsfreiheit besondere Beachtung. „Gerade AM-Biker gehen häufiger neben und hinter den Sattel und dürfen keinesfalls hängen bleiben“, erklärt MB-Trainee Rainer Sebal. Am Heck rund gearbeitete Modelle wie der neue Yutaak von Selle Italia schneiden diesbezüglich deutlich besser ab als Modelle mit entsprechenden Aussparungen, beispielsweise der Phenom Gel aus dem Hause Specialized­.

Zusätzlich wurden alle auf dem Trail gewonnenen Erfahrungen im Labor überprüft. Wie schon beim letzten Satteltest (MB 06/06) verließ sich MountainBIKE auf die Fachkompetenz der Biomechaniker aus Münster. Seit 2001 liefert Gebiom regelmäßig Studien zur Druckmessung auf Fahrradsätteln. Zwei auf Rollentrainern eingespannte Hardtails – ein Tourenbike und ein Racebike – dienten als Testaufbau. Jedem Sattel wurde ein Druckbild zugeordnet, das die Verteilung des gesamten Drucks ebenso anschaulich darstellt wie das Auftreten maximaler Druckspitzen.

Auf zusätzliche urologische Untersuchungen verzichtete MountainBIKE in diesem Jahr bewusst. Zum einen waren die Ergebnisse der letzten Jahre konstant (Labor- und Praxisbewertung gehen diesbezüglich selten Hand in Hand), zum anderen sind Mountainbiker aufgrund ihrer Eigenarten weit weniger gefährdet als beispielsweise Rennradfahrer. „Je gestreckter der Fahrer sitzt, desto größer wird die Belastung im Schambereich“, erklärt Daniel Schade.

Genau dieser empfindliche, viele Nervenbahnen und Blutgefäße aufweisende Bereich erfährt erst in der Race-Position eine höhere Belastung. Dann aber kommt ein zweiter Aspekt des Mountainbikens zum Tragen, denn Mountainbiker verändern sehr viel häufiger ihre Sitzposition als Straßenfahrer. Entwarnung also auch vor allem für Marathonisti und CC-Piloten: Die Wahrscheinlichkeit, dauerhafte Erektionsstörungen oder gar eine Impotenz durchs Biken zu verursachen, ist sehr gering.

Ganz sicher gehen können Sie, wenn Sie diese Warnzeichen erkennen und entsprechend reagieren: Ein Kribbeln der Nervenbahnen oder einschlafende Genitalien zeugen beispielsweise von zu hohem Druck beziehungsweise verminderter Durchblutung – also: raus aus dem Sattel und ab in den Wiegetritt, bis das Gefühl wieder zurück kommt!

So „ganz nebenbei“ hat MB beim Ausprobieren neuer Testmethoden allerdings festgestellt, dass Biken sogar äußerst förderlich für die Spermaqualität sein kann.

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Ganz wichtig: Die richtige Ergonomie

18 Sättel im Labor- und Praxistest

MB Fizik Zeak Kium
1/18 Fizik Zeak Kium Der Zeak ist eine gute Wahl für Sitzbeinbelaster, die AM-orientiert biken. Zu lang darf die Tour allerdings nicht werden. Weniger geeignet für Schambeinbelaster.
MB Fizik Zeak Kium MB FSA SL-K Chro-Mo MB Red-X Sport Comfort MB Selle Italia Yutaak MB Specialized Phenom Gel MB SQ-LAB 612 MB Syncros am Sattel MB Terry Fly Max GT MB WTB Laser V MB Fizik Aliante Carbon MB FSA K-Force Leather MB Prologo Nago Pas MB Red-X Superlight MB Selle Italia SLR XC MB Specialized Phenom SL MB SQ-LAB  611 MB Terry Fly GT Gel MB Tune Speedneedle

Allerdings weisen nicht alle Ansätze in die richtige Richtung. Lochsättel beispielsweise, die noch vor wenigen Jahren als das Nonplusultra hinsichtlich Komfort und Gesundheit galten, sehen sich vermehrter Kritik ausgesetzt. Logisch: Da an der Stelle des Lochs keine effektive Sitzfläche zur Verfügung steht, muss der gleiche Druck, den der Fahrer auf den Sattel bringt, auf eine kleinere Fläche verteilt werden. Reine Physik also. „Dadurch steigt der Druck vor allem an den Kanten der Aussparung“, erklärt Schade und fügt hinzu: „Dort allerdings befinden sich verstärkt Nervenbahnen.“ Eine schlechte Kombination, wie man inzwischen weiß – vor allem für jene Biker, die der Münsteraner Sportwissenschaftler als so genannte „Schambeinbelaster“ klassifiziert.

Solche „Schambeinbelaster“ sind all jene Biker, die von Natur aus ein nach vorne gekipptes Becken mitbringen. Ihr Problem: Beinahe der gesamte Satteldruck konzen­triert sich auf die kleine, empfindliche Stelle im Dammbereich. Die Folge: Schmerzen, Taubheitsgefühle, Nervenkribbeln. „Solche Biker haben vermehrt Schwierigkeiten, einen für sie passenden Sattel zu finden. Ganz anders als die Sitzbeinbelaster“, weiß Schade. Diese Gegenposition entspricht einer eher natürlichen Sitzhaltung, da der Druck auf die im Körper dafür vorgesehenen Sitzbeine gebracht wird.

Zwar kann auch das Sitzen auf diesen Höckern nach Stunden im Sattel unangenehm bis schmerzhaft werden, der Gesundheit des Bikers schadet dies jedoch nicht. In welcher Kategorie Sie selbst unterwegs sind, lässt sich mit einer simplen Fragestellung überprüfen: Verspüren Sie auf längerer Fahrt eher Probleme im hinteren Sitzbereich, dann sind Sie Sitzbeinbelaster. Wer häufig bis regelmäßig Kribbeln oder Taubheit im Genitalbereich verspürt, gehört in die Gruppe der Schambeinbelaster.

Lassen sich Biker demnach grundsätzlich in diese zwei Kategorien unterteilen? Die Antwort fällt zweigeteilt aus: Solche, die von Natur aus ein gekipptes Becken mitbringen, bleiben unabhängig von ihrer Position auf dem Bike Schambeinbelaster. Die zweite Gruppe wiederum kann ihren Druckpunkt unter Umständen verschieben.

„Entscheidend ist die Position auf dem Rad“, erklärt der Gebiom-Spezialist. Racer sitzen gestreckter als Tourer, nehmen also Druck weg von den Sitzhöckern. Bei der Auswahl des Lieblingssattels sollte die Einschätzung des eigenen Fahrcharakters also allen weiteren Fragen voranstehen. Das bedeutet: Achten Sie in den Testbriefkästen genau auf die Empfehlungen für Scham- oder Sitzbeinbelaster, und profitieren Sie von der Kombination neuer, noch mehr Komfort bringender Ansätze.

Als ganz entscheidend und von immer mehr Herstellern beachtet gilt beispielsweise inzwischen die Wahl der richtigen Sitzbreite. Während bis vor wenigen Jahren noch 130-mm-Sättel von Kiel bis München angeschraubt wurden, sind Sitzbreiten von 143 oder gar 150 Millimeter inzwischen wesentlich stärker vertreten.

Nicht nur Frauen, deren Anatomie grundsätzlich nach einer breiteren Sitzgelegenheit verlangt, profitieren von der Erkenntnis, die sich neben Specialized, SQ-Lab,Terry auch Versendermarke Red-X auf die Fahnen geschrieben hat: Liegen die Sitzhöcker weiter auseinander, als der Sattel Fläche bietet, „rutschen“ diese sozusagen seitlich ab. Die Folge: Der Druck zwischen den Sitzbeinen steigt und belastet den Dammbereich – mit den bekannten Nachteilen.

Um herauszufinden, welche Sitzbreite für Sie die richtige ist, bieten viele Fachhändler eine Messapparatur, der folgende, simple Test tut‘s aber auch: Legen Sie ein Stück Wellpappe auf die Kante eines Tischs und stellen Sie einen Stuhl direkt gegenüber. Setzen Sie sich auf die Pappe und stellen Sie die Beine angewinkelt ab.

Der hinterlassene Abdruck gibt Aufkunft: Sportlich gestreckt sitzende Biker messen von der einen Abdruckmitte zur anderen, Tourenfahrer messen die Strecke zwischen den Außenkanten. Sie haben das Glück und es gibt den Sattel Ihrer Wahl eine Nummer breiter? Prima – auf diese Weise kann ein Sattel, der vormals unerträglichen Druck verursacht hat, ganz plötzlich zum Lieblingsmodell mutieren.

Fazit:

Entscheidend für die Auswahl eines Sattels ist sein Einsatzzweck sowie die Anatomie und die Vorlieben seines Fahrers. Diese Individualität spiegelt der MB-Test wider: Manch Sattel, der im Labor top abschneidet, verliert seinen Glanz auf längeren Touren. Beispiel: Der Red-X Sport Comfort, dessen weiche Polsterung irgendwann durchgesessen ist. Ebenso gibt es Modelle, die Schambeinbelastern perfekt, Sitzbeinbelastern dagegen überhaupt nicht zusagen. Das beweist der leichte Tune par excellence. Den besten Komfort für Tourer bieten am Ende der englische Testsieger Fly Max GT von Terry sowie der neue Phenom Gel von Specialized. Racer hingegen finden bei Fizik und SQ-Lab geeignete Modelle. Unterm Strich gilt jedoch: Kein Kauf ohne gründliches Ausprobieren!

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Im Labor gemessen: Die Druckverteilung auf dem Sattel

Fünf Probanden, die hinsichtlich Körpergröße, Gewicht, Häufigkeit und Charakter des Bikens sowie ihres Sitztyps das ganze Spektrum des Mountainbikens repräsentieren, fuhren die jeweils neun Touren- und Racemodelle auf in Rollentrainern eingespannten Hardtails. Neben der exakt vergleichbaren Sitzgeometrie sieht das standardisierte Verfahren eine Festlegung der Leistung, der getragenen Bike-Kleidung sowie weiterer Parameter wie Messdauer, Reifendruck etc. vor. Über einen festgelegten Zeitraum ermittelt das System mithilfe 64 drucksensibler Sensoren ein Farbbild.

