MB Shimano XTR 970 Daniel Geiger
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MTB-Parts und Equipment im Dauertest

Was hält, was nicht?

Schaltungen, Bremsen, Lenker, Bekleidung: MountainBIKE hat 16 nützliche Parts für Biker einer mehrmonatigen Belastungsprobe unterzogen.

Diese Produkte haben wir getestet:

Shimanos Schaltgruppe XTR 970

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Shimano XTR 970

Die Nachfolgerin scharrt bereits mit den Kettenblättern, doch noch ist die XTR 970 das Aushängeschild des Parts-Giganten. Zeit, ein Fazit zu ziehen, zumal das berühmte XTR-Logo ausgiebig im MB-Dauertest-Fuhrpark funkelte!

Alleine Tester Fabian Scholz brummte diversen XTR-Parts über 5000 km auf, zwei Schaltwerke verrichteten je rund 3500 km Dienst an den AM-Fullys der MB-Crew.

All-Mountain? Richtig, denn die ursprünglich als Race-Gruppe konzipierte XTR erwies sich bis auf die wenig standfeste Bremse selbst bei Freeride-Einsätzen als super-robust – die neue XTR wird ab 2011 übrigens als Race- wie als Trail-Variante auf den Markt kommen. Dem harten Einsatz entsprechend litt etwa an der Kurbel das hochwertige Finish, die Kettenblätter trotzten dafür vielen Aufsetzern, schalteten nach rund 100 000 Höhenmetern immer noch sauber.

Wie überhaupt die Schaltperformance der gesamten Gruppe begeisterte: hochpräzise, dabei mit geringstem Kraftaufwand wanderte die Kette selbst unter widrigsten Bedingungen wie Schnee, Matsch und Eis von Ritzel zu Ritzel.

Im Zusammenspiel mit den XTR-Shiftern lobten die Tester zudem das „ultraschnelle Schalten“, knackiger wechselten die Gänge in Kombination mit den XT-Schaltern. Ein weiteres Zeichen der enorm hohen XTR-Qualität: Das Wechselintervall der Kette (CN-7701) belief sich im Dauertest auf hohe 3000 km, die Kassette von MB-Tester Scholz ist nach 5236 km noch nicht am Ende.

Shimano XTR 970 im MB-Dauertest: 5236 Kilometer

  • positiv: Hohe Dauerlaufleistung
  • positiv: Exzellenter Schaltkomfort selbst unter widrigsten Bedingungen
  • positiv: Für eine „Race-Gruppe“ äußerst robust
  • positiv: Hochwertiges Finish, herausragende Verarbeitung

Robuste Flatpedals von Straitline

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Straitline Flatpedals

Was ist grün und beißt zu? Genau, die Flatpedals der kleinen kanadischen Kultschmiede Straitline.

15 Monate lang traten die MB-Tester das mit 547 g eher schwere und mit 129 Euro teure Edelpedal mit Füßen, diverse Schrammen rundum waren die unvermeidbare optische Folge.

Dafür sind alle 56 fetten Schraubpins noch an Ort und Stelle, Lagerspiel ist nicht feststellbar. Apropos: Straitline verbaut beidseitig eine doppelt gedichtete Polymer-Gleitlagerung.

Diese überzeugte mit feinem Lauf, musste während des harten Winters aber zwei Mal ausgebaut und gereinigt werden. Prima: Das Pedal ist ohne Spezialwerkzeug komplett zerlegbar, zudem ist ein Rebuild-Kit erhältlich.

Straitline Flatpedals im MB-Dauertest: 15 Monate

  • positiv: Stets exzellenter Grip dank sehr breiter und flacher Standfläche
  • positiv: Sehr robuste Schraubpins, auch im harten Einsatz kein Pin-Verlust
  • positiv: Pedal ist komplett zerlegbar, alle Einzelteile sind nachrüstbar
  • negativ: Gleitlager laufen sauber, benötigten aber zwei Mal Wartung

Standpumpe Lezyne Micro Floor Drive HV

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Standpumpe Lezyne Micro Floor Drive HV

„Gefühlte 637 Plattfüße“ meint MB-Redakteur André Schmidt während seiner Bike-Tests aufgepumpt zu haben.

