XC-Geschoss: Mondraker F-Podium Carbon

Foto: Chris Pauls

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Cross Country ist out? Von wegen! Der Worldcup erfreut sich immer größerer Aufmerksamkeit, und die Bike-Industrie zeigt zahlreiche Neuheiten für 2019: vom Einsteiger-Bike bis zur spektakulären „Mondrakete“.

Was ein geiles Gerät, oder? Das neue Mondraker F-Podium Carbon schaut schon auf den ersten Blick nach ultimativem Vortrieb, geringstem Gewicht und loderndem Laktat aus. Eigentlich weiß man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Auf den im Oberrohr teilintegrierten Vorbau? Auf die spektakulär anmutende, „Zero Suspension“ getaufte Hinterradfederung mit virtuellem Drehpunkt und einem, das Sitzrohr teilenden Federbein? Auf die für Mondraker typische, gestreckt-gedrungene Geometrie? Oder auf die Bike-Ahead-Laufräder?

Fangen wir doch mit Letzteren an. Das Topmodell RR SL kostet nämlich inklusive der wundersamen Carbon-Wheels sowie allerlei weiterer ultraleichter Highend-Parts schwer verdauliche 13 499 Euro, wird nur 100 Mal produziert und soll sensationell leichte 8,6 Kilo wiegen.

Pulsberuhigend: Es gibt auch zwei „preiswertere“ Versionen, los geht es bei 6799 Euro. Allen Modellen gemein ist der auffällige Kohlefaserrahmen, den Mondraker bei einer Carbon-Schmiede in Süddeutschland fertigen lässt, die unter anderem auch Mercedes-Tuner AMG beliefert. Rahmengewicht: 1590 g ohne Federbein laut Hersteller. Wie bei allen MTBs der Spanier ist auch am F-Podium die Geometrie in Relation zur Bike-Kategorie sehr lang gezeichnet – wenn auch nicht ganz so extrem wie bei anderen Mondraker-Bikes. So soll der Reach in Größe M 458 mm betragen, der Radstand üppige 1145 mm. Dazu gibt es einen moderat-flachen Lenkwinkel von 69° sowie einen angenehm steilen Sitzwinkel von 75°.

Noch mehr spannende Neuheiten für 2019:

01.08.2018
Autor: MOUNTAINBIKE
© MOUNTAINBIKE