Neu für 2019: Das Pivot Switchblade Aluminium

Foto: Peter James
Die US-Edelmarke gibt weiter in Europa mächtig Gas. Das jüngste Kind – das Switchblade Aluminium – soll sich auch an (etwas) weniger betuchte Kunden wenden.

2016 stellte Pivot das Carbon-Switchblade vor, nun kommt die Aluminium- Variante des vielseitigen All-Mountain-/Enduro-Mischlings. Das hat auch als „Bauxit-Bomber“ 135 mm Federweg am Heck, nimmt aber Gabeln mit bis zu 160 mm Hub auf.

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Dazu rollt es wahlweise auf 29"- oder auf kleineren, aber extrafetten 27,5-Plus-Rädern mit bis zu 3,25" Breite! Möglich machen dies zum einen spezielle Steuersatzschalen, um die Geometrie anzugleichen, zum anderen das „Super-Boost“ genannte, eigentlich Downhill-Bikes vorbehaltene und extrem breite 157-mm-Heckachsenformat.

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Die eher spielerisch-agile Geometrie mit 67,25°-Lenkwinkel (im 29"-Aufbau), 440-mm-Reach (in Größe M) und sehr kurzen 428-mm-Kettenstreben sowie die exzellente, VPP-ähnliche „DW-Link“-Kinematik von Hinterbau-Guru Dave Weagle sind natürlich auch 1:1 vom Carboni übernommen.

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Überhaupt: Das Aluminium-Switchblade soll sich exakt so fahren wie sein teureres Pendant: „Es hat Jahre gedauert“, erklärt Pivot-Boss Chris Cocalis, „die Fertigungsverfahren zu entwickeln, die es uns ermöglichen, einen ultraleichten Aluminiumrahmen zu bauen, der die gleichen Stabilitäts-, Stei- figkeitswerte und Leistung wie unsere Carbon-Modelle aufweist. „Der Unterschied ist nur, dass mehr Menschen das jetzt selbst erleben können.“

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Und was kostet es nun? Vier Komplett-Bikes in zwei Farbvarianten bietet Pivot in Europa an, mit Preisen von 4799 bis 7299 Euro für das Topmodell Switchblade Aluminium Pro. Preisgünstig ist das natürlich wahrlich nicht, im Vergleich zum bis zu 11 399 Euro teuren Switchblade Carbon aber geradezu ein Schnäppchen ...

Foto: Barrett Stowell

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05.07.2018
Autor: MOUNTAINBIKE
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 07/2018