Gut, das klingt übertrieben ... Fakt ist, dass ihm dabei seit vielen Monaten die Mini-Standpumpe (40 Euro) von Lezyne treue Dienste erweist. Diese misst in der Länge rund 30 cm, passt so noch gut in Tourenrucksäcke und pumpt dank Standfuß sowie großem Volumen selbst 2,4 -Pellen schneller auf, als das eine „normale“ Minipumpe vermag.

206 g Gewicht sind dafür superfair! Zudem erwies sich der innovative Ventilverschluss im Gelände als praktisch, ein Abrutschen ist so unmöglich. Negative Auffälligkeiten? Nach den unzähligen (637 ...) Einsätzen hat der Kolben minimal mehr, aber zu tolerierendes Spiel bekommen.

Der Griff schneidet etwas in die Hand, könnte breiter sein.

Standpumpe Lezyne Micro Floor Drive HV im MB-Dauertest: 17 Monate

  • positiv: Exzellente Pumpleistung dank hohem Volumen und Standfuß
  • positiv: Sauber verarbeitetes, CNC-gefertigtes, robustes Alu-Gehäuse
  • positiv: Innovativer Verschluss
  • positiv: Für die Pumpleistung mit 206 g sehr leicht
  • negativ: Griff schneidet etwas in die Handinnenfläche, könnte breiter sein

Softshell-Jacke Gonso Calgary

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Softshell-Jacke Gonso Calgary

Im MB-Test erreichte die Calgary von Gonso (130 Euro) ein glattes „sehr gut“, die Tester lobten den „angenehm sportlichen Schnitt und die gute Ausstattung“ der Softshell-Jacke.

Im Dauertest überzeugte zudem das kuschelig-warme Material, das aber auch bei Plusgraden guten Feuchtigkeitstransport zuließ. Die Verarbeitung hingegen enttäuschte, bereits nach wenigen Wochen platzte am Saum gleich mehrfach die Naht auf!

Positiv fiel dafür das robuste Außenmaterial auf, das bis dato kaum Abnutzungserscheinungen wie das oft typische Peeling zeigt. Auch die Reißverschlüsse funktionierten stets tadellos.

Softshell-Jacke Gonso Calgary im MB-Dauertest: 6 Monate

  • positiv: Selbst im tiefen Winter angenehm warm, „kuscheliges“ Tragegefühl
  • positiv: Sehr robustes Softshell: kein Peeling, kein Aufscheuern an der Oberfläche
  • positiv: Reißverschlüsse auch nach Schlammfahrten leichtgängig
  • negativ: Mehrfach aufgeplatzte Naht am Saum

Langfingerhandschuh Mustacheo von POW

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Langfingerhandschuh Mustacheo von POW

Fraglos, der Mustacheo der kleinen US-Company POW wirkt auf den ersten Blick eher wie ein reines Style-Produkt.

Dennoch überzeugten MB-Redakteur André Schmidt auch die wahren Werte des leichten Fingerlings: „Sehr guter Sitz trotz fehlendem Klettverschluss, exzellenter Grip dank gummierter Innenhand“, erfreute sich Schmidt.

Außerdem erwies sich der 40-Euro- Schönling über den Winter als äußerst widerstandsfähig, selbst deftige Schlamm- und Schneeschlachten hinterließen kaum Spuren.

Mit steigendem Thermometer stieg dann die Schwitzrate – gut belüftet ist der POW nicht. Auch die Ausstattung ist mager, so fehlt etwa das „Schnüffelfrottee“ am Daumen.

Langfingerhandschuh Mustacheo von POW im MB-Dauertest: 7 Monate

  • positiv: Sehr guter Sitz auch ohne Klettverschluss
  • positiv: Ausgezeichneter Grip dank gummierter Innenhand – selbst im Nassen top
  • positiv: Widerstandsfähige Materia­lien wie etwa Neopren am Daumengelenk
  • negativ: Als Ganzjahreshandschuh zu warm, magere Ausstattung

Griffe Ergon GA1 white

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Griffe Ergon GA1 white

13 Monate lang litt der GA1 von Ergon im Testeinsatz.

Fazit: überzeugender Komfort, kaum Abrieb am Gummi. Sehr gut gefiel zudem die Außenklemmung aus Aluminium, die für verdrehsicheren Sitz sorgt und der Hand seitlich Schutz bietet.

Unschön: Die grellgrüne Farbe scheuerte schnell ab. Der All-Mountain-Griff kostet 36 Euro und ist in zwei Größen erhältlich.

Griffe Ergon GA1 white im MB-Dauertest: 13 Monate

  • positiv: Hervorragende Passform
  • positiv: In zwei Größen erhältlich
  • positiv: Mit 130 g in Relation leicht
  • positiv: Verdrehsicherer Sitz durch Aluminiumklemme
  • positiv: Alu-Klemme bietet der Hand seitlich Schutz
  • negativ: Lack scheuerte schnell ab

Vario-Sattelstütze Specialized Command Post

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Vario-Sattelstütze Specialized Command Post

„Nie mehr ohne!“ Die Meinung der MB-Tester zum Thema Vario-Sattelstützen ist eindeutig – dabei nervten viele Modelle im Dauerbetrieb mit teils kapitalen Ausfällen.

Anders die mit 300 Euro sehr teure Command Post, die seit rund 2700 km relativ klaglos ihren Dienst verrichtet.

Klar, auch die mittels eines mechanischen Systems und Luftfeder „liftende“ Specialized benötigt regelmäßige Pflege des Seilzugs und des Gleitkolbens, funktionierte dann auch bei Schlamm und Matsch zuverlässig.

Lediglich im Winter agierte der Mechanismus zäh, teilweise musste der Sattel per Hand rausgezogen werden. Zudem verlor die Command Post einige Male Luft – ein Problem, das auf ebenso rätselhafte Weise auftrat wie verschwand.

Prima: Der Remote funktionierte stets leichtgängig, die drei Höhenpositionen erwiesen sich in der Praxis als perfekt.

Vario-Sattelstütze Specialized Command Post im MB-Dauertest: 2654 Kilometer

  • positiv: Zuverlässige Funktion, einfache Bedienung
  • positi: Einfache Anpassung ans Körpergewicht mittels Luftfeder, robuste Mechanik
  • negativ: Leicht eingeschränkte Funktion bei Minus­graden, teilweise plötzlicher Luftverlust

Bremse Avid Elixir CR

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Bremse Avid Elixir CR

Exzellente Dosierbarkeit, top Ergonomie, sehr gute Bremskraft und ebensolche Standfestigkeit attestierte MB der Elixir nach ihrem Erscheinen im großen Bremsentest (Heft 2/09).

Kein Wunder, dass sich mehrere MB-Tester den leichten Wurfanker im Anschluss an ihre Dauertest-Bikes montierten.

Um fortan die im Test erfahrenen, positiven Eigenschaften zu bestätigen. „Die derzeit am besten dosierbare Bremse“, lobte etwa Parts-Tester Rainer Sebal die Elixir, „das Verhältnis Bremsleistung zu Gewicht überzeugt ebenfalls.“

Auch der Belagverschleiß gab wenig Anlass zu Kritik, zumal die wahlweise als organische oder Sintermetall-Variante lieferbaren Beläge unterschiedlichen Vorlieben gerecht werden: etwas kräftiger und haltbarer die metallischen, minimal feiner dosierbar und weniger quietschanfällig bei Nässe die organischen.

Nur ein Tester klagt über ungleichmäßig abgenutzte Beläge und schlecht zurückstellende Kolben.

Für nachhaltigen Verdruss bei einigen – nicht bei allen – Testern sorgte ein ganz anderes Thema: „Wandernder Druckpunkt“ oder „Hebel lässt sich komplett durchziehen“ lauteten die entsprechenden Einträge in den Fahrtenbüchern.

