Max Brandl, Georg Egger, Ben Zwiehoff, Markus Schulte-Lünzum und Simon Stiebjahn zeigen ihre Bikes

XC-Worldcup-Bikes: Das fahren die deutschen Biker

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Foto: Bike Components

Theresia Schwenk - bike components racing

Das Santa Cruz Blur von XC-Racerin Theresia Schwenk steht massig im Federweg: Vorne bietet die Fox 34 Step Cast 120mm Hub, hinten sind es 100mm.

Theresia Schwenk - bike components racing

Alles im Griff? Auf den technischen World Cup Strecken setzt die Heidelbergerin auf Griffe von Ergon.

Theresia Schwenk - bike components racing

Flower Power: Am Bike der schnellen Lady verrichtet eine Magura MT8 ihre Dienste.

Theresia Schwenk - bike components racing

Bei der Rahmengröße wählt Theresia Schwenk die goldene Mitte: Size M!

Santa Cruz Blur: Theresia Schwenk

Für volle Bandbreite setzt Theresia auf eine XX1 Eagle. Je nach Strecke kommt ein 34 oder 36 Blatt zum Einsatz.

Theresia Schwenk - Bike Components racing

Klare Ansage: Für Motivation im Rennen hat Theresia ihre eigenen Mittel.

Maximilian Brandl - Lexware Racing Team

Der deutsche Meister in der U23-Klasse fährt ein Scott Spark Racefully in der Rahmengröße L.

Reifenwahl

Wie viele andere Racer setzt Brandl auf Tubeless-Pneus. Der Luftdruck pendelt sich bei 1,5-1,7 bar ein.

Hohes Cockpit

Für einen Racer wählt Maximilian Brandl ein recht hohes Cockpit in Kombination mit Sattelüberhöhung.

Max Brandl - Lexware Racing Team

Schaumstoffgriffe sind bei vielen Racern erste Wahl - sie bieten Grip. Max ist überwiegend mit Handschuhen unterwegs.

Dropperpost? Nein!

Bei den sehr technischen World Cup-Strecken setzt Brandl auf eine normale Sattelstütze. Durch seine technischen Skills benötigt er keine Dropperpost.

Georg Egger - Lexware Racing Team

Georg Egger - Teamkollege von Max Brandl- ist ebenfalls auf einem Scott Spark unterwegs. Mit 187 cm und einem Körpergewicht von 80kg überwiegt der Traktionsvorteil mit offenem Dämpfer enorm. Auf ein Hardtail greift der Bayer nur noch sehr selten zurück.

Stages Dash

Egger steuert sein Training nach Wattwerten. Mit dem Stages Dash-Computer hat er dabei den besten Überblick.

Dicke Gänge

Der Bayer kann drücken: Bei einem 34er Kettenblatt vorne kommt Egger mit einer 11-40 Kassette aus. Wird es steiler - zum Beispiel beim Worldcup in Albstadt - werden es vorne 32 Zähne, bei schnellen Rennen sichtet man auch ein 36er Blatt vorne am Teambike.

Sitzposition: Der Schlüssel zum Erfolg

Bei der Sitzposition hat Georg 2018 ein wenig Optimierungsarbeit geleistet: 2017 hatte er mit Rückenproblemen zu kämpfen.

Wattmesskurbel für genaues Training

Stages Power - Die Wattmesskurbel misst die Verwindung des Kurbelsarms und registriert so die Wattzahl, welche der Fahrer auf die Pedale bringt.

Bulls Black Adder Team - Simon Stiebjahn

Dieses Bike gehört Simon Stiebjahn. Simon ist ein absolutes Allround-Talent auf dem MTB. Er war Europameister im Marathon, Gesamtklassementsieger der deutschen XC-Bundesliga und ist auch in der Sprintdisziplin XCE Deutscher Meister.

Samurai Sword

Für sein Team Bulls ist Stiebjahn auch bei langen Etappenrennen und beim legendären Cape Epic dabei. Im Tubeless-Setup müssen Platten dabei schnell behoben werden. Bei Löchern im Reifenmantel greift der Racer aus dem Schwarzwald dabei auf Tubeless-Flicken - entwickelt und vertrieben von seinem ehmaligen Teamkollegen Stefan Sahm - zurück.

XTR Di2 am Teambike von Simon Stiebjahn

Geschaltet wird am Bulls-Bike elektronisch: Die Shimano XTR Di2 fährt Stiebjahn im zweifach Setup.

Übersetzung: Je nach Rennen

Im Marathon ist Stiebjahn überwiegend im 2-Fach-Setup unterwegs. Die Übersetzung ist meistens am Kettenblatt 28/36 und an der Kassette 11-40.

Untypisch: Fizik Antares Sattel

Der Antares Sattel ist eigentlich bei Rennrad-Fahrern beliebt, die lang und gestreckt auf dem Bike sitzen. Stiebjahn wählt den leichten Sattel der Italiener wegen dem ruhigen, festen Sitz.

Schwalbe Procore am Racer

Seit der Cape Epic 2018 ist der Biker aus Titisee-Neustadt mit dem Schwalbe Procore System unterwegs. Es bietet zwei Luftkammern im Reifen, wodurch man im Luftdruck variieren kann ohne einen Durchschlag zu riskieren. Besonders auf dem Hardtail, was durch sein ungefedertes Heck zu Durchschlägen neigt, eine spannende Innovation.

Schwalbe Reifen: Simon Stiebjahn

Bei der Reifenwahl setzt Stiebjahn mit Vorliebe auf die Rocket Ron von Sponsor Schwalbe.

Kettenschloss mit dabei

Für den Fall der Fälle: Am Lockout-Zug der Federgabel ist ein Kettenschloss getapt. Bei einem Kettenriss ist es so schnell griffbereit.

Markus Schulte Lünzum: Focus XC Team

Dieses Focus Raven Max gehört zu Markus Schulte-Lünzum. Der XC-Racer aus Haltern am See ist schon seit der Jugend für seinen Sponsor Focus unterwegs.

Radpflege muss sein

Markus weiß: Ein sauberes Rad ist ein schnelles Rad. Sein Bike ist mit edlen Teilen ausgestattet und wiegt im Race-Setup deutlich unter 10 kg.

DT Swiss-Laufräder am Focus Raven Max

Die Carbonlaufräder stammen von DT Swiss, bei den Reifen setzt "Schulle" überwiegend auf Continental Race King.

Exotisch: Trickstuff Piccola Bremsen

Seit diesem Jahr wird das Focus XC Team von Trickstuff mit Bremsen ausgestattet. Die Piccola-Stopper sind sehr leicht und durch ihren horrenden Preis (im Paar knapp 800 Euro) sehr selten.

Ausgeklügelt: Die Steckachse am Raven Max

Ausgebufft: Die R.A.T-Hinterradachse lässt sich extrem schnell schließen und öffnen. Focus hat sie eigens entwickelt. Schulles Teammeachniker Fabian Haug schaffte so einen Weltrekord: In einem XC-Rennen wechselte er Markus Teamkollegen und Europameister Florian Vogel in nur 13,3 Sekunden das Hinterrad. Wer kann das toppen?

Wattmesskurbel: FSA Powerbox

Fürs Fotoshooting brandneu eingebaut: Markus setzt bei der Wattmessung auf eine neue FSA Kurbel namens Powerbox. Das Messsystem wurde mit dem deutschen Hersteller Power2Max entwickelt.

Ben Zwiehoff - Bergamont Racing Team

Drei Geschosse: Elitefahrer Ben Zwiehoff mit seinem Mustang GT. Ebenfalls im Bild: Sein Arbeitsgerät Das Bergamont Revox Team.

Display: SRM Trainingssystem

Alles im Blick: Ben kann sein Training dank genauer Werte steuern. Auch im Rennen ist der Essener mit Display unterwegs.

SRM-Wattmesskurbel

Auch Zwiehoff setzt auf eine Wattmesskurbel: Das SRM-System ist bei Racern sehr beliebt.

Schwabenstopper: Magura MT8 Raceline

Der Worldcupracer wird von Magura gesponsert. Die Schwaben lassen dafür limitierte MT8 Raceline Bremsen springen - in auffälligen Neongelb.

ESI-Griffe am Bike von Ben Zwiehoff

Für mehr Grip ohne Handschuhe setzt Ben Zwiehoff auf Chunky-Griffe von ESI.

Fully oder Hardtail?

Zwiehoff setzt je nach Strecke auf verschiedene Bikes. Vom Hamburger Sponsor Bergamont bekommt der Profi das Fastlane (Fully) oder Revox (Hardtail) gestellt.

Passt: Gebiomized Sattel am Bike von Ben Zwiehoff

Nach einigen Sitzproblemen hat sich der Bikeprofi mit den Bikefittingspezialisten Geobiomized einen Sattel nach eigenen Bedürfnissen bauen lassen.
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