Teil des
mb-0218-tourenfully-test-bergamont-contrail (jpg) Manfred Stromberg

Mountainbikes im Test

Testbericht: Bergamont Contrail 9.0 (Modelljahr 2018)

Noch backfrisch stellte sich das neue Bergamont Contrail 9.0 bereits unserem Lesertest in Ausgabe 12/2017, fuhr da ein knappes „Sehr gut“ sein.

Bewertung:

Was uns gefällt:

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Test: 8 Tourenfullys um 3000 Euro
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 Potentes Fahrwerk

 Agil und dennoch fahrstabil

Was uns nicht gefällt:

 Bike und Rahmen sind schwer

 Wenig antrittsstart

Testurteil

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Damals noch mit Fox-Factory-Dämpfer. Im Vergleichstest stellt sich das Bike aus St. Pauli jetzt in der endgültigen Serienausstattung, etwa mit etwas weniger hochpreisigen Federelementen. Egal, denn das Contrail ist und bleibt ein Spaß-Tourer. Kurze Kettenstreben, langer Hauptrahmen, ausgewogener 68°-Lenkwinkel – das ist eine moderne, aber nicht zu extreme Geometrie.

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Manfred Stromberg
Super: Züge und Leitungen sind am Eingang ins Unterrohr mit einer Klemmung fixiert, die sicher und stabil sitzt.

Stimmig ausbalanciert neigt sich das Bike von Turn zu Turn, kommt trotz seiner Länge auch ott um enge Kehren. Das nährt die Vorfreude auf den bald erscheinenden Carbon-Rahmen, mit dem aus dem drehfreudigen Contrail dann auch ein spritziges werden dürfe. Denn das ist eine Eigenschaft , die dem Alu-Contrail bei happigen 13,8 Kilo Gesamtgewicht spürbar abgeht – der Rahmen alleine wiegt schon fast 3,5 Kilo.

Bergab hemmt das den Spieltrieb, bergauf den Vortrieb. Es dauert, bis das hochsteife Bergamont Fahrt aufnimmt. Dem langsameren Antritt zum Trotz: Einmal beschleunigt entwickelt es viel Zug, auch dank der zentral über dem Tretlager ausgerichteten Sitzposition. Grundsätzlich performt das komfortable Contrail auch bergauf gut.

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Manfred Stromberg
Die dicken, klobigen Schweißnähte zwischen den Rohren sind nicht unbedingt eine Zierde für den dafür aber sehr steifen Alu-Rahmen.

Das Vorderrad bleibt brav am Boden, die Traktion am Heck gefällt. Mit zugeschaltetem Plattformmodus am Federbein klettert es sich dennoch besser. Offen verschenkt das Heck das eine oder andere Körn- chen. Dafür schluckt der 130-mm-Hinterbau bergab viel weg, ebenso die jedoch eher straff abgestimmte Rock-Shox-Revelation-Gabel. Die Parts passen sehr gut in die Preis- und Bike-Kategorie, abgesehen von Srams leichter Zweikolben-Bremse Level und der minderwertigen Ausführung der eigentlich profilstarken Maxxis-Reifen.

Technische Daten

Preis 3199 Euro
Gewicht 13,8 kg
Rahmengewicht 3480 g
Federgabel (Gewicht) 1995 g
Gewicht Laufräder 4540 g
Vertriebsweg Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen S, M, L, XL
Rahmenmaterial Alu
Federgabel (Gewicht) Rock Shox Revelation RC
Federweg getestet 130 mm
Federbein Fox Float DPS Evol Performance
Federweg getestet 130 mm
Gänge und Übersetzung 1 x 12: 32 Zähne vorne; 10–50 Zähne hinten
Schaltwerk Sram GX Eagle
Schalthebel Sram GX Eagle
Kurbel Sram Stylo
Bremse Sram Level TL 180
Bremsen-Disc vorne 180 mm
Bremsen-Disc hinten 180 mm
Sattelstütze Manitou Jack (Vario, 125 mm)
Vorbau Syncros FL 1.5 60 mm
Lenker Syncros FL 1.5 750 mm
Naben BGM Pro 30 2.5
Felgen BGM Pro 30 2.5
Laufradgröße getestet 29 ''
Reifen Maxxis Forekaster 2,35
Testurteil Sehr gut

Geometrie

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Redaktion

Bike-Profil

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Redaktion

Bergamont Contrail 9.0 (Modelljahr 2018) im Vergleichstest

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