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DT Swiss 232 One Plattform

Brandneu: XC-Fahrwerk und Variosattelstütze

Pünktlich, sechs Monate vor dem olympischen MTB-Rennen in Tokio, zeigt DT Swiss seine neue 232 Platform, bestehend aus Federgabel, Dämpfer und Variostütze. Wir konnten alle Produkte bereits testen.

Aufmerksamen Cross-Country Fans könnte es in der Saison 2019 aufgefallen sein: XC-Profi Mathias Flückiger war mit einer neuartigen Federgabel an seinem Thömus-Racebike unterwegs! Genau sechs Monate vor dem großen olympischen Rennen in Tokio lässt DT Swiss nun die Katze aus dem Sack und präsentiert die neue 232 One-Serie. Wir haben erste Infos zur neuen Serie der Schweizer.

Kurz und Kompakt – DT Swiss 232 Plattform:

* XC-Fahrwerk bestehend aus Federgabel (ab 1480g) und Dämpfer (ab 230g)

* Gabel wahlweise in 100, 110mm und 120mm Federweg erhältlich

* Upside-Down Variosattelstütze mit 60mm Hub, bei nur 369g Gewicht

* Preise: Federgabel ab 979 Euro, Dämpfer ab 406 Euro, Variosattelstütze ca. 500 Euro

* Ab Mitte März verfügbar

Federgabel: 232 One

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Das neue Federgabel-Flaggschiff wird es künftig in den Federwegsvarianten 120, 110 und 100mm geben, beim Gabeloffset beschränken sich die Schweizer auf 51mm. Gewicht? Ab 1480 Gramm in 100mm starten. Um die letzten Gramm auf der Waage einsparen zu können, setzte DT Swiss am Material an: Dort, wo es sinnvoll ist. So sind Gabelschaft – und Krone aus Aluminium, das Gabelcasting gar aus Magnesium gefertigt. Der Gabelsteg ist an Vorder- und Hinterseite teils in asymetrischen Anordnungen ausgespart. Das spart Gewicht, soll aber dennoch die Torsionssteifigkeit hoch halten. DT Swiss gibt an, in Sachen Steifigkeit bessere Werte liefern zu können als Konkurenz von Fox und Rock Shox. Um 1000 Euro wird das neue Modell mit Lockout-Fernbedienung zum Marktstart kosten.

Dämpfer: 232 One

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Als Gegenstück zur Gabel präsentiert der 232 auch einen neuen Dämpfer: Er startet bei 230g und wird in der neuen Trunnion-Einbaulänge, sowie in 190mm-Länge zu Preisen ab 406 Euro erhältlich sein. Wie bei der Fork lässt sich die Druckstufe in drei Wegen verstellen (offen, Climb-Modus, geschlossen).

Dropperpost: 232 One

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Ebenfalls Kind der neuen 232-Familie ist die einzigartige Variosattelstütze. Anders als bekannte Dropperposts arbeitetet die Stütze im Upside-Down-Prinzip und generiert so 60mm Verstellweg. Im Inneren der mechanischen Vario arbeitet eine kleine Feder, welche durch die Körperkraft im abgesenkten Modus komprimiert wird und anschließend mit feinen Kugeln einrastet. Folglich sind zwei Stufen (ausgefahren und eingefahren) mit der neuen 232 One möglich. Zum Marktstart gibt es sie in den Sitzrohrdurchmessern 27,2 und 30,6mm, 499 Euro wird das Topmodell kosten. Viel Geld, dafür erhält man aber ein echtes Leichtgewicht: Nur 369 Gramm soll die Variostütze ohne Fernbedienung und Zug wiegen.

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Entwickelt wurde das edle Stück gemeinsam mit Bikehersteller Canyon, der die Stütze künftig in zahlreichen Radmodellen einsetzen will. Die beiden Firmen feiern ihre erfolgreiche Entwicklungsarbeit mit einem Sondermodell des Racefully Lux zum Marktstart. Das Canyon Lux CF SLX 9.0 DT Ltd. kommt mit 232 One Gabel in der 110mm-Variante zum Kunden, der Hinterbau mit Schweizer Dämpfer kommt auf 100mm Hub. Hinzu gesellen sich XRC 1200-Carbonlaufräder und die elektronische Sram-XX1-Eagle-AXS-Schaltung. Selbstredend ist die neue XC-Dropperpost mit an Bord. Kostenpunkt? 7499 Euro. Nur 32 Stück wird es geben – interessierte Biker müssen schnell sein.

Erster Test unter der Erde

MOUNTAINBIKE durfte die neuen Parts bereits am Sondermodell ausprobieren. Um das Fahrwerk bei warmen Temperaturen zu testen, lud DT Swiss nach Thüringen in ein stillgelegtes Bergwerk ein.

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Unter der Erde, bei 16°, würde das Dämpferöl seine ideale Viskosität und damit Betriebstemperatur erreichen – draußen, bei Kälte um den Gefrierpunkt, sei der Fahreindruck verfälscht. Redakteur Lukas Hoffmann zeigte sich vom Ansprechverhalten der neuen Federelemente begeistert: „Gabel und Dämpfer sprechen sehr fein an, sind eher linear im Federwegsverlauf ausgelegt.“ Im „Climbmodus“ spendet das Fahrwerk spürbar Traktion, ohne zum „Wippen“ zu neigen. Trotz der Abnehmkur für die Produkte stellte unser Tester keine Abstriche bei der Steifigkeit fest: Auch bei harschen Lenkmanövern folgt das Bike der vorgegebeben Spur zuverlässig.

Fazit:

Die DT Swiss 232 One-Serie ist ein heißer Tipp für die Rennstrecke und glänzt mit starker Performance, speziell die Variostütze ist ein Highlight für XC-Racer spannend.

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