Hardtail-Update: Simplon Razorblade (2019)

Foto: Dennis Stratmann

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Volle Kraft voraus: Simplon überarbeitet für die Saison 2019 das Carbon-Racehardtail Razorblade. Wir durften das neue Bike bereits testen und haben alle Infos für dich parat.



Kurz & knapp: Simplon Razorblade 2019

Die wichtigsten Details:

  • Carbon-Hardtail für den Renneinsatz und schnelle Touren
  • Zwei Rahmenversionen SL-Superleicht Rahmen
  • Rahmengewicht von nur 850g in Größe L
  • Edelstahlschutz soll Rahmen vor Reifenabrieb schützen
  • Angepasste Geometrie (Lenkwinkel nun flacher, längerer Reach
  • Preise ab 2999 Euro (Razorblade 29) / SL-Rahmen ab 3899 Euro
  • Zweifach-Antriebe kompatibel
  • Kettenstreben um 7mm geschrumpft, flacherer Lenkwinkel (69,5 Grad)

Razorblade SL - die Keyfacts des Rahmens

Für das neue Modelljahr hat Simplon den Razorblade-Rahmen komplett überarbeitet. Bei der Entwicklung haben die Ingenieure besonderen Fokus auf das Rahmengewicht, aber auch auf eine moderne Geometrie gelegt. Der neue Superlight-Rahmen wiegt federleichte 850g und hat nun einen flacheren Lenkwinkel bei einem gleichzeitig gewachsenen Reach. Diese Updates sollen besonders das Bergabhandling des Racehardtails verbesser. Künftig sind zwei Rahmenvarianten verfügbar (Standard und Superlight). Für kleine Fahrer bieten die Österreicher außerdem eine Sondergröße XS an, die mit einem speziellen Oberrohr für kleine Fahrer ideal sein soll.

Gute Nachricht für alle Racer, die auch gerne in technischen Passagen Vollgas geben: Das Razorblade ist wie der Vorgänger mit inneverlegten Variosattelstützen kompatibel. Das Simplon-Baukastensystem gibt auch die Möglichkeit eine Dropper ab Werk zu verbauen.

Für mehr Steifigkeit wurde der Rahmen im Tretlager optimiert: Eine steife Carbonfinne soll gegenüber der Antriebsseite für Torsionssteifigkeit sorgen. Auch der Komfort soll am rassigen Hardtail nicht zu kurz kommen: Die Sitzstreben sind sehr flach gehalten und sollen ähnlich wie eine Feder flexend arbeiten.

Simplon-typisch ist weiterhin ein Steuersatz mit Lenkeranschlagschutz erhältich, die Zugführung hingegen ist neu: Formschön verlaufen Brems- und Schaltzug im Steuersatz. Ein anderes Feature am Rahmen hat Simplon am Hinterbau versteckt: An der Innenseite der Kettenstrebe wird ein Edelstahlblech verbaut, was den bei walkenen Reifen oder bei Matschfahrten ärgerliche Kratzer verhindern soll. Bei der SL-Rahmenvariante legt Simplon serienmäßig eine leichte Steckachse von Tune bei. Drei Rahmenfarben sind ab Marktstart erhältlich: Black Matt/Glossy Black sowie Cosmic Red Glossy/Black Matt. Das Topmodell kommt in Black Matte/Yellow.

Foto: Dennis Stratmann

Getestet: Bei Racer Simon Gessler musste das neue Razorblade seine Race-Gene unter Beweis stellen.

Erster Test: Das kann das neue Razorblade

Im alpinen Gelände bei den Eurobike-Mediadays in Serfaus-Fiss-Ladis durfte Racer und MOUNTAINBIKE-Testfahrer Simon Gessler das neue Razorblade bereits testen. Sein Eindruck von der neuen Race-Waffe aus Österreich: "Das Razorblade kenne ich als Simplon-Teamfahrer sehr genau. Das neue Razorblade SL besticht durch ein deutlich verspielteres Handling als der Vorgänger. Bei der Vorbaulänge entscheidet sich Simplon für kürzere Modelle, was dem flinken Charakter vom Razorblade prima unterstützt. Bergab macht sich der flachere Lenkwinkel bemerkbar: in Kombination mit dem größeren Reach ist das Razorblade in Steilpassagen berechenbarer."

Preise und Modelle: Simplon Razorblade

Das Topmodell der künftigen Razorblade-Familie wird das SL-Modell darstellen. Nur federleichte 8,65kg zeigt die Waage nach Herstellerangaben. Das SL ist im Simplon-Baukastensystem mit Shimano XTR oder der Sram XX1-Eagle erhältlich und kommt ab Werk mit leichter Tune-Hinterradsteckachse. Das günstigste SL-Modell liegt bei 3.899 Euro.

Wer auf den leichten Toprahmen verzichten kann, greift künftig zum Razorblade 29: Preislich startet das Bike bei 2999 Euro.

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05.07.2018
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE