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Top 10: Vario-Sattelstützen

Dropperposts: Die besten Modelle fürs Bike

Auf und nieder, immer wieder: Vario-Sattelstützen sind am Bike nicht mehr wegzudenken. Wir haben zehn der aktuell spannendsten Modelle für Sie herausgesucht.

Dennis Stratmann

Die Integrierte: Eightpins NGS

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Top 10: Variostützen Die 10 coolsten Vario-Stützen
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Ein Augenschmaus! Die Eightpins-Stütze ist im Sitzrohr vollintegriert, die Klemmung erfolgt per Steckachse im Rahmen. Dadurch sind durch optimierte Rahmenformen riesige Verstellwege realisierbar: Kleine Fahrer können sich bei der Eightpins auf mindestens 168 mm Hub verlassen, große Fahrer werden gar mit bis zu 258 mm beglückt! Das Absenken erfolgt mechanisch in feinen klei- nen Rasterungen. Die Sitzhöhe lässt sich per Inbus verstellen. Neben „Pionier-Partner“ Liteville bieten inzwischen auch Rotwild und Bulls (E-)MTBs mit der äußerst robusten und nahezu spielfreien Eightpins an.

Preis: nur in Kompletträdern erhältlich

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Die Externe: PRO Koryak

Sie wollen Ihrem alten Bike etwas Trail-Würze verleihen und eine Vario-Stütze nachrüsten? Wer jetzt kein Loch für die interne Zugverlegung in den Rahmen bohren will, benötigt eine Dropperpost mit externer Anlenkung. Fündig wird man etwa bei Shimanos Komponententochter Pro. Die Koryak mit externer Kabelführung bietet einen Verstellweg von 70 oder 150mm, ist dabei im 30,9- oder 31,6-mm-Maß zu haben. Gefertigt ist sie aus stabilem Aluminium. Pfiffig: Der Remote ist mit dem Shimano-Lenkerklemmsystem I-Spec II kompatibel.

Preis: ab ca. 240€

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Die elektronische: MAGURA Vyron eLECT

Als die Schwaben 2015 die erste kabellose Vario-Sattelstütze der MTB-Geschichte präsentierten, war die Begeisterung groß. Der Vorteil der Vyron: Im Rahmeninneren müssen keine Leitungen verlegt werden, was den Ein- und Ausbau in Windeseile möglich macht. Außerdem wirkt das Cockpit mit Funkfernbedienung aufgeräumter als eines mit Kabel-Remote. 2018 überarbeitete Magura die Elektronik und die Mechanik im Inneren, sodass die Stütze rund 25 Prozent schneller ausfährt. Die Vyron ist in den Verstelllängen 100, 125 und 150 mm in zwei Durchmessern (30,9 und 31,6 mm) erhältlich.

Preis: 449€

Benjamin Hahn Fotografie

Die Siegerin: FOX Transfer Factory

In unseren MOUNTAINBIKE-Vergleichstests sicherte sich die Fox Transfer schon einige Male den begehrten Testsieg – dank ihrer recht ro- busten Machart und vor allem ihrer extrem geschmeidigen Funktion. Ein Garant dafür ist auch die goldene Beschichtung des Standrohres: Im Topmodell Factory kommt dasselbe „Kashima-Coating“ wie bei den Fox-Topgabeln zum Einsatz. Auch die geringen Bedienkräfte am Hebel gefallen. Apropos: Fox bietet zwei Lenkerfernbedienungen zur Auswahl an. Die Verarbeitung ist auf Spitzenniveau, von Ruckeln oder seitlichem Spiel ist bei der Transfer keine Spur. Hubvarianten von 100–175 mm sind in 30,9- und 31,6-mm-Durchmesser erhältlich. Etwas preis- werter als das teure Factory-Modell ist die Transfer Elite – ohne Kashima.

Preis: 429€

Andreas Dobslaff

Die leichte: BikeYoke Devine SL

„Zu schwer!“ Das ist der häufigste Grund, warum XC-Biker oder Leichtgewichtsfanatiker noch immer Vario-Sattelstützen verteufeln. Dass eine Dropperpost aber nicht extrem schwer sein muss, beweist BikeYoke: Die Münchener haben mit der Devine SL ein Modell speziell für den Renneinsatz entworfen. Nur 80 mm Hub stehen an, was für XC-Pisten oder Marathon-Tracks ausreichend ist. Je nach benötigter Sitz-
höhe lässt sich die Stütze noch um bis zu 10 cm kürzen. Maximal gekürzt soll sie ohne Fernbedienung und Leitung nur 385 Gramm wiegen. Super für technische, steile Wurzelanstiege ist das „Free-Climb-Feature“, in dem die Stütze leicht abgesenkt und arretiert ist, trotzdem minimal federn kann. BikeYoke bietet die rennerprobte Devine SL in den Durchmessern 30,9 und 31,6 mm an. Zwei Remotes sind verfügbar.

Preis: 380€

Hersteller

Die Lange: Vecnum Nivo

Enduristen und generell große Fahrer schwören bei Vario-Stützen auf große Verstellwege. Bis zu 212 mm stellt der deutsche Hersteller Vecnum mit der Nivo bereit. Die Allgäuer fertigen ihr Flaggschiff aus 3D-geschmiedetem Alu. Durch ein spezielles Innenleben weist die Sattelstütze seitlich nahezu kein Spiel auf. Die Qual der Wahl haben die Biker im Verstellsystem, die Nivo lässt sich entweder stufenlos oder in vier voreingestellten Rasterungen versenken. Gut für Hobbyschrauber: Die Stütze kann komplett zerlegt und gereinigt werden, das Verriege- lungssystem soll wartungsfrei über Jahre funktionieren. Die Nivo ist in drei Sattelrohrdurchmessern (30,9, 31,6 und 34,9 mm) verfügbar. Zudem stehen sechs verschiedene Farbvarianten beim Kauf zur Auswahl.

Preis: 429€

André Schmidt

Die Berühmte: ROCK SHOX Reverb Stealth C1

Die Reverb ebnete den Dropperposts den Weg: Mit ihrer Vorstellung 2010 hielten die segensreichen Lifter endgültig Einzug ins MTB, viele Hersteller verbauten die Reverb serienmäßig am Bike. Frei von Problemen war die Pionierin dabei leider nie, neigte zu Luft in der Hydraulikleitung oder Spiel in den Buchsen. Mit der neuen Baureihe C1 sind die Wehwehchen passé – das bestätigt das Modell aus unserem Dauertest. Zudem lässt sich das Innenleben nun easy entlüften. Ab 100 mm Hub sind verschiedene Varianten zu haben, maximal sind 200 mm Verstellweg drin. Klasse ist auch der ergonomische „1x“-Hebel. Wer es noch exklusiver möchte, greift zur elektronischen Reverb AXS. Diese wird per Funk angesteuert, Kabel und Leitungen entfallen.

Preis: 410€

Irmo Keizer

Die Innovative: BMC Autodrop

Eine kleine Revolution in Sachen Dropperpost-Technik testet BMC aktuell mit seinen gesponserten XC-Profis: Der Prototyp hört auf den Namen Auto- drop und ist eine Weiterentwicklung der vollintegrierten Vario-Stütze „RAD“ im Fully Fourstroke. Der Clou? Anders als herkömmliche Varios fährt die Stütze ohne Fahrerbelastung eigenständig ein. Möglich macht es ein Pneumatikzylinder, der durch ein Luftreservoir gespeist wird. Der Luftspeicher soll genügend „Puste“ für hunderte Betätigungen haben. Wozu der Zauber? Die Pros wünschen sich ein System, welches die Muskulatur beim Absenken der Stütze nicht belastet. Ob es die Autodrop je in Serien schafft, soll die finale Testphase in der Olympia-Saison 2020 zeigen.

Preis: unverkäuflicher Prototyp

SYSTEM

Die Erschwingliche: Drop-a-Gogo

Zugegeben: Moderne Dropperposts sind nicht gerade ein Schnäppchen. Anders die Contec Drop-a-Gogo-Stütze. Für knapp 150 Euro erhält man eine solide und robuste Vario-Stütze, die per Seilzug angesteuert wird. Trotz des günstigen Kaufpreises setzt Contec dabei nicht auf billige Materialien. Die Rohre der Stütze sind aus wertigem Aluminium gefertigt, die Legierung soll aus dem Flugzeugbau stammen. Und ab Werk liefert Contec sogar zwei Lenkerfernbedienungen mit aus. Biker, die ohne Umwerfer unterwegs sind, können einen linksseitigen Hebel verbauen. Wer mehr Platz am Cockpit braucht, findet mit dem Universalhebel das perfekte Steuermodul. Die Modellauswahl ist groß: Verstellwege von 100–150 mm sind in den Durchmessern 30,9 und 31,6mm verfügbar.

Preis: 150€

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