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MB 1210 Scheibenbremsen Teaserbild

Scheibenbremsen im Labor- und Praxis-Test

Im Test: Bremsen von Ashima, Avid, Formula, Magura, Shimano und TRP

Mit dem richtigen Stopper bleiben Sie auch in brenzligen Situationen cool. Die neuesten Bremsen im Megatest.

Gute Scheibenbremsen sind Ihre Lebensversicherung auf der Tour! Schenken Sie Ihnen deshalb besondere Aufmerksamkeit – aber nicht nur beim Neukauf eines Bikes. Besonders ältere Bike-Modelle mit veralteten oder bereits defektanfälligen Bremsanlagen profitieren häufig durch ein Bremsen-Upgrade. Die Auswahl ist mittlerweile groß.

Jährlich locken die Hersteller mit neuen Modellen – noch kräftiger, noch leichter, noch besser, verspricht die Marketing-Abteilung. Vorsicht! Schließlich handelt es sich bei Bremsen nicht um schicke Tuning-Parts, sondern um sicherheitsrelevante Bauteile. Klarheit schafft nur ein umfangreicher Test – deshalb schickte MB zehn neue Bremsenmodelle mit unterschiedlichen Scheibengrößen in den Praxistest und auf den Prüfstand. Ergibt 27 Bremsvarianten. Erstaunlich sind die enormen Preisunterschiede: Die Stopper kosten zwischen 87 und 365 Euro.

Die neuen Discstopper der Saison

Avid tritt gleich mit drei neuen Modellen an. Die komplett überarbeitete Code soll gegenüber dem Vorgänger weniger auf die Waage bringen. Der X.0-Stopper folgt der Elixir CR Mag nach und vervollständigt die gleichnamige Schaltgruppe. Einsteigern bietet Avid die neue Elixir 3.

Aller guten Dinge sind drei lautet auch das Motto bei Shimano. Neben der gruppenunabhängigen Einsteigerbremse BLM505/BR-M445 versuchen gleich zwei XTR-Modelle die Konkurrenz auszubremsen. Während die Japaner bei der Race-Version auf geringes Gewicht Wert legen, soll die Trail-Version mit Kühlrippen, Druckpunkteinstellung und „Servo-Wave“-Technik in anspruchsvollem Gelände punkten.

Auch Magura möchte mit der Marta FR insbesondere die gewichtsbewusste Gravity-Fraktion bedienen und entwickelte dafür besonders standfeste Bremsscheiben. Für einen unerwarteten Rückzieher sorgte Formula. Die groß angekündigte Oval benötigt noch einige Zeit in der Entwicklungsabteilung. Stattdessen springt Vorjahressieger The One mit neuer Griffweiten- und Druckpunkteinstellung ein.

Die zweite Stornierung geht auf das Konto von Hayes. Auch die Prime bekam noch keine Freigabe für einen Test. Tektro vertreibt auch hochpreisige Bremsen unter dem Namen TRP. Das schlanke Modell Dash Carbon fordert vor allem die Race-Bremsen im Test heraus. Extravagante Technik bietet die Ashima PCB. Dazu zählen Kunststoffgeber, außenliegende Ölleitung am Sattel und Membrane statt Kolben.

So entlüften Sie Ihre Avid-Bremsen

Benjamin Hahn Fotografie 1/21 Oft lösen sich noch Luftblasen, wenn du mit einem Gegenstand gegen den Hebelkorpus klopfst und den Hebel ziehst. Dabei wieder am Spritzenkolben abwechselnd leicht ziehen und drücken. Steigen keine Blasen mehr auf, Klemmverschluss schließen, Hebel waagerecht stellen, Spritze abschrauben und die Öffnung verschließen.
MB 0910 Bremsen entlüften - Spritze schließen MB 0910 Bremsen entlüften - Stutzen verschließen

Im Fokus: gut dosierbare Bremspower

Mit viel Know-how und ausgeklügelten Features versuchen die Hersteller, Bremsleistung und Standfestigkeit ihrer Bremsen zu steigern. Neben der Kraftausdauer nehmen aber weitere Punkte entscheidenden Einfluss auf die Gesamtperformance. Eine gute Hebelergonomie etwa verhindert selbst bei kraftvoller Betätigung schmerzende Druckstellen am Finger und kann dadurch schwache Bremspower zu einem gewissen Grad kompensieren.

Die Dosierbarkeit lässt sich vor allem auf losem Untergrund schnell herausfinden. Bei extrem bissigen Bremsen genügt bereits der geringste Zug am Hebel, schon rutscht der Reifen in der Kurve weg. Um hier das richtige Bremsgefühl zu entwickeln, bedarf es viel Zeit und Erfahrung.

Einsteiger sollten deshalb auf Bremsen mit gutmütigem Bremsverhalten zurückgreifen. Das andere Extrem: Auch zu schwache Stopper verschlechtern die Dosierbarkeit. Benötigt die Bremse sehr viel Fingerkraft, verkrampfen schnell die Unterarme – gefühlvolles Bremsen ausgeschlossen.

Das Gewicht spielt bei Bremsen zwar keine Hauptrolle, darf aber dennoch in die Kaufentscheidung einfließen. Schließlich senken leichte Stopper spürbar das Gesamtgewicht und fördern so den Vortrieb.

Wie bei fast allen Bike-Parts gibt es auch bei Bremsen nicht die berüchtigte eierlegende Wollmilchsau. Extrem leichte Stopper besitzen in der Regel nicht die Standfestigkeit von schweren, abfahrtsorientierten Modellen. Bei enorm hohen Bremskräften kann wiederum die Dosierbarkeit leiden. Vor dem Kauf sollten Biker deshalb bereits das vorrangige Einsatzgebiet ihrer zukünftigen Bremsen ehrlich abfragen.

Die Bremsen im Test

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Im Fokus: die Bremsscheiben

Aus diesem Grund bewertet MB die Bremsen mit jeder Scheibengröße separat. Große Bremsscheiben übertragen bei gleicher Fingerkraft höhere Bremskräfte als kleine. Anders formuliert: Große Discs benötigen geringere Handkräfte und schonen so die Unterarmmuskulatur. Ein weiterer Vorteil: Bei weniger Handkraft entsteht auch weniger Reibungswärme an der Scheibe – die Standfestigkeit steigt.

Auf Touren mit längeren (alpinen) Abfahrten sollten deshalb Bremsscheiben mit mindestens 180 mm Durchmesser ans Vorderrad. Einsteiger und Biker, die viel über das Hinterrad bremsen, sollten auch am Heck die gleiche Scheibengröße verwenden, ansonsten reicht am Hinterrad in der Regel eine Nummer kleiner. Biker, die sich ins abfahrtsdominierte Enduro-Terrain wagen oder sich jenseits der 80-Kilo-Grenze bewegen, sollten gleich auf Nummer sicher gehen und 200-Millimeter-Discs montieren.

Leichte, geübte Racer kommen auf CC-Kursen in der Regel auch mit 160er- Scheiben zurecht. Manche Hersteller, wie etwa Avid oder Shimano, bieten für Gewichtsfetischisten auch Scheiben mit 140 mm Durchmesser für das Hinterrad an. MB sagt: Finger weg! Eine schlechtere Performance wegen ein paar Gramm Gewichtsersparnis macht keinen Sinn.

Wer sein Bike mit einer neuen Bremse aufrüstet, muss neben der Scheibengröße auch auf die richtigen Adapter achten. Immer noch existieren zwei verschiedene Befestigungsstandards. Moderne Gabeln kommen mittlerweile fast ausschließlich mit einer „schrauberfreundlichen“, so genannten Postmount-Aufnahme. Alte Gabeln, Lefty-Modelle von Cannondale sowie viele Hinterbauten besitzen jedoch nach wie vor den IS-Standard mit seitlichen Bohrungen.

Die Bremsenhersteller bieten für jede Kombination aus Befestigungsstandard und Bremsscheibengröße spezielle Adapter an. Achten Sie gleich beim Kauf auf die richtigen Anbauteile. Obacht: Immer mehr Rahmenhersteller verbauen Postmount-Aufnahmen für 180-Millimeter-Scheiben am Hinterbau. Wer jedoch Avid-Bremsen mit 185 Millimeter montieren möchte, benötigt nochmals extra 2,5 mm dicke Distanzhülsen.

Bei der Befestigung der Bremsscheibe existieren ebenfalls zwei verschiedene Standards. Neben der üblichen 6-Loch-Befestigung, besitzen einige Laufräder unter anderem aus Gewichtsgründen eine so genannte Centerlock-Aufnahme – eine verzahnte Steckverbindung nach Shimano-Standard. Achten Sie deshalb beim Kauf auf kompatible Scheiben. Mit speziellen Adaptern lassen sich Centerlock-Laufräder auf 6-Loch-Standard umrüsten, der umgekehrte Weg funktioniert nicht.

Adapter für alle Scheibenbremsen

Richtig montiert, sollte die Bremse in der Regel problemlos funktionieren. Falls der Stopper jedoch im Laufe der Zeit etwa mit Schleifgeräuschen, Bremskraftverlust oder Druckpunktwanderung nervt, lassen sich die Ursachen meist schnell beheben.

Um Probleme mit generell zu schwachen oder wenig standfesten Bremsen zu vermeiden, sollten Sie die aussagekräftigen Bewertungen des MB-Tests vor dem Kauf eingehend studieren. Die Newcomer mussten sich im anspruchsvollen Praxistest behaupten. Parallel wanderten die Stopper auf einen speziellen Prüfstand am Technikum Wien, um die Eindrücke aus der Praxis mit objektiven Messdaten zu untermauern.

Avid trifft mit seiner Trilogie genau ins Schwarze: Die Code vereint Standfestigkeit, Bremskraft, Ergonomie und Dosierbarkeit auf höchstem Niveau und fährt dadurch den Testsieg ein. Die X.0 erweist sich durch ausreichend Biss und top Ergonomie als die effizienteste Race-Bremse im Test. Und die Kategorie „bestes Preis-Leistungs- Verhältnis“ geht ganz klar an das Einsteiger-Modell Elixir 3.

Auch Shimano hält die Konkurrenz in Schach. Kräftig und dennoch leicht, lautet das positive Urteil für die XTR Race. Die XTR Trail fühlt sich hingegen auch in anspruchsvollem Gelände zu Hause und überraschte mit sehr hohen Verzögerungswerten auf dem Prüfstand. Gute Bremsperformance für wenig Geld bietet die Einsteiger-Bremse BL-M505/BR-M445.

Formula verpasste zwar knapp den erneuten Testsieg, zeigte aber vor allem mit großer Scheibe wieder überragende Bremspower bei geringem Gewicht. Magura erfüllte mit der Marta FR alle Kriterien für eine sehr gute Bremse und punktete trotz passablem Gewicht vor allem bei der Standfestigkeit.

Weniger Erfreuliches kommt von TRP: Die Dash Carbon schont zwar die Waage, bringt aber durch die viel zu große Hebelweite selbst Bremsfinger in normaler Länge in Windeseile zum Verkrampfen.

Leichtsinn ist bei der Ashima PCB Programm. Die superleichte Bremse fiel während der Abfahrt mehrmals kurzzeitig komplett aus – ein Sicherheitsrisiko und deshalb maximal für Einsätze im Flachland empfehlenswert.

Standfestigkeit, Bremsleistung, Dosierbarkeit und Preis-Leistung: Die Bremsen im Ranking

Standfestigkeit

Bringt die nötige Sicherheit bei langen Abfahrten und schont die Armkraft.

1. Avid Code (203 mm)
2. Magura Marta FR (203 mm)
3. Avid Elixir 3 (203 mm)

Bremsleistung

Mehr Bremspower reduziert die Ermüdung der Hände und verkürzt den Bremsweg.

1. Shimano XTR Trail (203 mm)
2. Formula The One (203 mm)
3. Avid Code (203 mm)

Dosierbarkeit

Die Bremskraft erhöht sich kontinuierlich und ist fein dosierbar. Sehr wichtig für Einsteiger!

1. Avid Code (203 mm)
2. Avid X.0 (203 mm)
3. Avid Elixir 3 (203 mm)

Preis-Leistungs-Verhältnis

Gute Bremsleistung muss nicht teuer sein. Hier bekommen Sie am meisten fürs Geld.

1. Avid Elixir 3 (203 mm)
2. Shimano BL-M505/BR-M445 (203 mm)
3. Avid Code (203 mm)

Bremsprobleme – und wie Sie diese lösen

Geräuschentwicklung

MB_12-2010_Bremsentest_Geraeuschentwicklung

Um Schleifgeräusche zu vermeiden, muss der Bremssattel immer optimal zur Bremsscheibe ausgerichtet sein. Häufig schleift die Bremse nach dem Wechseln der Beläge. Drücken Sie deshalb vor dem Einbau der neuen Beläge die Kolben mit einem stumpfen Werkzeug (Reifenheber, Schlitzschraubendreher) zurück. Quietscht die Bremse bei Betätigung, helfen meist neue Beläge oder eine andere Belagsorte. Quietschen oder Klingeln kann aber auch durch Vibrationen entstehen, die sich manchmal nicht abstellen lassen. Lösungsvorschläge: Scheibengröße oder Reifendruck ändern, im schlimmsten Fall Bremse oder Gabel tauschen.

Verringerte Bremsleistung

MB_12-2010_Bremsentest_verringerte Bremsleistung

Bei langen Abfahrten sinkt die Bremskraft häufig aufgrund der Hitzeentwicklung. Dieses „Fading“ lässt sich etwa mit größerem Scheibendurchmesser verringern. Bleibt die Bremsleistung auch im kalten Zustand auffällig schwach, liegt es in der Regel an verglasten oder abgefahrenen Belägen. Die glänzende Oberfläche verglaster Beläge lässt sich mit Schmirgelpapier aufrauen. Aufgebrauchte und ungleichmäßig abgenutzte Beläge sofort gegen neue ersetzen! Um die volle Bremsleistung zu erhalten, sollten Sie zudem die Scheiben regelmäßig mit Bremsenreiniger säubern.

Druckpunktwanderung

MB_12-2010_Bremsentest_Druckpunktwanderung

Überhitzte Bremsanlagen können zu Druckpunktwanderung führen. Unbedingt abkühlen lassen, bevor Sie weiterfahren! Lässt sich der Hebel bereits im kalten Zustand fast bis zum Lenker ziehen, befindet sich meist Luft im System. In dem Fall hilft nur das Entlüften der Bremsanlage.

So testet MountainBIKE die Bremsen

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Manfred Stromberg
Hochbetrieb beim Praxistest. Der Umbau der Bremsen läuft fast im Akkord.

Für die aussagekräftige Beurteilung von Scheibenbremsen bedarf es einer Kombination aus umfangreichem Praxis- und Labortest.

Den Praxisteil absolvierte die erfahrene Testcrew auf drei identisch aufgebauten Liteville-Bikes vom Modell 301. Ideale Testbedingungen lieferten die anspruchsvollen Trails in Latsch.

In langen Steilstücken, losem Geröll, auf Speedpassagen oder in engen Serpentinen mussten sich die Bremsen in allen Scheibengrößen mehrmals beweisen. Neben Bremspower und Standfestigkeit bewerteten die Tester auch Dosierbarkeit, Ergonomie und Montagefreundlichkeit der Bremsen.

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Clemens Oertel
Labortest im Technikum Wien.

Parallel zum Praxistest wanderten die Stopper in das Speziallabor am Technikum Wien. Ein eigens entwickelter Prüfstand führte mit den jeweiligen Bremsmodellen verschiedenste Messreihen durch und ermöglichte so objektive Aussagen über Bremskraft und Standfestigkeit.

Zur Ermittlung der Bremsleistung dreht ein leistungsstarker Motor die jeweils montierte Bremsscheibe mit konstanter Drehzahl, während ein Pneumatikzylinder den Bremshebel mit einer Kraft von bis zu 100 Newton betätigt. Eine hochpräzise Kraftmesszelle misst dabei das entstehende Bremsmoment.

Die Messungen erfolgen jeweils mit eingebremsten Belägen und immer mehrmals bei gleicher Starttemperatur. Via Software lassen sich anschließend Hebelkraft und Bremsleistung in Diagrammform darstellen, woraus sich etwa die maximale Bremskraft ablesen lässt. Das gleiche Prozedere erfolgt auch mit konstant benässter Bremsscheibe, um das Nassbremsverhalten derjeweiligen Belag-Scheiben-Kombination zu eruieren.

Die Messwerte fließen ebenfalls in die Gesamtwertung mit ein. Für die Ermittlung der Standfestigkeit müssen die Bremsenmodelle Brems zyklen in Serie mit definierter maximaler Bremskraft absolvieren. Steigt dabei die notwendige Hebelkraft aufgrund von Fading auf über 20 Prozent des Anfangswert, bricht die Regelung die Messung ab. Die Anzahl der absolvierten Bremszyklen lässt Rückschlüsse auf die Standfestigkeit zu.

Fazit: Zu namhaften Herstellern greifen

Der Abräumer 2011 heißt Avid: Die Code liefert die beste Gesamtperformance. Wer eine abfahrtsorientierte Bremse mit weniger Gewicht sucht, montiert die The One. Racer bremsen mit der X.0 am effizientesten, preisbewusste Biker mit der Elixir 3.

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