MB 1010 Reifentest Teaserbild Daniel Geiger

10 Reifen für All-Mountain und Enduro im Test

MountainBIKE-Test: 10 All-Mountain- und Enduro-Reifen

Der richtige MTB-Reifen krallt sich an jedem Untergrund fest und vermittelt viel Sicherheit in brenzligen Situationen. Zehn All-Mountain- und Enduro-Gummis im Test.

In der Kategorie All-Mountain will Continental mit der 2,2 Zoll breiten Rubber Queen mit neuer Gummimischung aufs oberste Podest. Schwalbe kontert mit Fat Albert und verspricht mit unterschiedlicher Gummimischung – weich (Trailstar) am Vorderrad, hart (Pacestar) am Hinterrad – den besten Kompromiss aus Grip und Rollwiderstand.

Zudem ist die Karkasse ab sofort Tubeless-ready. Michelin schickt den bereits aus dem Tourenreifen-Test bekannten Wildgrip‘r in 2,25 Zoll ins Gefecht. XR4 heißt die AM-Waffe mit Tubeless-ready-Karkasse von Bontrager. Kenda schickt mit dem Nevegal den güns­tigsten Vertreter in den Vergleichskampf.

Bei den Enduro-Pneus setzt Continental ebenfalls auf die Rubber Queen, allerdings in 2,4 Zoll Breite. Die Big Betty von Schwalbe nimmt die Herausforderung in der neuen, eher vortriebsorientierten Gummimischung „Pacestar“ an.

Die klebrigere „Trailstar“-Mischung stand zum Testzeitpunkt noch nicht zur Verfügung. Wildrock‘r lautet Michelins Antwort auf anspruchsvolles, verblocktes Terrain. Bontrager versucht mit dem FR4 Enduristen und Freerider in seinen Bann zu ziehen. Maxxis steigt mit dem bereits etablierten Ardent in den Ring.

Bei den Herstellern Bontrager, Continental und Schwalbe handelt es sich um Reifen mit brandneuen Gummimischungen oder komplett neuem Design, die MB zum Teil exklusiv vorab getestet hat. Die Newcomer gelangen deshalb erst in den Monaten nach der Eurobike in die Läden.

Ein neuer Satz Reifen aus dem Testfeld kostet zwischen 48 und 120 Euro. Ver­glichen mit dem Gesamtpreis eines Bikes ein sehr geringer Anteil und deshalb eine lohnenswerte Investition – wenn die Bereifung zu Einsatzzweck und Fahrstil passt.

Den perfekten Reifen für jedes Terrain gibt es nicht, die Pneus sind immer für einen speziellen Einsatzbereich optimiert. Die superleichte Race-Pelle hat in der verblockten Steinwüste genauso wenig verloren wie der klebrige Gripkönig beim Rundenkrimi im CC-Weltcup.

Reifenperformance nach Rezept

Die Hersteller steuern die Eigenschaften ihrer Pneus vorwiegend über Aufbau der Karkasse, Form und Anordnung des Profils sowie über die Gummimischung. Das Gewebe der Karkasse beeinflusst wesentlich Gewicht und Pannenschutz. Das Profil steuert Grip, Rollwiderstand und Selbstreinigung.

Mit etwas Erfahrung lassen sich über die Stollen bereits Rückschlüsse auf das bevorzugte Einsatzgebiet ziehen. Herzstück und wohlgehütetes Geheimnis jedes Reifenbauers ist jedoch die Gummimischung. Sie beeinflusst Grip, Rollwiderstand und Selbstreinigung. Richtig angewendet laufen Race-Reifen im Energiesparmodus über Stock und Stein, Enduro-Pneus hingegen kleben in rutschigen Kurven förmlich am Untergrund.

Die vielen genannten Gestaltungsmöglichkeiten erlauben es den Herstellern, Reifen mit völlig unterschiedlichen Eigenschaften zu produzieren. Wer sein Bike mit einem neuen Satz tunen möchte, sollte sich deshalb von Anfang an über die bevorzugte Kategorie und deren Anforderungen an die Pneus im Klaren sein.

