Für 2018: All-Mountain- und Enduro-Helm Leatt DBX 3.0 mit neuer Technologie

Foto: Dennis Rein Neu für 2018: MTB-Helm Leatt DBX 3.0
Die Antwort auf MIPS? Mit dem neuen All-Mountain- und Enduro-MTB-Helm Leatt DBX 3.0 und zwei komplett neuen Technologien namens 360° Turbine und Armourgel will Hersteller Leatt den ultimativ sicheren Helm entworfen haben. Wir haben ihn beim Sea-Otter-Festival schon mal begutachtet.

Ähnlich wie das bekannte MIPS-System aus Schweden, das viele MTB-Helm-Hersteller wie Scott oder Sweet seit Jahren einsetzen, sollen die beim neuen All-Mountain- und Enduro-Helm Leatt DBX 3.0 zum Einsatz kommenden Technologien das Gehirn vor allem bei Rotationsbelastungen in Folge eines Sturzes schützen.

Foto: Dennis Rein Neu für 2018: MTB-Helm Leatt DBX 3.0

Innovativ: Sicherheitstechnik am Leatt DBX 3.0

Für die 360° Turbine genannte Technik nennt Leatt 30 Prozent geringere generell auf den Kopf einwirkende Kräfte und 40 Prozent geringere Rotationskräfte beim Aufprall – verglichen mit herkömmlichen Helmen. Dazu sind in der Helmschale zehn dieser Turbinen eingelassen, die sich beim Aufprall verformen/drehen und somit Energie absorbieren. Die Turbinen selber bestehen aus 3D-geformten Gelpolstern namens Armourgel.

Foto: Dennis Rein Neu für 2018: MTB-Helm Leatt DBX 3.0

Hoher Tragekomfort des Leatt DBX 3.0

Abgesehen von hoher Sicherheit verspricht Leatt optimalen Tragekomfort und top Kopfklima dank 18 Lüftungslöcher. Unser erster Eindruck, direkt vom Sea-Otter-Festival in den USA: Der Leatt DBX 3.0 sitzt extrem komfortabel auf dem Kopf. Er drückt nirgends, im Gegenteil, der Druck wird gleichmäßig über den kompletten Kopf verteilt. Wiegen soll der Leatt DBX 3.0 circa 375 Gramm – nichts besonders leicht, für den Einsatzbereich aber okay.

Foto: Dennis Rein Neu für 2018: MTB-Helm Leatt DBX 3.0

Leatt DBX 3.0: drei Größen, fünf Farben

Es wird den Leatt DBX 3.0 MTB-Helm in fünf Farben (Grün, Schwarz, Blau, Orange, Grau) geben sowie in drei Größen: S (51 bis 55 cm Kopfumfang), M (55-59 cm) und L (59-63 cm). Euro-Preise stehen noch nicht fest.

22.04.2017
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE