Teil des
MB TRek Top Fuel Trek/Delormem
MB Trek Top Fuel 2020 MS Fullshot
MB Trek Top Fuel 2020 MS Hinterbau
MB Trek Top Fuel 2020 MS Daempferaufnahme oben
MB Trek Top Fuel 2020 MS Daempfer seitlich
MB Trek Top Fuel 2020 MS Vorbau 7 Bilder

Trek bohrt am Race-Fully Top Fuel den Federweg auf

Mehr Federweg liegt bei Cross-Country-Bikes derzeit im Trend. Auch US-Gigant Trek folgt diesem Credo und verpasst dem beliebten CC-Fully Top Fuel 120 mm Federweg vorne und 115 mm hinten. Wir haben alle Infos und einen ersten Test.

Kurz & knapp

  • Neues Race-Fully Trek Top Fuel

      Mehr Federweg: 120 mm vorne, 115 mm hinten Flachere, längere Geometrie Größerer Einsatzbereich 4 Carbon-Modelle und 1 Alu-Modell erhältlich Preise von 1999 Euro bis 9999 Euro

Trek präsentiert das neue Race-Fully Top Fuel. Dabei folgen auch die Amis dem Trend Cross-Country-Bikes mit mehr Federweg auszustatten. Stellte das Top Fuel bisher ein reinrassiges Cross-Country-Fully mit 100 Federweg dar, soll das neue Top Fuel nun auch Trail-Biker ansprechen. Dazu verpassen die Amis dem Bike zum einen mehr Federweg. Der Hinterbau besitzt nun 115 mm Hub, die Gabel bietet 120 mm. Die Geometrie wurde zudem länger und flacher, wodurch das ganze Bike an moderne Fahreigenschaften angepasst wurde.

Besaß das Trek Top Fuel bisher einen 70° Lenkwinkel, kommt es jetzt mit vergleichsweise flachem 67,5° Lenkwinkel. Den Reach verlängerte Trek von 427 mm auf 440 mm (Größe M). Und auch der Sitzwinkel wurde um ein Grad steiler gestellt. Bestehen bleibt die Option, die Geometrie über einen Flip-Chip zu verstellen. Dieser sitzt fortan vorne an der Dämpferaufnahme und nicht mehr hinten an der Verbindung von Kettenstreben zu Umlenkwippe. Über den Flip-Chip, bei Trek Mino-Link genannt, kann beispielsweise der Lenkwinkel um ein halbes Grad verstellt werden.

MB Trek Top Fuel 2020 MS Hinterbau
Michele Mondini
Der Dämpfer sitzt im neuen Top Fuel nun umgekehrt, so ist die Anlenkung des Lockouts schlichter und leichter zu verstecken.

Neu ist auch, dass Trek den Dämpfer nun umgekehrt einbaut und dadurch die Kabelanlenkung der Lockout-Funktion dezenter integrieren kann. Außerdem ist der Dämpfer nicht mehr schwimmend gelagert. Dafür ist der Hauptdrehpunkt des Hinterbaus leicht nach vorne gewandert, um eine optimale Antriebsneutralität der 115 mm Hub am Heck zu gewährleisten.

Damit das neue Top Fuel auch tatsächlich für gröberes Terrain gerüstet ist, wurde die Reifenfreiheit auf eine Reifendimension bis zu 2,4" erweitert. Selbstredend ist, dass alle Modelle auf 29 Zoll Reifen rollen. Das Laufradmaß, dass sich im Cross-Country-Segment schon seit längerem durchgesetzt hat. Für mehr Vielseitigkeit stehen auch die Vario-Stützen, die an allen Modellen montiert sein werden. Bikes der Größe SM kommen mit 100 mm Verstellbereich, ab Größe Medium werden Vario-Sattelstützen mit 150 mm Hub montiert und an den Large- und X-Large-Rahmen der Topmodelle 9.8 und 9.9 sogar Stützen mit 170 mm Hub.

MB Trek Top Fuel 2020 MS Vorbau
Michele Mondini
Nicht neu, aber konsequent umgesetzt: Der 13° Vorbau ermöglicht eine Höhenverstellung des Lenkers um ganze 47 mm.

Um das neue Top Fuel möglichst vielseitig zu gestalten, verbaut Trek einen breiten Lenker und kombiniert diesen mit einem speziellen 13° Vorbau. Somit kann der Fahrer über die Vorbau-Position entscheiden, ob er das Top Fuel mit einer tiefen Race-Front oder einer eher gemütlichen, hohen All-Mountain-Front fahren will. Durch drehen des Vorbaus und den Einsatz zweier Spacer kann die Lenkerhöhe um satte 47 mm verstellt werden. Natürlich ist dieses Prinzip nicht neu, macht aber am neuen Top Fuel Sinn und erhöht die Vielseitigkeit des Bikes enorm. Wer am Samstag ein Race-Fully braucht, schraubt den Lenker tief. Sonntags kann er dann entspannt die Trail-Runde mit hohem Lenker genießen.

Trek wird 5 Modelle des Top Fuel anbieten und zudem zwei Rahmensets. Den Einstieg macht das Aluminium-Bike Top Fuel 8 für 2999 Euro. Den Alu-Rahmen bietet Trek für 1999 Euro an. Das Top Fuel 9.7 mit Sram NX Eagle und Voll-Carbon-Rahmen wird 3999 Euro kosten, das Top Fuel 9.8 mit Sram GX Eagle 5499 Euro und das 9.9 mit Sram XX1 Eagle 8999 Euro. Darüber wird Trek das 9.9 auch mit der neuen Wireless-Schaltung Sram XX1 Eagle AXS für 9999 Euro anbieten.

Erster Test des neuen Trek Top Fuel 9.8 GX

MB Trek Top Fuel 2020 MS Fahrbild 1
Michele Mondini
Das neue Trek Top Fuel sorgt dank neuer Geometrie für mächtig Spaß auf den Trails, kann aber seine CC-Gene nicht verstecken.

Wir hatten bereits die Möglichkeit, das neue Top Fuel zu testen. Tester Chris Pauls entschied sich für das Top Fuel 9.8 GX in Größe XL. Den Vorbau montierte der All-Mountain-Pilot in die hohe Position, für den größtmöglichen Komfort. Trotz großem Rahmen fiel die Sitzposition eher kompakt aus.

Der vom Lenker per Drehgriff aus bedienbare Lockout war vor allem auf Asphalt-Anstiegen äußerst hilfreich, wobei sich das neue Top Fuel auch offen sehr antriebsneutral präsentierte. Die Geometrie ist verspielt-wendig, dazu tragen auch die kurzen 435 mm Kettenstreben bei. Fast vergisst man, dass man auf einem Race-Fully sitzt. Kommt man jedoch in etwas gröberes Geläuf, kann das Top Fuel seine Wurzeln nicht verbergen. Das sportlich abgestimmte Fahrwerk verrät, dass es sich beim neuen Top Fuel immer noch um ein Cross-Country-Bike handelt.

Unser Fazit:

"Das Top Fuel bewahrt sich seine Sportlichkeit, ist aber vor allem durch die neue Geometrie deutlich vielseitiger geworden."

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