Neue Reifen für XC und Marathon: Schwalbe Racing Ray und Racing Ralph

Foto: Lukas Hoffmann
Beim XC-Worldcup stellt Schwalbe zwei neue Reifen für den XC-Einsatz vor. Wir haben uns die neuen Pneus angesehen und durften sie bereits testen. Und: Auch für Marathonracer sind die Reifen spannend.

Die Cross-Country-Kurse der Welt werden immer anspruchsvoller: hohe Sprünge, scharfkantige Steine und üble Rockgardens. Dabei braucht der Fahrer Grip in jeder Lebenslage. Schwalbe stellt nun zwei neue Reifen für XC- und Marathonpiloten vor. Der legendäre Racing Ralph wurde grundlegend überarbeitet. Der Racing Ray gilt als Mitte zwischen Rocket Ron und Racing Ralph.

Foto: Lukas Hoffmann Schwalbe Racing Ray Racing Ralph

Kurz & Knapp: Racing Ray und Racing Ralph

  • Racing Ray als grobstolliger Vorderreifen gedacht
  • Racing Ralph als leichtläufiger Hinterreifen
  • beide ab Juli im Handel erhältlich (Preis 57,90 Euro)
  • Beide Reifen sind mit Tubeless-Easy Technologie ausgestattet
  • als Snakeskin-Variante für mehr Panneschutz erhältlich
  • Beide Reifen in 26 Zoll erhältlich (2.25)
  • weitere Größen: 27,5 (2.25) und 29 Zoll (2.10 Zoll und 2.25 Zoll Breite)
Foto: Lukas Hoffmann

Der Schwalbe Racing Ray im Detail

Dieser Reifen ist von Schwalbe besonders für den Einsatz am Vorderrad konzipiert worden. Der Racing Ray glänzt gegenüber dem Racing Ralph mit gröberen Führungsstollen, was den Seitengrip erhöhen soll. Bei der Gummimischung des Reifen geht Schwalbe in Richtung Geschwindigkeit und Grip: Die Speed Grip-Addix Mischung kommt zum Einsatz. Ebenfalls wichtig: Der Vorderreifen soll die Bremspower direkt auf den Boden bringen, was durch größere Mittelstollen erreicht wird.

Foto: Lukas Hoffmann

Neu aufgelegt: der Racing Ralph im Detail

Bei den Bikern ist der Racing Ralph seit Jahren sehr beliebt. Nun bekommt der "Ralle" eine komplette Überarbeitung. Der Reifen soll nun noch bessere Abrolleigenschaften als der Vorgänger. bieten. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Blocks fallen nun ein wenig gröber aus - was den Grip auf Wurzeln und Kanten verbessern soll. Weiterer Vorteil: Die Selbstreinigung des Profils bei matschigen Konditionen soll nun deutlich rascher vonstatten gehen als beim Vorgänger. Der Reifen setzt auf die Speed-Compound Gummimischung.

Foto: Cannondale

Erster Test: Wir durften die Reifenkombination bereits ausprobieren

Auf dem sehr schlammigen Kurs in Albstadt fühlte MOUNTAINBIKE-Redakteur Lukas Hoffmann den neuen Pneus bereits auf die Stolle. Sein Eindruck: "Für die heutigen Bodenverhältnisse sind die Reifen nicht entwickelt worden, dafür war es einfach zu matschig. Spürbar ist jedoch der starke Führungsgrip des neuen Racing Rays: Auf glatten Wurzeln macht der neue Reifen seinen Job erstaunlich gut. Alle Biker, denen an der Front der Rocket Ron zu grobstollig ist sollten sich Racing Roy genauer ansehen. Und am Heck? Der Racing Ralph bleibt eine Macht - selbst an einem ungefederten Hardtail wie dem brandneuen Cannondale F-Si. Das Profil reinigt sich deutlich schneller als bisher. Zum verbesseren Rollverhalten kann ich bei dem "Kaugummi-Boden" in Albstadt noch nichts berichten, das werden weitere Praxistests zeigen. Mehr lest ihr bald im Heft!"

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18.05.2018
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE