Teil des
mb-0516-merida-one-forty-7-punkt-600-manfred-stromberg (jpg) Manfred Stromberg

Mountainbikes im Test

Testbericht: Merida One-Forty 7.600 (Modelljahr 2016)

Flott voran, beschwingt berghoch und „kurvengeil“ wieder ins Tal – das Merida One-Forty 7.600 macht speziell auf flowigen Trails richtig Laune. Abstriche heißt es bei der Ausstattung und im sehr groben Bergab-Gelände zu machen.

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Test: 10 All-Mountains (Jahrgang 2016)
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 Rahmen/Bike recht leicht

 Moderne Geo, agiles Handling

 Guter Vortrieb, gut im Uphill

Was uns nicht gefällt:

 Teils schwächere Ausstattung

Testurteil

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

„Ausnahmslos spaßorientiert“ preist Merida sein Merida One-Forty 7.600 an. Der Name ist dabei nicht ganz Programm, denn frontseitig federn 150 mm Hub, im VPP-ähnlichen Heck mit virtuellem Drehpunkt sind es 145 mm – standesgemäß halt.

Die Ausstattung des relativ preisgünstigen Merida One-Forty 7.600 fällt schon eher im Testvergleich auf. Zum einen, weil sie weniger hochwertig ist, zum anderen, weil nur 1 x 11 Gänge zur Verfügung stehen. Srams GX1-Gruppe sorgt dabei für wunderbar simple, knackige, stressfreie Schaltvorgänge ohne Kettenklappern, die Gangbandbreite fällt aber naturgemäß geringer aus, für Alpentouren verlangt der Berggang mit 30:42-Untersetzung allzu stramme Waden.

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André Schmidt
Das einzige Testbike mit Einfach-Antrieb. Die Sram-GX1-Gruppe funktioniert absolut sorglos, der Berggang (30:42 (30:42)) ist aber zu dick.

Apropos schwer: Als eines von nur vier Testbikes unterbietet das Merida One-Forty 7.600 die 13,5-Kilo-Marke, auch der genügend steife Alu-Rahmen wiegt nicht zu viel – sehr gut!

Da auch die Sitzposition den Sweetspot zwischen Spaß und Sport trifft, lässt es sich mit dem Merida One-Forty 7.600 vorzüglich „angasen“, der im Sitzen wippfreie Hinterbau (im Wiegetritt zeigt er das oft typische Pumpen eines VPPHecks) befeuert zusätzlich. Lediglich der griffige Hans-Dampf-Reifen rollt nicht ganz so freudig wie ein Nobby Nic.

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André Schmidt
Viele Einstellmöglichkeiten bietet die solide Manitou-Federgabel – an Fox 34 und RS Pike reicht die Mattoc aber nicht heran.

Im Talschuss nimmt man den Zusatzgrip gerne mit, zumal das Merida One-Forty 7.600 trotz seiner modernen, lang-flachen Geometrie nicht ganz so prächtig liegt wie die besten Abfahrer im Test. Die selten verbaute, schwere, steife Manitou-Gabel verrichtet seriöse Arbeit, steht aber nicht so souverän im Federweg wie eine Pike.

Auch die Hinterradfederung geizt etwas mit Sensibilität, bietet dafür aber viel „Pop“: Aus Kurven heraus lässt sich ordentlich Speed mitnehmen, Wegsacken ist dem Bürzel ein Fremdwort. Das drehfreudig, recht spielfreudige Handling passt perfekt zur progressiven Kinematik.

Technische Daten

Modelljahr 2016
Preis 2649 Euro
Gewicht 13,5 kg
Rahmengewicht 3190 g
Federgabel (Gewicht) 1988 g
Gewicht Laufräder 4513 g
Vertriebsweg Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen S, M, L, XL
Getestete Rahmenhöhe M
Rahmenmaterial Aluminium
Lenkkopfsteifigkeit 71,2 Nm/Grad
Federgabel Manitou Mattoc Expert
Federweg getestet 150 mm
Federbein Fox Float DPS Evol Performance
Federweg getestet 145
Gänge und Übersetzung 1 x 11: 30 Zähne vorne, 10–42 Zähne hinten
Schaltwerk Sram GX1
Schalthebel Sram GX1
Kurbel Sram GX1
Umwerfer -
Bremse Sram DB5
Bremsen-Disc vorne 180 mm
Bremsen-Disc hinten 180 mm
Sattelstütze X-Fusion Hilo Strate (Vario, 120 mm)
Vorbau Merida 60 mm
Lenker Merida 760 mm
Naben Sun Ringlé Helix
Felgen Sun Ringlé Helix
Laufradgröße 27,5 ''
Reifen Schwalbe Hans Dampf TLE 2,35"/2,25"
Testurteil Sehr gut (200 Punkte)

Geometrie

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MountainBIKE
MountainBIKE Merida One-Forty 7.600 Geometrie

Bike-Profil

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MountainBIKE
MountainBIKE Merida One-Forty 7.600 Profil

Merida One-Forty 7.600 (Modelljahr 2016) im Vergleichstest

MB 0516 All-Mountains Teaserbild
Fully-Tests

Fazit

Flott voran, beschwingt berghoch und „kurvengeil“ wieder ins Tal – das Merida One-Forty 7.600 macht speziell auf flowigen Trails richtig Laune. Abstriche heißt es bei der Ausstattung und im sehr groben Bergab-Gelände zu machen.

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