Mit Stil zurück zu den MTB-Wurzeln: Die coolsten Hardtails

Die 10 spektakulärsten MTB-Hardtails der Welt

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Foto: Hersteller

Das Erfolgreichste: Scott Scale RC 900 SL

Auch wenn der Schweizer Megastar Nino Schurter inzwischen mehr auf sein Fully Spark setzt, so ist auch das Scale immer wieder die Waffe seiner Wahl. Kein Wunder, dass das wunderhübsche Bike mit seinem nur 849 g schweren Carbon- Rahmen unzählige Weltcup- Siege und Meisterschaftstitel auf seinem Konto verbucht. Dank robuster Parts macht das RC 900 SL auch abseits der Rennstrecke mächtig Laune. Preis: 6999€ Gewicht: 9,1 kg

Das Legendärste: Specialized S-Works Epic HT

Schon immer seiner Zeit voraus und stets im Weltcup aktiv! Das leichteste von Specialized entwickelte Hardtail blickt auf eine lange Geschichte zurück, zu deren Beginn alle Mountainbikes noch Hardtails waren: Bereits 1989 kam das Epic aber mit einem Carbon-Rahmen – damals eine Sensation. Und heute ist der leichte, steife Rahmen natürlich wieder aus Kohlefaser, dazu kommt eine moderne Geometrie und beim Topmodell S-Works eine geniale Ausstattung. Preis: 7699€ Gewicht: 9,2 kg

Das Leichteste: Stoll R1 Platinum

Ein Hauch von Nichts! Das R1 der Schweizer Edelmarke Stoll dürfte das leichteste Serien-Hardtail der Welt sein: Hauchzarte 7,2 Kilo wiegt es in der Topvariante Platinum. Basis ist ein federleichter 29"-Rahmen (780 g), gespickt ist dieser mit Leichtbauparts wie den spektakulären Bike-Ahead- Carbon-Rädern. Apropos: Der Rahmen wird ebenfalls bei Bike Ahead in Deutschland handgefertigt. Das erlaubt sogar, dass jeder Rahmen an den Fahrer – etwa in Sachen Steifigkeit – angepasst werden kann. Preis: 9656€ Gewicht: 7,2 kg

Das Futuristischste: Mondrakete Podium Carbon RR

Wie eine Raubkatze duckt sich das Mondraker Podium Carbon zum Sprung – und macht einen mächtigen Satz in die Zukunft. Die futuristisch anmutende Geometrie ist aber nicht nur ein Design-Gimmick. Der lange Reach und der kurze, teilintegrierte Vorbau prägen den kompromisslos-schnellen, vortriebsfokussierten Stil des spanischen Weltcup-Carbonis, das sich auf 29"-Laufrädern auf die Podiums schraubt – und in der Topversion nur 8,5 Kilo wiegt. Preis: 6199€ Gewicht: 8,5 kg

Das Auffälligste: Cannondale F-Si Hi-Mod World Cup

Ein Raunen ging über den Weltcup-Kurs von Albstadt, als dort im Vorjahr das neue Cannondale F-Si vorgestellt wurde. Mit seiner spektakulären Einarmgabel Lefty Ocho, neu ohne Doppelbrücke, zog es alle Blicke auf sich. Aber auch der Rahmen strotzt vor Ingenieursleistungen wie dem asymmetrischen Hinterbau. Besonders ist auch das proportionale Rahmendesign: je größer der Rahmen, desto größer die Durchmesser von Oberund Unterrohr, was der Steifigkeit des genialen Carbonis zugutekommt. Preis: 8499€ Gewicht: 8,4 kg

Das Komfortabelste: BMC Teamelite 01 One

Komfort ist normalerweise keine Eigenschaft, die man einem Race-Hardtail zugutehält. Doch das elegante BMC Teamelite vereint Schnelligkeit und Performance mit einer nachgiebigen, elastomergedämpften Hinterbau-Konstruktion: Zwischen Sitzstreben und -rohr sorgt ein in drei Festigkeitsstufen erhältlicher Einsatz für 15 Millimeter Flex, also Dämpfung nach oben und Traktion nach unten. Dies beugt Ermüdungen vor – für die Extraportion Schmackes im Schlussspurt! Preis: 7999€ Gewicht: 9,4 kg

Das Preisattraktivste: Radon Jealous 10.0

Da braucht niemand neidisch zu sein, denn dieses Bike ist spektakulär erschwinglich: 4499 Euro kostet das Topmodell des Bonner Versenders Radon, erhältlich sind die aktuellen Jealous-Modelle schon ab 2499 Euro. Trotz niedrigem Preis gibt es nichts zu meckern: Die Parts sind formidabel, der Look ist edel, und der nur 890 g leichte, bocksteife Rahmen gehört zur absoluten Spitzenklasse. Preis: 4499€ Gewicht: 8,5 kg

Das Exklusivste: Rotwild GT S AMG

In 100 Exemplare ließen die Sportwagenschmiede Mercedes-AMG und Edelbike-Hersteller Rotwild ihre Kooperation gießen: Das Rotwild GT S AMG soll „Leichtbau, Dynamik, Design und Komfort“ in einzigartiger Weise verbinden. Beim Aufbau zog Rotwild sein eigenes MTB-Team zu Rate, die Ausstattung mit Shimanos XTR-Di2-Elektroschaltung und aufregenden Crankbrothers-Laufrädern ist so exklusiv wie der Preis. Weiterhin unlimitiert erhältlich ist aber auch Rotwilds Cross-Country-Hardtail R.R2. Preis: 9990€ Gewicht: 9,5 kg

Das Lässigste: Santa Cruz Highball CC XX1 Reverse

Wenn man seine Bikes im kalifornischen Paradies entwickelt, kann nur ein unverkrampft-cooles Ergebnis herauskommen. Die Santa-Cruz-Ingenieure haben aber auch in Sachen sportlicher Ernst erstklassige Arbeit geleistet: Der steife, leichte Carbon-Rahmen drückt das Gesamtgewicht der Topversion unter die magische 9-Kilo-Marke. Andererseits macht die lässige, fast bergablastige Geo saumäßig Spaß! Preis: 8299€ Gewicht: 8,9 kg

Das Individuellste: Trek Procaliber 9.9 SL Project One

Dieses Bike ist eine schillernde Persönlichkeit. Viele tausend Farbkombinationen bietet Trek mit seinem Konfigurator namens Project One: Wer auf einem Hardtail in „Prismatic Pearl“ oder „Refliptive“ (in etwa meerjungfrauenschwanzglitzerfarben) über den Trail rasen will, hat nun die Möglichkeit. Unter all der Fassade bleibt aber natürlich Treks bewährtes High-End-Hardtail Procalibre 9.9 SL mit seiner einzigartigen Mini-Heckfederung und einer wahren Vollgas-Geometrie. Preis:: 8599€ Gewicht: 9,1 kg
Mehr zu dieser Fotostrecke: Test: 4 leichte Race-Hardtails von 4.299 – 8.999 Euro (2017)