Red Bull Rampage 2017: Das Mega-Event in der Wüste von Utah

Video: Red Bull Media House
Das Mega-Event Red Bull Rampage hat 2017 einen würdigen Sieger gefunden: Kurt Sorge ist der beste Freerider in der Wüste von Utah!

So lief das Event 2017

Kurt Sorge gewinnt das Rampage 2017. Er braucht nur einen Wertungsrun von zwei Läufen und sichert sich mit einem Jury-Fabelwert von 92,66. Cameron Zink und Ethan Nell (90,33 und 90,00) komplettieren das Podium. Abgeschlagen landet der Vorjahressieger Brandon Semenuk nur knapp unter den Top 10.

Kurt Sorges Siegesrun im Video:




Im Video: Die besten Tricks vom Red Bull Rampage

Video: Red Bull Media House

Das erwartet die Fahrer beim Rampage

Beim Rampage geht es Jahr für Jahr nicht darum den schnellsten Fahrer auf einer festen Strecke zu finden. Nein, im Canyon von Utah gibt es nur eine Start und Ziellinie. Den Weg dazwischen können sich die Fahrer selbst auswählen - und dürfen außerdem ihre eigenen Sprünge und Lines shapen. Die meisten Fahrer kommen mit zwei Baumeistern, die beim Anlegen der Linien helfen. Dabei sind keine Powertools wie Kettensäge oder Bagger erlaubt, nur die Muskelkraft darf während den drei Bautagen eingesetzt werden. Danach darf dann vier Tage Training auf dem berüchtigten Kurs erlaubt. Die Trails sind sehr wichtig für die Runs. Denn: Es geht darum, bei der unabhängigen Jury zu punkten. Die Jury bewertet Geschwindigkeit, Style und technische Durchführung verschiedener Tricks. Auch der Flow der einzelnen Runs wird bewertet. Die höchste Punktzahl gewinnt am Ende des Tages, außerdem werden der beste Trick und der Fan-Liebling gekürt.

Die qualifizierten Fahrer:

Diese Fahrer waren 2016 in den Top Ten der Red Bull Rampage. Deswegen sind sie automatisch qualifiziert für dieses Jahr:

  • Brandon Semenuk (Can)
  • Antoine Bizet (Fra)
  • Carson Storch (USA)
  • Kurt Sorge (Can)
  • Kyle Strait (USA)
  • Thomas Genon (Bel)
  • Tyler McCaul (USA)
  • Andreu Lacondeguy (Esp)
  • Pierre Ebouard Ferry (Fra)
  • Tom van Steenbergen (Can)



Die Fahrer mit Wildcard:

  • Brendan Fairclough (UK)
  • Brett Rheeder (Can)
  • Cam Zink (USA)
  • Conor Macfarlane (NZ)
  • Darren Berrecloth (Can)
  • Ethan Nell (USA)
  • Vincent Tupin (Fra)
  • Bas van Steenbergen (Can)
  • Logan Binggeli (USA)
  • Reed Boggs (USA)
  • Rémy Métailler (Fra)



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Autsch - die schlimmsten Stürze vom Red Bull Rampage

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Fotostrecke: Die Highlight-Bilder 2016

Viel Neues beim Red Bull Rampage 2016

In diesem Jahr hatten die Veranstalter des Red Bull Rampage alle künstlichen Obstacles aus dem Kurs verbannt: Die immer gewaltiger werdenden Holz-Obstacles, wie der Oakley Icon Sender oder das gewaltige Canyon Gap, wurden auf dem 2016er-Kurs gar nicht erst errichtet. Mit 21 Fahrern war das Starterfeld auch nur noch halb so groß wie 2015. Neben den Top-12-Ridern aus dem Vorjahr gab es 9 Wildcards.

Rückblick: Red Bull Rampage 2016:

Die perfekte Kombination von Speed, Style, Tricks und Fahrgefühl bescherte Brandon Semenuk den zweiten Rampage-Titel seiner Karriere. Damit zieht er mit Kyle Strait und Kurt Sorge gleich, die beide das härteste MTB-Freeride-Event der Welt zweimal für sich entscheiden konnten.

Brandon Semenuk holt sich den Sieg

Slopestyle-Ass Brandon Semenuk lieferte als erster Fahrer eine 80er-Wertung ab. Sein unnachahmliches Gefühl für dieses Terrain sowie die Sicherheit in der Ausführung seiner Tricks gaben letztendlich den Ausschlag: Smoother Semenuk-Style inklusive zahlreicher Tricks bedeuteten den Sieg. Aber auch die Konkurrenz war spektakulär unterwegs.

Video - Die Highlights vom Red Bull Rampage 2016:

Video: Red Bull

Ergebnisse Red Bull Rampage 2016

1. Brandon Semenuk (CAN) 84.33
2. Antoine Bizet (FRA) 81.00
3. Carson Storch (USA) 79.00
4. Kurt Sorge (CAN) 78.66
5. Kyle Strait (USA) 78.33
6. Thomas Genon (BEL) 77.66
7. Tyler McCaul (USA) 76.00
8. Andreu Lacondeguy (SPA) 75.33
9. Pierre Edouard Ferry (FRA)74.33
10. Tom Van Steenbergen (CAN) 73.33
11. Darren Berrecloth (CAN) 70.66
12. Remy Metailler (FRA) 66.33
13. Kyle Norbraten (CAN) 62.66
14. James Doerfling (CAN) 60.33
15. Brett Rheeder (CAN) 54.00
16. Graham Agassiz (CAN) 50.66
17. Cameron Zink (USA) 47.33
18. Conor MacFarlane (NZL) 43.33

Best Trick: Carson Storch, 360° Drop
People's Choice Award: Brandon Semenuk
Kelly McGarry Spirit Award: Conor MacFarlane

28.10.2017
Autor: Lukas Hoffmann / Clemens Hirschfeld
© MOUNTAINBIKE