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Foto: Dennis Stratmann

MTB-Weltmeisterschaft: Die Bremsensetups der Pros und was du davon lernen kannst!

Kooperation
Wer bremst, gewinnt! Gemeinsam mit MAGURA zeigen wir, auf welche Bremsensetups MTB-Profis setzen und was du daraus lernen kannst.

Was macht die perfekte Bremse aus? MAGURA hat sich mit seinen Athleten auf die Suche begeben und glaubt: Individualisierbarkeit. Nur, wenn die Bremse perfekt auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist, bringt sie ihre volle Leistung. Zur Abstimmung bietet MAGURA vielfältige Möglichkeiten in Punkto Performance, Ergonomie und Optik das Maximale rauszuholen.

Performance: Wie viel Power hätten Sie denn gern?

Die Verzögerungs-Performance einer Bremse wird zum größten Teil von den Bremssätteln bestimmt. Im Cross-Country und Tourensegment bieten Zweikolben Bremssättel den besten Mittelweg zwischen Performance und geringem Gewicht. Das MAGURA Flaggschiff MT8 SL kommt mit Carbonhebel auf ein Gesamtgewicht von unter 200g und bietet dennoch auf für lange Alpenabfahrten viel Power.

Für Trailbiker und Enduristi kommen bissige Vierkolbenbremsen zum Einsatz. Mit einem einteilig geschmiedeten Bremssattel und satten 4 Kolben bietet die MT7 die stärksten Verzögerungswerte der Produktpalette.
Die Kombination aus beiden Welten bietet die MAGURA eigene Trail Logik mit 4 Kolben in Front und 2 im Heck. Bei geringem Gewicht bringt die MT Trail Bremsen Power genau da, wo sie benötigt wird. In der Abfahrt geniert die Vorderradbremse zu 70% die Verzögerung, während die Hinterradbremse für Kontrolle sorgt. Eine leichte Zange im Heck senkt das Gesamtgewicht und bringt fein dosierbare Power.

Auch die stärkste Bremszange muss aber erstmal in der Lage sein, ihre Power klar auf den Trail zu bringen. Die Reibpartner Bremsscheibe und Bremsbeläge müssen perfekt zu den Bedürfnissen des Fahrers und der Strecke passen. Bei der Wahl der Beläge spielen gleich mehrere Faktoren eine Rollen, darunter die Power, Haltbarkeit, Performance bei Nässe und Geräuschentwicklung. Eine Übersicht zu den verschiedenen Bremsbelägen im MAGURA-Portfolio findest du hier.

Als zweiter Reibpartner kommt der Bremsscheibe eine ähnlich große Bedeutung zuteil: Durch verschiedene Designs und Lochbilder können Bremsscheiben die Performance stark beeinflussen. MAGURA antwortet auf die Bedürfnisse von CC-Fahrern mit einer leichten Storm SL.2 Scheibe. Gravitypiloten, die gerne ein paar Gramm für höchste Performance in Kauf nehmen, werden mit der starken Storm HC glücklich. Zusätzlich generieren große Bremsscheiben eine höhere Standfestigkeit.

Ergonomie

Keine Hand ist wie die andere. Warum sollte also jede den gleichen Hebel fahren? Um die maximale Leistung deiner Bremse abrufen zu können, muss sie an deine individuellen Bedürfnisse angepasst sein.

Hebelergonomie
Im Produktprogramm #customizeyourbrake bietet MAGURA drei verschiedene Hebelformen zum Nachrüsten an MT Bremsenmodellen. Am beliebtesten sind aktuell 1-Finger Bremshebel, wie der MAGURA HC Bremshebel. Bei Einstellung einer geringen Hebelweite (Druckpunkt nah am Lenker) bieten sie beim Bremsen mit einem Finger eine sehr angenehme Ergonomie und eine besonders definierte Position für den Finger. Vor allem für Fahrer, die gerne "kurz und knackig" bremsen, ist der 1-Finger HC Hebel die passende Wahl. Je nach Vorliebe gibt es ihn in einer Alu und Carbonversion. Der MAGURA 2-Finger Bremshebel eignet sich besonders für Fahrer mit großen Händen oder jene, die ihre Hebel gerne mit größerem Abstand zum Lenker fahren. Zudem bietet er gemäß physikalischem Hebelgesetz mehr Power bzw. spart bei langen Abfahrten Handkraft. Ein Vorteil, der im CC zwar zumeist ungemerkt bleibt aber bei langen Downhillruns Vorteile ausspielen kann.

Individuelle Anpassung an die Strecke bietet der HC3 Hebel mit einstellbarer Bremspower. Bei ähnlicher Formgebung zum 1-Finger HC Hebel bietet er ein anpassbares Übersetzungsverhältnis und somit eine variable Charakteristika: Maximale Power für feste Untergründe - Hohe Dosierbarkeit und weniger brachiale Kraft für rutschige Bedingungen. Er ist der Liebling von Trial Star Danny MacAskill oder auch Fabio Wibmer.

Einstellung Griffweite:
Die Griffweite, sprich die Entfernung des Hebels zum Lenker, sollte gemäß Handgröße und eigenen Präferenzen gewählt werden: Je kleiner die Hand, desto geringer der Abstand zwischen Bremshebel und Lenkergriff. Die Einstellung kann einfach per Drehrad oder Inbus vorgenommen werden.

Wie merke ich, dass mir eine Ergonomie nicht passt?

Letztlich, indem man auf seinen Körper hört. Verkrampfen deine Hände durch zu kleinen oder zu großen Lever
Reach? Fühlst du dich, als würdest du auf dem Hebel „herumrutschen“? Hast du ein schlechtes Greifgefühl oder
eine ungenaue Griffposition, also bei jeder Bremsung eine andere? All das können Zeichen für einen nicht optimalen Bremsgriff sein!

Optik

Dein Bike soll mit seinen verschiedenen Bauteilen farblich perfekt aufeinander abgestimmt sein? MAGURA bietet dir die Möglichkeit eine Bremse zu DEINER zu machen! Neben den verschiedenen Bremszangenfarben der Modelle kann jede zusätzlich mit farbigen Blendenringen und Klemmschellen individualisiert werden.

So bremsen die Profis nach ihren individuellen Wünschen