13 Reifen für Race und Tour im Test

MB Bontrager XR3 2,2"
MB Bontrager XR3 2,2" MB Continental Race King Supersonic 2,2“ MB Continental X King Racesport 2,2“ MB Maxxis Aspen 2,1“ 13 Bilder

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Reifen im Test:

MB Bontrager XR4 Team Issue 2,35“
Rund ums Laufrad
MB Continental Rubber Queen 2,2“
Rund ums Laufrad
MB Kenda Nevegal 2,35“
Rund ums Laufrad
MB Michelin Wildgrip‘r 2,25“
Rund ums Laufrad
MB Schwalbe Fat Albert Evo 2,4“
Rund ums Laufrad
MB Bontrager FR4 Team Issue 2,35“
Rund ums Laufrad
MB Continental Rubber Queen 2,4“
Rund ums Laufrad
MB Maxxis Ardent 2,4“
Rund ums Laufrad
MB Michelin Wildrock‘r 2,4“
Rund ums Laufrad
MB Schwalbe Fat Albert Evo 2,4“
Rund ums Laufrad

Das müssen AM- und Enduro-Reifen können

Großvolumige Reifen mit etwa 57 mm Breite bieten neben hohem Komfort in der Regel auch höheren Durchschlagschutz als Schmalspur-Modelle. Das ermöglicht geringere Luftdrücke, was maßgeblich Grip und Fahrsicherheit erhöht – ein entscheidender Vorteil in anspruchsvollem Terrain.

Tipp: Die Herstellerangabe der Reifenbreite in Zoll dient nur als grober Richtwert, der ­reale Wert kann modellabhängig stark abweichen. Neben Grip und Pannenschutz dürfen aber auch Gewicht und Rollwiderstand nicht unter den Tisch fallen, schließlich steht bei AM-Piloten auch der effiziente Uphill im Fokus. Ein guter Richtwert liegt bei etwa 700 Gramm pro Reifen.

In der Enduro-Kategorie verlagert sich der Schwerpunkt noch deutlicher auf die Kriterien Grip und Pannenschutz. Bei matschigen Abfahrten, losem Geröll und verblockten Passagen sollten die Stollenträger genügend Reserven mitbringen und ausreichend Sicherheit vermitteln. Anforderungen, die nach einem großvolumigen Reifen mit ausgeprägtem Profil und kontaktfreudiger Gummimischung verlangen.

Das Gewicht sollte dabei jedoch die Ein-Kilo-Marke nicht überschreiten, denn auch Enduristen setzen in der Regel aus eigener Kraft zum Gipfelsturm an. Steht die bevorzugte Kategorie fest, gilt es den individuell besten Reifen-Kompromiss zu finden. Dieser Test dient dabei als wichtige Entscheidungsgrundlage.

Tipp: Um aus der neuen Bereifung alles rauszuholen, sollten Sie bei der Montage auf die vom Hersteller empfohlene Laufrichtung sowie den richtigen Luftdruck achten. Zwei Bar sind ein guter Richtwert. Pannensichere Reifen rollen auch mit weniger Druck zuverlässig – das erhöht den Grip in sehr rutschigem Gelände.

Enorm hoher Testaufwand

Für möglichst objektive und aussagekräftige Testergebnisse treibt MB einen beispiellosen Aufwand. Spezielle Prüfmaschinen in den Laboren von Schwalbe und Continental ermitteln Rollwiderstand, Durchstich- und Durchschlagschutz.

Hochpräzise Sensoren von 2D-Datarecording helfen bei der Eruierung des Kurvengrips. Zusätzlich zum Labor wird via Kraftmesskurbel von SRM der Rollwiderstand in der Praxis ermittelt. Vier Bikes vom Modell Trek Remedy sowie vier erfahrene Tester stehen für die Praxistests zur Verfügung.

13 Reifen für Race und Tour im Test

MB Bontrager XR3 2,2"
MB Bontrager XR3 2,2" MB Continental Race King Supersonic 2,2“ MB Continental X King Racesport 2,2“ MB Maxxis Aspen 2,1“ 13 Bilder

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Gewicht, Grip, Pannenschutz und Rollverhalten: Die Reifen im Ranking

Gewicht:

Die Balken zeigen All-Mountain- und Enduro-Reifen im direkten Gewichtsvergleich.

MB 1010 Reifen-Test - Gewicht

Grip:

Der Wert setzt sich aus Kurvengrip, Uphill-Traktion und Bremsverhalten zusammen.

MB 1010 Reifen-Test - Grip

Pannenschutz:

Hier finden Sie die im Labor ­ermittelten Werte für Durchschlag- und Durchstichschutz.

MB 1010 Reifen-Test - Pannenschutz

Rollverhalten:

Die Balken entsprechen dem ­mittleren Rollwiderstand aus den Labor- und Praxismessungen.

MB 1010 Reifen-Test - Rollverhalten

13 Reifen für Race und Tour im Test

MB Bontrager XR3 2,2"
MB Bontrager XR3 2,2" MB Continental Race King Supersonic 2,2“ MB Continental X King Racesport 2,2“ MB Maxxis Aspen 2,1“ 13 Bilder

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Alles über den Reifenaufbau

MB 1010 Reifen Reifenaufbau - Karkasse
Benjamin Hahn

Reifen sind komplexe Gebilde aus unterschiedlichen Materialien. Die Karkasse bildet das Grundgerüst jedes Pneus und besteht aus einem speziellen Gewebe. Die Dichte dieses Gewebes bestimmt den Einsatzbereich und wird in TPI (Thread per Inch) oder in EPI (Ends per Inch) angegeben (Bild 1). Der Wert gibt die Anzahl der verwebten Fäden pro Zoll (25,4 mm) an.

Feines Gewebe ist gleichzeitig dichter, bietet dadurch besseren Durchstichschutz und ermöglicht die Fertigung leichter Reifen. Bei extrem feinem Gewebe (ab etwa 100 TPI) trifft jedoch der hohe Durchstichschutz aufgrund der dünnen Fäden nicht mehr zu, es dient deshalb vorwiegend als Grundgerüst für superleichte Race-Reifen. Den besten Kompromiss aus Leichtbaupotenzial und Pannenschutz bietet ein Gewebe mit etwa 60 TPI.

Die richtige Gummimischung zu finden zählt zu den schwierigsten Aufgaben der Hersteller. Es gilt den besten Mix aus den völlig gegensätzlichen Anforderungen Rollwiderstand und Grip zu finden. Viele Hersteller machen Angaben zur so genannten Gummihärte, wie etwa 60a. Je höher die Zahl, umso härter die Gummimischung.

Die Härte nach „Shore a“ lässt sich mit einem einfachen Prüfgerät mit federbelastetem Stift bestimmen. Aus der Gummihärte allein lassen sich jedoch noch keine verlässlichen Aussagen über Grip und Rollwiderstand treffen.

Der Energieverlust bei Verformung und die Ausfedergeschwindigkeit (Rebound) des Kunststoffs spielen hier ebenfalls eine entscheidende Rolle. Gummi besitzt eine gewisse Eigendämpfung, geht nach einer Verformung nur langsam in die Ausgangsform zurück, ähnlich wie eine überdämpfte Gabel.

Vorteil: Bei richtiger Dämpfung erhöht sich die Bodenkontaktzeit der Stollen, der Grip steigt. Nachteil: Dämpfung erzeugt Wärmeenergie, deshalb steigt auch der Rollwiderstand.

MB 1010 Reifen Reifenaufbau - Profil
Benjamin Hahn
Stollenform und -platzierung beeinflussen die Eigenschaften.

Das Stollendesign dient als optisches Wiedererkennungsmerkmal, übernimmt aber gleichzeitig auch die Hauptfunktion beim Übertragen von Antriebs-, Brems-, und Seitenkräften. Die unteren Flanken der Mittel­stollen (Bild 2, Farbe Grün) graben sich in den Untergrund und sorgen für Vortrieb. Die obere Stollenseite (Farbe Rot) übernimmt die Bremsfunktion.

In Kurven kommen die Flanken der Seitenstollen zum Tragen (Farbe Gelb), aber auch die Mittelstollen bleiben aufgrund starker Verformung nach wie vor im Einsatz. Lange Seiten­stollen sind in der Regel seitlich abgestützt, was ein Wegknicken in der Kurve verhindert (A). Grundsätzlich gilt: je mehr Stollen im Einsatz, umso besser der Grip.

Aber: Nur ein offenes Profil mit großen Freiräumen (B) bietet den Stollen genügend Platz, um sich an Steinen und Wurzeln festzuhaken, und sorgt gleichzeitig für die erwünschte Selbstreinigungsfunktion im Matsch. Eine geschlossene Profilkette (C) fördert gutes Rollverhalten, reduziert Lärm und Verschleiß, setzt sich aber bei Nässe schnell mit Schmutz zu und verliert dabei spürbar an Traktion.

Geschlitzte Stollen (D) bieten eine Griplamelle mehr, zusätzlich klaffen die beiden Hälften unter Last auseinander und erhöhen so die Kontaktfläche. Großflächige Stollen verringern den Verschleiß und haften auf glatten Untergründen wie Fels besonders gut.

13 Reifen für Race und Tour im Test

MB Bontrager XR3 2,2"
MB Bontrager XR3 2,2" MB Continental Race King Supersonic 2,2“ MB Continental X King Racesport 2,2“ MB Maxxis Aspen 2,1“ 13 Bilder

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So testet MountainBIKE die Reifen

MB 1010 Reifen Test 1
Manfred Stromberg
Viele Testfahrten auf unterschiedlichstem Terrain.

Reifentests erfordern ein aufwendiges Testverfahren sowie viel Know-how und Erfahrung, um objektive, aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Die Praxistests absolvierte die erfahrene vierköpfige Testcrew auf vier baugleichen Bikes des Modells Trek Remedy.

Auf den zahlreichen Testfahrten protokollierten die Fahrer ihre Eindrücke. Die Reifen mussten ihren Grip in engen Kurven bei Bremsungen sowie in Uphills, jeweils auf verschiedenen Untergründen, unter Beweis stellen.

MB 1010 Reifen Test 2
Rainer Sebal
Das Fallbeil ermittelt den Durchschlagschutz.

Parallel zum Praxistest wanderten die Pneus in die Speziallabore von Continental und Schwalbe, wo jeweils Rollwiderstand, Durchstich- und Durchschlagschutz ermittelt wurden. Bei der Rollwiderstandsmessung treibt eine Metallrolle den Reifen mit kons­tanter Geschwindigkeit an und misst die dafür notwendige Leistung.

Die Messwerte spiegeln das Rollverhalten der Reifen auf harten Oberflächen wie Asphalt oder Fels wider. Zur Ermittlung des Durchschlagschutzes saust ein Fallbeil aus stetig zunehmender Höhe auf den Reifen – so lange, bis ihm die Luft ausgeht (Bild). Beim Durchstichtest durchbohrt ein Dorn die Lauf­fläche und misst die dafür erforderliche Kraft bzw. Energie. Je höher der Wert, umso besser.

MB 1010 Reifen Test 3
Benjamin Hahn
Rollwiderstandsmessung via SRM-Kraftmesskurbel.

Objektive Daten kamen nicht nur aus dem Labor, sondern dank mobiler Messtechnik auch aus den Praxistests. Mit Hilfe einer Kraftmesskurbel von SRM (Bild) wurde der Rollwiderstand neben dem Labor auch im Gelände gemessen.

Pro Reifen erfolgten mehrere Messfahrten auf einem konstant steilen Waldbodenanstieg, immer mit gleichem Gang und gleicher Trittfrequenz. Die Messung lieferte reproduzierbare Ergebnisse, woraus sich das Rollverhalten auf weicherem Terrain wie Waldboden oder Schotter ableiten lässt.

MB 1010 Reifen Test 4
Mike Schmid
Der 2D-Datalogger sammelt Messwerte in der Kurve.

Für noch mehr Objektivität im Test sorgte das Mess­equipment von 2D-Datarecording (Bild). Hochpräzise Sensoren, auf einem präparierten Testrad platziert, lieferten exakte Messdaten über aktuelle Geschwindigkeit und Querbeschleunigung in einer Kurve.

MB-Tester Thomas Schmitt lenkte das Bike dabei mit immer höherer Geschwindigkeit durch einen vorgegebenen Kurvenradius – so lange, bis der Reifen ausbrach. Diese Messdaten lassen Rückschlüsse auf den Kurvengrip zu.

13 Reifen für Race und Tour im Test

MB Bontrager XR3 2,2"
MB Bontrager XR3 2,2" MB Continental Race King Supersonic 2,2“ MB Continental X King Racesport 2,2“ MB Maxxis Aspen 2,1“ 13 Bilder

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Fazit: Schwalbe-Reifen liegen vorn

Knapp dahinter lauert bereits die leichte und superschnelle Rubber Queen von Continental. Auch Michelin punktet mit dem Wildgrip‘r bei Gewicht und Rollwiderstand, zeigt allerdings beim Grip Schwächen. Bontrager bietet mit dem neuen XR4 sehr gute Reifenperformance für wenig Geld. Der Kenda Nevegal bleibt vor allem beim Rollwiderstand hinter der Konkurrenz zurück.

Auch in der Enduro-Kategorie hat Schwalbe hauchdünn die Nase vorn. Die Big Betty behauptet sich in den wichtigsten Kriterien Pannenschutz und Grip. Bontrager setzt beim Kurvengrip sogar noch einen drauf, verliert das Rennen um die Spitze jedoch wegen seines hohen Rollwiderstands.

Deutlich schneller rollt die Rubber Queen in 2,4 Zoll von Continental, die auch in den sonstigen Kriterien sehr gute Werte liefert. Der Wildrock‘r von Michelin rockt beim Pannenschutz, liegt aber in Sachen Kurvengrip etwas hinter der Konkurrenz. Sehr gute Reifenperformance für faires Geld liefert der Maxxis Ardent.

13 Reifen für Race und Tour im Test

MB Bontrager XR3 2,2"
MB Bontrager XR3 2,2" MB Continental Race King Supersonic 2,2“ MB Continental X King Racesport 2,2“ MB Maxxis Aspen 2,1“ 13 Bilder

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Parts Rund ums Laufrad Lukas erklärt: So funktioniert Tubeless am MTB Lukas erklärt: Tubeless am MTB

Viele Biker tauschen im Reifen Schlauch gegen Dichtmilch.

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