Teil des
mb-0319-all-mountain-stromberg-3 (jpg) Manfred Stromberg

Mountainbikes im Test

Testbericht: Rose Pikes Peak 3 AM (Modelljahr 2019)

Rose beweist, dass ein potentes All-Mountain keine Enduro-Parts braucht.

Bewertung:

Was uns gefällt:

 Extrem laufruhig und fahrsicher

 Hochwertig ausgestattet

 Innovative Vario-Geometrie

Was uns nicht gefällt:

 Hinterbau wippt spürbar

Testurteil

Testsieger-Logo: Kauftipp
Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Das Pikes Peak 3 AM kommt mit „typischen“ All-Mountain-Federelementen sowie vergleichsweise leichter Bereifung – und ist trotzdem der beste Abfahrer im Testfeld.

Von nichts aus der Ruhe zu bringen, donnert das Versender-Bike förmlich mit Urgewalt über die dicksten Brocken auf den Trails im Vinschgau hinweg. Je ungemütlicher der Untergrund, umso mehr Spaß macht das Pikes Peak.

Auch weil das 150-mm-Fahrwerk mit Rock-Shox-Parts hervorragend mitarbeitet und das Bike nie die Bodenhaftung verlieren lässt. Dennoch ist es vor allem die Geometrie, die mit ihrem ultralangen Reach für die extreme Spurtreue sorgt.

Dazu kommt eine wahlweise flache oder sehr flache Front. Denn: Sowohl Geo wie auch Hinterbau-Progression lassen sich per innovativem „Progeo“-Chip mit einem kleinen Handgriff in vier verschiedene Stellungen bringen.

Nötig ist dazu nur ein 6-mm-Inbus – und ein kurzer Trail-Stopp. Uns hat das sogenannte „Trail“-Setup mit steilerem 67°-Lenkwinkel und mittelstarker Progression genügt, es ließe sich aber noch mehr Ballerspaß herauskitzeln.

Beim Kurventanz verliert das Pikes Peak wegen des üppigen Radstands aber gegen die Konkurrenz, es muss mit Nachdruck in die Schräge gelegt werden. In Sachen Vortrieb und Uphill zeigt das Carbon-Fully Stärken und Schwächen.

13,1 Kilo Gesamtgewicht sind sehr ordentlich, der Sitzwinkel (74,5°–75,5°, je nach Progeo-Setup) steht steil, die Pedalierposition ist angenehm, und die Nobby Nics von Schwalbe rollen flott. Der Hinterbau wippt aber spürbar mit.

Zudem bietet das Pikes Peak am hochwertigen Shimano-XT-Antrieb nur 1 x 11 Gänge, welche Rose mit einem viel zu dicken 34er-Kettenblatt kombiniert. Sonst ist die Ausstattung hervorragend.

Technische Daten

Modelljahr 2019
Preis 3481 Euro
Gewicht 13,1 kg
Vertriebsweg Direktvertrieb
Verfügbare Rahmenhöhen S, M, L
Getestete Rahmenhöhe L
Rahmenmaterial Carbon
Federgabel Rock Shox Pike RCT3
Federweg getestet 150 mm
Federbein Rock Shox Deluxe RT3
Federweg getestet 150 mm
Gänge und Übersetzung 1 x 11: 34 Zähne vorne, 11–46 Zähne hinten
Schaltwerk Shimano Deore XT
Schalthebel Shimano Deore XT
Kurbel Shimano Deore XT
Umwerfer
Bremse Shimano Deore XT (M8020)
Bremsen-Disc vorne 203 mm
Bremsen-Disc hinten 180 mm
Sattelstütze Rock Shox Reverb (Vario, 150 mm)
Vorbau Race Face Turbine 50 mm
Lenker Atlas 820 mm
Naben DT Swiss M 1700 Spline
Felgen DT Swiss M 1700 Spline
Laufradgröße 27,5 ''
Reifen Schwalbe Nobby Nic TLE 2,35"
Testurteil Sehr gut (214 Punkte)

Geometrie

mb-0319-all-mountain-test-grafik-geometrie-rose (jpg)
Redaktion
MB All-Mountain Test 2019

Bike-Profil

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Redaktion
MB All-Mountain Test 2019

Rose Pikes Peak 3 AM (Modelljahr 2019) im Vergleichstest

mb-0319-all-mountain-stromberg-5 (jpg)
Fully-Tests

Fazit

Das innovative Pikes Peak ist ein echtes All-Mountain-Schlachtross, das durch seinen extrem langen Rahmen mit Spurtreue und Fahrsicherheit glänzt. Bergauf gefällt das geringe Gewicht, jedoch wippt das Heck spürbar.

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