Ein Mangel, der häufig nach Transporten im Auto auftrat oder wenn das Bike liegend gelagert wurde. Laut Sram gibt es für die neuen Bremsenmodelle (siehe Seite 44) zahlreiche Änderungen im Detail, die nicht zuletzt mit solchen Problemen aufräumen sollen. Ob‘s klappt, wird MB im Dauertest prüfen.

Bremse Avid Elixir CR im MB-Dauertest: 15 Monate

  • positiv: Exzellente Dosierbarkeit und Standfestigkeit auch auf langen Abfahrten
  • positiv: Unterschiedliche Beläge mit guter Dauerhaltbarkeit lieferbar
  • negativ: Wandernder Druckpunkt bei mehreren Bremsen

MTB-Sattel Fizik Gobi XM

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Sattel Fizik Gobi XM

Wie dieser passt der 230 g leichte Fizik Gobi besser zu ­schmalen Becken, belohnt mit straffer Polsterung und leicht flexender Schale Langstreckenbiker – etwa die Marathonisti und Tourer der Redaktion.

Prima: Der Kevlar-Schutz des Fizik Gobi verdaute wie das robuste Leder so manchen Sturz, das runde Heck bewahrte auf dem Trail vor blauen Flecken.

Weniger schön hingegen, dass sich an der Sattelspitze mehrfach die Verklebung des Leders löste.

Immerhin: Etwas Sekundenkleber schafft Abhilfe.

Sattel Fizik Gobi XM im MB-Dauertest: 2 Jahre

  • positiv: Sehr guter Sitzkomfort speziell bei Marathons und langen Touren
  • positiv: Kevlar-Rundumschutz und robustes Leder für Langlebigkeit
  • positiv: Rundes Heck verhindert blaue ­Flecken bei „hohem“ Sattel
  • negativ: An der Sattelspitze löste sich mehrfach die Verklebung des Leders

Innenlager Chris King Bottom Bracket

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Innenlager Chris King Bottom Bracket

Rund eineinhalb Jahre ist es her, dass die „Lager-Gurus“ von Chris King nach ihren legendären Steuersätzen und Naben ihr erstes Innenlager präsentierten – das etwa mit Shimano-Kurbeln mit außenliegenden Lagern kompatible Edelteil wanderte umgehend in das Dauertest-Bike von Redakteur André Schmidt.

Getreu dem typischen CK-Motto „Einbauen und vergessen“? Ja! Kein Knarzen, kein Knacken vernahm Schmidt, die Lager mit 24 Kugeln pro Seite liefen ohne Pflege stets leichtgängig und spielfrei.

Auch nach dem Ausbau zeigte sich die rote, 110 g schwere Schönheit bei der Inspektion von der wenig pfleglichen Behandlung unbeeindruckt. So bleibt als Manko der allerdings sehr hohe Preis: 165 Euro!

Innenlager Chris King Bottom Bracket im MB-Dauertest: 3151 Kilometer

  • positiv: Exzellente Lagerqualität mit 24 Kugeln pro Lagerseite, sehr gut gedichtet
  • positiv: Keinerlei Probleme im Dauertest, stets sauberer Lauf, kein Knarzen, kein Knacken
  • positiv: Chris King gewährt fünf Jahre Garantie
  • positiv: Sehr einfacher Ein- und Ausbau. Lagerwerkzeug kann kaum abrutschen
  • negativ: Sehr teuer, nur „normal“ leicht

Trainingsuhr Suunto T6c

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Trainingsuhr Suunto T6c

Zuverlässiger Trainings-Computer, auch optisch uneingeschränkt alltagstauglich, fast beliebig erweiterbar – so könnte die Kurzbeschreibung des Suunto T6c lauten.

Im Detail: Der Textilgurt trägt sich angenehm, die Menüführung ist eingängig und gut strukturiert.

Die „Trainingseffekt-Anzeige“ ermittelt unter Berücksichtigung des persönlichen Fitnessprofils die Belastung im Training in Echtzeit und erlaubt eine einfache Trainingssteue­rung.

Über so genannte Pods ist der Trainingscomputer erweiterbar: Geschwindigkeits- und Trittfrequenzmessung für Biker sind ebenso im Angebot wie ein Lauf- und GPS-Pod. Die kosten freilich satte Aufpreise – die Uhr selbst ist auch kein Schnäppchen. Dafür geht der Batterieverbrauch für die gebotene Leistung in Ordnung.

Trainingsuhr Suunto T6c im MB-Dauertest: 14 Monate

  • positiv: Gehäuse und Display robust, Computer zuverlässig, vielseitig aufrüstbar (via Pods)
  • positiv: Brustgurt trägt sich angenehm
  • positiv: Sinnvolle Trainingssteuerung und PC-Auswertung/Archivierung
  • negativ: Hoher Preis (399 Euro inkl. Pulsgurt +PC-Auswertung)

Funktionsunterhemd von Dry

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Funktionsunterhemd von Dry

Ein Unterhemd, das macht, was ein Unterhemd machen soll: den Schweiß von der Haut an die darüberliegenden Kleidungsschichten abgeben.

Das Gewebe aus Meraklon nimmt dabei selbst kaum Feuchtigkeit auf, entsprechend angenehm war der Tragekomfort, den die MB-Tester einhellig lobten. Auch die Geruchsbelästigung hielt sich in Grenzen.

Funktionsunterhemd von Dry im MB-Dauertest: 8 Monate

  • positiv: Superleichtes Funktionsunterhemd mit erstklassigem Tragekomfort
  • positiv: Sehr guter Feuchtigkeitstransport, das Material (Meraklon) selbst nimmt nahezu kein ­Wasser auf
  • negativ: Material nicht hitzebeständig

Downhill-Lenker Easton Monkeylite

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Downhill-Lenker Easton Monkeylite

Dieser Lenker musste in den letzten zweieinhalb Jahren einiges mitmachen: rund 6000 Dauertest-Kilometer am Bike von MB-Tester Fabian Scholz.

„Nahezu perfekte Geometrie“ attestierte er ihm, insbesondere der Backsweep von 9° gefiel, lediglich der sehr hohe Rise von 40 mm war Tester Scholz einen Tick zu viel.

Der Downhill-orientierte Lenker ist mit seinen 711 mm sehr breit, dafür mit 225 Gramm fast noch ein Leichtgewicht.

Das Material hielt sich top, nur die lackierte Oberfläche bekommt schnell kleinere Kratzer – was die Optik dank Klarlack kaum stört.

Robust zeigte sich der „Apehanger“ selbst dann noch, als er bei rund 30 km/h Bekanntschaft mit einem Baum machte: Der Lenker hatte zwar keine Schramme, wird jetzt aber – aus Sicherheitsgründen – endgültig aufs Altenteil geschickt. „Würde ich wieder fahren“, konstatierte Scholz zum Abschied.

Downhill-Lenker Easton Monkeylite im MB-Dauertest: 2,5 Jahre

  • positiv: Ausgezeichnete Geometrie mit 9° Backsweep
  • positiv: Bei jedem Einsatz sehr robust, nur kleine Lackkratzer
  • positiv: Trotz der Breite mit 225 g vergleichsweise leicht
  • negativ: Starker Rise von 40 mm sorgt für eine (zu) hohe Front

Race-Schuhe Specialized BG Pro MTB

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Race-Schuhe Specialized BG Pro MTB

Specialized-Schuhe gehören seit Jahren zu den beliebtesten „Tretern“ der MB-Redaktion.

Speziell die exzellente Passform nebst ausgeprägtem Fußbett des BG Pro (210 Euro) begeisterte dabei explizit auch auf Dauer.

Bike-Tester André Schmidt: „100 Prozent Wohlfühlatmosphäre und sehr gute Kraftübertragung, was will Biker mehr?“

Zudem überzeugten im harten Trail-Alltag der gute Gehkomfort und die hochwertige Specialized-Verarbeitung etwa mit passgenauen, doppelt genähten Ledern am Vorfuß.

