mb-1217-lesertest-merida-one-forty-800 (jpg) Manfred Stromberg

Testbericht: Merida One Forty 800 (Modelljahr 2018)

Die 27,5"-Geo des Merida One Forty ist in jeder Hinsicht perfekt ausbalanciert, besticht bergab sowohl mit Agilität als auch mit Laufruhe. Mit fast 14,4 kg Gewicht ist es aber zu schwer und verfehlt dadurch beinahe die Note „Sehr gut“.

Bewertung:

Was uns gefällt:

 Agiles und präzises Handling

 Ideale Sitzposition

Was uns nicht gefällt:

 Gesamtgewicht ist zu hoch

 Fahrwerk wirkt harsch

Testurteil

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

„Das One Forty ist ein super Bike. Optimal für das Einsatzgebiet All-Mountain“, so Lesertester Maik Scheib. Bergab lässt das brandneue Merida mit 150-mm- Fahrwerk das Herz von Bikern wie Maik, der als BMX-Racer und Endurist groß geworden ist, in der Tat höher schlagen. Das Handling ist famos. Perfekt ausbalanciert im Rahmen stehend, flitzen Fahrer und Bike förmlich um die Kurven. Viel besser lassen sich Agilität und Spurtreue nicht verbinden.

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Manfred Stromberg
Maik Scheib, Ingenieur, 24 Jahre

Merida hat mit der 27,5"-Geometrie einen Volltreffer gelandet, nimmt moderne Trends auf – kurzes Heck, flacher Lenkwinkel, 2,6"-Reifen –, streckt die Gesamtlänge des Bikes aber nicht so extrem, wie es viele andere Hersteller tun. Das passt, macht auf dem Trail brutal viel Laune. Die vom Fahrwerk jedoch etwas getrübt wird.

Die Revelation an der Front schaut mit ihren 35-mm-Standrohren zwar mächtig aus, zeigt sich dann aber wenig schluckfreudig und nutzt ihre Reserven nicht aus. Letzteres gilt auch für die Heckfederung, wenngleich sie bei kleineren Schlägen feiner anspricht als die Gabel.

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Manfred Stromberg
2018er Bikes im Lesertest

Was uns mehr als Lesertester Maik stört(e): Dem Merida One Forty fehlt die Spritzigkeit! Die Laufräder sind schwer, beschleunigen träge. Und 14,4 Kilo sind für ein über 3000 Euro teures All-Mountain ein echtes Pfund. Jeder lange Anstieg wird so zum Kampf. Gewonnen wird dieser am Ende, weil die Antriebseffizienz des Merida One Forty sonst sehr gut ist.

Der Fahrer sitzt schön zentral im Bike, ideal über dem Tretlager positioniert, während der effiziente Hinterbau den rollfreudigen Maxxis-Rekon-Reifen am Boden hält. Mit weniger Pfunden im Gepäck wäre das Bike im Uphill klasse. So ist es voll auf Downhill getrimmt, was auch auf die solide Ausstattung mit der starken (aber schweren) Sram-Code-Bremse und dem wuchtigen Vorderreifen – Maxxis Minion – zutrifft.

Technische Daten

Modelljahr 2018
Preis 3099 Euro
Gewicht 14,4 kg *
Verfügbare Rahmenhöhen S, M, L, XL
Getestete Rahmenhöhe M
Vertriebsweg Fachhandel
Rahmenmaterial Aluminium
Federgabel Rock Shox Revelation RC
Federweg getestet 150 mm
Federbein Rock Shox Deluxe RL
Federweg getestet 150 mm
Gänge und Übersetzung 1 x 12: 32 Zähne vorne, 10–50 Zähne hinten
Schaltwerk Sram GX Eagle
Schalthebel Sram GX Eagle
Kurbel Truvativ Descendant
Umwerfer
Bremsen vorne/hinten Sram Code R 180/180 mm
Sattelstütze Kind Shock Lev Integra (Vario, 150 mm)
Vorbau Merida 60 mm
Lenker Merida 760 mm
Naben Formula
Felgen Merida Expert
Reifen Maxxis Minion DHR/Rekon TR Exo 2,6"
Testurteil Sehr gut (201 Punkte)

Geometrie

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MOUNTAINBIKE

Bike-Profil

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MOUNTAINBIKE

Merida One Forty 800 (Modelljahr 2018) im Vergleichstest

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