MB 0608 Sattel-Test Druckmessung - hinten
Druckverteilung bei einem Sitzbeinbelaster.

18 Sättel im Labor- und Praxistest

MB Fizik Zeak Kium
1/18 Fizik Zeak Kium Der Zeak ist eine gute Wahl für Sitzbeinbelaster, die AM-orientiert biken. Zu lang darf die Tour allerdings nicht werden. Weniger geeignet für Schambeinbelaster.
MB Fizik Zeak Kium MB FSA SL-K Chro-Mo MB Red-X Sport Comfort MB Selle Italia Yutaak MB Specialized Phenom Gel MB SQ-LAB 612 MB Syncros am Sattel MB Terry Fly Max GT MB WTB Laser V MB Fizik Aliante Carbon MB FSA K-Force Leather MB Prologo Nago Pas MB Red-X Superlight MB Selle Italia SLR XC MB Specialized Phenom SL MB SQ-LAB  611 MB Terry Fly GT Gel MB Tune Speedneedle

Ergebnisse:

MB 0608 Sattel-Test Druckmessung - vorn
Druckverteilung bei einem Schambeinbelaster.

Ähnlich dem Bild einer Wärmekamera ist das Spektrum des Druckbilds aufgebaut: kühle Farben bedeuten wenig, warme Farben hohen Druck. Das Bild oben zeigt einen typischen Sitzbeinbelaster (Druckspitzen im hinteren Sattelbereich), das links einen ebenso typischen Schambeinbelaster (Druckspitzen im Bereich der Sattelnase). In den Testbriefen ist das repräsentative, gemittelte Bild aller fünf Probanden abgebildet

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Auf diese Punkte sollten Sie beim Sattelkauf achten

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1/18 Fizik Zeak Kium Der Zeak ist eine gute Wahl für Sitzbeinbelaster, die AM-orientiert biken. Zu lang darf die Tour allerdings nicht werden. Weniger geeignet für Schambeinbelaster.
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Der Sattelkörper

Unkomfortables, aber leichtes Carbon für Racer, Schaum- oder Gelkörper erhöhen den Komfort. Aber: nicht zu weich wählen, sonst sitzt sich der Sattel durch.

Die Nahtführung

Eventuell vorhandene Nähte an den Hauptkontaktstellen Oberseite und Seitenkante müssen flach und weich gearbeitet sein.

Das Gestell

Racer achten aufs Gewicht und wählen Carbon oder Titan. Ebenso stabil, aber schwerer sind CroMo- und Stahlgestelle.

Das Heck

Ausbuchtungen am Heck bergen die Gefahr, mit der Baggy hängen zu bleiben. All-Mountain-Fahrer wählen runde Lösungen.

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Die Alternative: Der Sattel nach Maß

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1/18 Fizik Zeak Kium Der Zeak ist eine gute Wahl für Sitzbeinbelaster, die AM-orientiert biken. Zu lang darf die Tour allerdings nicht werden. Weniger geeignet für Schambeinbelaster.
MB Fizik Zeak Kium MB FSA SL-K Chro-Mo MB Red-X Sport Comfort MB Selle Italia Yutaak MB Specialized Phenom Gel MB SQ-LAB 612 MB Syncros am Sattel MB Terry Fly Max GT MB WTB Laser V MB Fizik Aliante Carbon MB FSA K-Force Leather MB Prologo Nago Pas MB Red-X Superlight MB Selle Italia SLR XC MB Specialized Phenom SL MB SQ-LAB  611 MB Terry Fly GT Gel MB Tune Speedneedle

Individuelle Anatomie

MB 0608 Sattel-Test Individualsattel - Sattel

Kein Mensch ist wie der andere – das gilt es beim Biken vor allem hinsichtlich der Anatomie zu bedenken: Frauen haben breitere Becken als Männer, Beine können verschieden lang sein, und wer beispielsweise ein Hohlkreuz hat, dessen Becken ist auf eine bestimmte Weise gekippt.

Eigene Lösungen

Die Daten zu den einzelnen Modellen weisen Sättel als für Scham- oder Sitzbeinbelaster geeignet aus. Sofern Sie trotzdem weiterhin Probleme beim Sitzen haben, lohnt der Gang zum Spezialisten. Immer mehr Hersteller bieten maßangefertigte Lösungen an. Seit 1994 beispielsweise beschäftigt sich Gebiom in Münster mit sensorgestützter Messung verschiedener anatomischer Parameter. Seit nunmehr zwei Jahren werden mithilfe eines weltweit patentierten Verfahrens Custommade-Sättel hergestellt.

Das Verfahren:

Bei 40 „gebioMized“-Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz findet eine Vermessung statt, anschließend wird der individuelle Sattel per CAD konstruiert und mittels CNC-Fräse gebaut. Etwa drei Wochen später Kontrollmessung beim Partner. Kosten: um 300 Euro.

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