Mit einer Ausnahme: An beiden(!) Schuhen riss eine Plastiklasche an der Ratschenbefestigung. Funktionell kein Problem, dennoch ärgerlich.

Laut Specialized ein Einzelfall, sollten doch weitere Modelle betroffen sein, werden diese auf Kulanz ausgetauscht.

Race-Schuhe Specialized BG Pro MTB im MB-Dauertest: 19 Monate

  • positiv: An nahezu jedem Fußtyp ausgezeichnete Passform, zudem drei verschieden ausgeformte Einlegesohlen erhältlich
  • positiv: Steife Carbon-Sohle, top Kraftübertragung
  • positiv: Robustes Leder und sauber gezogene Nähte trotzten vielfachem Felskontakt
  • negativ: An beiden Schuhen Ausriss einer Plastiklasche oberhalb der Ratschenbefestigung

Sonnenbrille von BBB

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Sonnenbrille von BBB

Die wandlungsfähige Bike-Brille von BBB stellte sich über ein Jahr dem MB-Dauertest.

Dabei gab‘s kaum etwas zu bemängeln: Die Bügelenden aus Gummi und das Nasenpad aus Silikon garantieren auch unter dem Helm exzellenten Sitz.

Die gro­ßen Gläser schützen hervorragend gegen Fahrtwind oder Schlammattacken. Das Sichtfeld ist ohne störende Rahmung der Gläser exzellent.

Das Schmankerl am Modell BSG 29 für 130 Euro sind die photochromatischen Gläser: Sie verändern ihre Tönung abhängig von der UV-Strahlungsintensität. Die Anpassung der Tönungsstärke geschieht zwar langsam, funktioniert aber tadellos. Die Selbsttönung ist vor allem in der Übergangszeit ideal, dank der großen Tönungsbandbreite werden Wechselgläser überflüssig.

Ein weiterer Bonus der Brillengläser: Selbst nachlässige Behandlung konnte ihnen nichts anhaben, sie zeigen sich frei von Kratzern.

Allein die Optik wird Bikern, die eine Brille auch als modisches Accessoire sehen, etwas zu unauffällig sein.

Sonnenbrille von BBB im MB Dauertest: 14 Monate

  • positiv: Sehr gute Passform, kein Verrutschen dank gummierter Bügelenden
  • positiv: Große Gläser sorgen für optimalen Augenschutz und großes Sichtfeld
  • positiv: Photochromatische Gläser passen sich wechselnden Lichtverhältnissen gut an
  • positiv: Brillengläser äußerst robust
  • negativ: Für Style-Biker zu wenig auffällig

Windjacke von Löffler

Schaltungen, Bremsen, Bekleidung - MTB-Parts im Dauertest

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Windjacke von Löffler

Die Löffler Windstopper schützte MB-Dauertester Alex Walz 24 Monate gegen Wind und Wetter.

Befund nach unzähligen Wäschen und Trailkilometern: ohne Mängel!

Obermaterial und Reflexelemente sehen aus wie am ersten Tag, die Klettverschlüsse an den Ärmeln halten prima, der Reißverschluss läuft ohne Hakeln.

Der Netzeinsatz beschert Tragekomfort, nichts klebt auf der Haut. Nur wenn‘s wärmer wird, kommt die Windstopper-Jacke mangels Belüftungsöffnungen an die Grenzen.

Der aktualisierte Nachfolger der Testjacke heißt WS Active (Nr. 12326), kostet 139 Euro.

Löffler-Windjacke im MB-Dauertest: 24 Monate

  • positiv: Material mit Netzeinsatz: angenehmes Tragegefühl
  • positiv: Hohe Verarbeitungsqualität, Reiß- und Klettverschlüsse funktionieren gut, sehr dauerhaltbares Material
  • negativ: Keine Belüftungsmöglichkeit, nichts für warme Tage
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