Das Stumpi: Jetzt in drei Varianten erhältlich

Das neue Specialized Stumpjumper im Detail (2018)

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Foto: Harookz/ Specialized

Das Specialized Stumpjumper - überwiegend auf 29-Zoll getrimmt

Fünf Modellvarianten des neuen Specialized Stumpjumper stehen auf großen 29-Zoll-Laufrädern. Das abgebildete Topmodell FSR S-Works Men Carbon wird 8999 Euro kosten, auf dem deutschen Markt aber im Farbton Carbon/Schwarz erhältlich sein. 150 mm stehen an der Front, 140 mm am Heck zur Verfügung. Das Modell "Comp" mit Alu-Rahmen wird auch mit 27,5-Zoll-Laufrädern erhältlich sein, hat dann 150 mm Federweg an Front und Heck.

Looks like Demo!

Das Rahmendesign mit einseitig verdecktem Dämpfer wurde vom hauseigenen Downhill-Bike Demo adaptiert. Die zusätzliche Verbindung von Oberrohr und Sitzrohr soll eine höhere Steifigkeit des Rahmens erzielen. Zudem befindet sich an allen Bikes mit Carbonrahmen unter dem Flaschenhalter ein Fach, das sogenante SWAT-System, zum Verstauen von Kleinteilen wie Schlauch, Werkzeug, Verpflegung.

Mehr als bloß ein Kettenstrebenschutz

Dem Design des Kettenstrebenschutzes wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Herkömmliche Konstruktionen schützen die Kettenstreben vor Beschädigungen durch die auf- und abschlagende Kette, rund um den Strebenschutz können dennoch Beschädigungen entstehen, zudem wird das Klappergeräusch nicht behoben. Das wellenförmige Profil des Stumpjumper-Kettenstrebenschutzes soll hingegen die schlagende Bewegung der Kette abbremsen, wodurch sich die Kette auf dem Schutz ablegt. Beim ersten Test der neuen Specialized-Bikes in Aínsa, Spanien war tatsächlich kein Klappern oder Scheppern zu hören.

Angepasste Variostützenlängen

An den höherpreisigen Stumpjumer-Modellen kommt eine Variostütze mit 160 mm Hub zum Einsatz. In Rahmengröße S stehen 130 mm Hub zur Verfügung. Bei den Comp-Modellen (Carbon/Alloy) verbaut Specialized eine 150-mm-Stütze, Rahmengröße S erhält weine 125-mm-Stütze.

Werkstatt an Bord

Die Stumpjumper-Modelle mit Carbonrahmen besitzen das SWAT-System. Unter der Vorbaukappe sitzt in diesem Fall ein Minitool, das sich durch Aufdrehen der Abdeckung herausschiebt.

Goodbye Pressfit!

Auch beim Stumpjumper setzt Specialized auf den "alten" Gewindestandard BSA und verabschiedet sich von eingepressten Innenlagern. Der Grund: leichtere Wartung und Feedback aus dem Endverbraucher-Markt.

Das Stumpjumper Expert Carbon

... soll 5499 Euro kosten. Anders als die S-Works-Version kommt es mit Rock-Shox- statt Fox-Fahrwerk in die Shops.

Das Camber wird vom Stumpjumper ST ersetzt

Im Modelljahr 2018 wird das Tourenfully Camber vom Stumpjumper ST abgelöst. "ST" steht für "Short Travel", denn das Stumpjumper ST besitzt 130 mm Federweg an der Front und 120 mm am Heck. Das Herrenmodell wird ausschließlich mit 29-Zoll-Laufrädern zu haben sein. Ein Lady-Modell kommt mit 27,5-Zoll-Laufrädern.

Erster Fahrtest am Fuße der Pyrenäen

Im spanischen Aínsa hatte MOUNTAINBIKE-Redakteur Christian Zimek die Gelegenheit, das neue Stumpjumper einem ersten Praxistest zu unterziehen. Auf den kurvigen, steinigen Trails machte das neue Stumpi mit seinem potentem Fahrwerk mächtig Laune, kletterte willig und zeigte sich trotz starken Geradeauslaufs immer drehfreudig, nie zu träge.

Behende über Trails jagen

Das Stumpjumper ST glänzte durch sein extrem wendiges, leichtfüßiges Handling. Durch die etwas kompaktere Geometrie mit kürzerem Oberrohr ließ sich das Bike perfekt um Kurven zirkeln, ohne dabei nervös zu werden.
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