Bremsensetup: Darauf setzten die Profis

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Foto: Dennis Stratmann

Simon Andreassen (Specialized Racing)

Dieser Däne ist schneller unterwegs: Simon Andreassen ist mehrmaliger Nationalmeister und auch die Weltmeisterschaften konnte der 22 Jährige für sich entscheiden. Seine Wahl in Sachen Bremse: Die Magura MT8 Raceline.

Ergonomie: Sehr horizontale Bremsgriffe

Auffällig beim Dänen: Die Hebelposition ist sehr flach gewählt. Warum? In der stehenden Position greift Andreassen eher von oben und hat nach eigenen Angaben so mehr Kontrolle über das Bike.

Bremsbeläge: Maximale Power gewünscht

Bei der Belagswahl ist der Däne sehr penibel: Für maximale Power bei kurzen Bremspunkten fährt er ausschließlich die Race-Mischung, erkennbar an den goldenen Trägerplatten.

Gimmick für WM-Teilnehmer

Für ausgewählte Fahrer spendiert Magura eigens für die Weltmeisterschaft designte Bremsgriffcover - für den Dänen natürlich mit Nationalflagge.

Loic Bruni: (Specialized Gravity)

Der Franzose ist zweimaliger Downhill-Weltmeister und hat an seine Bremse ganz besondere Ansprüche: Magura druckte ihm deshalb einen Bremshebel speziell nach seinen Wünschen.

Loic Bruni: Titanhebel für die beste Zeit?

Nicht Jedermanns-Wahl. Während sich die meisten Fahrer den Hebel besonders nah am Lenker wünschen, fährt Loic eine große Hebelweite. Speziell für diese Anforderung entwurf MAGURA einen speziellen Titanhebel mit breiter Auflagefläche für den Finger und besonderer Form für den weiten Reach.

Chrom. Glänzt.

Der Weltmeister von 2017 nimmt es bei der Optik seiner Bikes ganz genau: Passend zum Rahmendesign wählt er eine Magura MT7 in Chromoptik.

Nicola Rohrbach (Felt Goldwurstpower)

Der Cape-Epic-Etappensieger ist nicht nur auf der Langstrecke fix unterwegs: Auch im XC gehört der Schweizer zu den schnellsten Bikern dieses Planeten. Sein Bike verzögert Rohrbach mit der Magura MT8 in Raceline-Farben.

Bremshebelwahl? Es kommt auf die Dauer der Abfahrt an

"Bei XC-Kursen mit kurzen Bremsmanövern greift sich der Einfinger-HC-Hebel perfekt. Nur bei langen Abfahrten über fünf Minuten Dauer würde ich abwägen, mit längeren Hebeln etwas Handkraft bei gleicher Power zu sparen."

Bremsbeläge? Je nach Strecke gewählt

Der Schweizer wählt je nach Strecke und Wetter seine Bremsbeläge für das Rennen aus: "Im Regen können sorgenfreie und langlebige Beläge der Trumpf sein, auch wenn sie nicht so enorm bissig sind. Bei Trockenheit will ich bei späten Bremspunkten mit den aggressiven Racing-Belägen die volle Performance."

Max Hartenstern (Cube Global Squad)

Dieser Mann ist in Deutschland die Nummer 1: Max Hartenstern ist seit August Deutscher Meister im DH und auf Magura MT7 Vierkolbenbremsen unterwegs.

Schwarz-rot-gold für den deutschen Meister

"Lange Hebel sorgen für mehr Power und sparen Handkraft. Dank physikalischem Hebelgesetz ermüten meine Unterarme später bei gleichem Poweroutput, sodass ich letzentlich schneller bin."

Bremsbeläge: Zu viel Power macht nicht schnell

Spannend: Als Downhiller will der Deutsche nicht die stärkste Bremse. Statt zu den starken Belägen zu greifen wählt Hartenstern das Mittelmaß. Die Bremse wird dosierbarer und das Rad bleibt besonders auch bei Nässe kontrollierbar.

Rennmaschine: Das Cube Two-15

Der deutsche Meister fährt seine Bremshebel sehr horizontal. Damit gehen die Schläge eher direkt ins Handgelenk als in die Unterarmmuskulatur. Dadurch ermüdet er bei langen Abfahrten nicht so schnell, auch wenn diese Einstellung für das Gelenk fordernd ist.

Ben Zwiehoff (Bergamont Racing)

Der nächste schnelle Deutsche mit Magura-Unterstützung kommt aus Essen. Ben Zwiehoff liebt an seinen Magura-MT8-Stoppern eine agressive Ausrichtung.

Ben Zwiehoff: Magura MT8 Raceline am Bergamont Fastlane

Die harte Ausrichtung erreicht Ben mit Race-Belägen und Einfinger-Bremshebeln. Die kurzen Hebel sorgen für einen spürbar härteren Druckpunkt als die Zweifingerhebel.

Sebastian Carstensen-Fini (CST Sandd American Eagle )

Der Däne ist frisch vor der Weltmeisterschaft in Lenzerheide auf das Fully seines Sponsors umgestiegen. Wie auch an seinem Hardtail setzt Fini auf Magura MT8 in der limitierten Raceline-Variante.

Magura MT8 Raceline am American Eagle-Racebike

Mit relativ großen Händen wünscht sich der Däne den Bremshebel weiter vom Lenker entfernt und greift zum langen Zweifingerhebel - aus Carbon.
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