Einzeltest Brixen: Conway Dennis Stratmann
Einzeltest Brixen: Conway
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Einzeltest Brixen: Conway 6 Bilder
MTB

Conway RLC FS 7 (2022)

Preisattraktiv und doch pfeilschnell? Test: Conway RLC FS 7 (2022)

Manege frei für Conways Speerspitze im Racefully-Segment: das RLC.

Das hat uns gefallen:

 leichtfüßig, schnell und kletterstark

 detailreicher und wertiger Carbon-Rahmen

Das hat uns nicht gefallen:

 vergleichsweise steiler Lenkwinkel

 schmales Cockpit, schwere Laufräder

Die Neuentwicklung des RLC setzt kompromisslos auf Carbon; Hauptrahmen, Hinterbau und Umlenkwippe sind aus dem leichten Verbundwerkstoff gefertigt. Auch sonst sieht man dem formschönen Rahmen die Liebe zum Detail an, so passen zwei Flaschenhalter ins Rahmendreieck des 100-mm-Fullys. Zudem kann das RLC für technische Rennkurse oder Trailabenteuer mit einer Vario-Stütze nachgerüstet werden, ab Werk kommt es mit komfortspendender, flexender 27,2-mm-Carbon-Stütze.

Einzeltest Brixen: Conway
Dennis Stratmann

Apropos: Das Topmodell RLC 7 für 4700 Euro ist sehr wertig ausgestattet. Die Sram-XX1-Schaltung ist in Sachen Funktion und Optik ein Traum, das Rock-Shox-Fahrwerk nimmt auch groben Racetracks die Furcht. Die Geometrie hat Conway indes "semi-modern" gezeichnet. So misst der Reach in Größe M großzügige 450 mm, und der Sitzwinkel steht für hohe Pedaleffizienz mit 75° angenehm steil. Der Lenkwinkel ist mit 69,5° hingegen konservativ- steil gewählt. Im Sattel Platz genommen, wird klar, wofür das RLC steht: für Rennsport oder die schnelle Feierabendrunde. Die Sitzposition ist leicht gestreckt, integriert den Fahrer dennoch gut ins 11-Kilo-Bike, recht zentral über dem Tretlager. Das Conway hängt willig am Gas, auch wenn es durch die nicht so leichten Laufräder weniger perfekt beschleunigt. Einmal in Wallung, marschiert es zielstrebig voraus. Klettereinheiten machen an Bord des RLC besonders Spaß, es geizt nicht mit Traktion. Der Hinterbau bleibt dabei wippfrei und effizient.

Rein ins Bergab: Hier fühlt sich das angenehm leise RLC auf flowigen Pfaden wohl, es agiert verspielt und direkt, auch das Fahrwerk macht einen soliden Job. Wird es verwinkelt und steil, wünscht man sich eine Dropperpost herbei. In schnellen Kehren wirkt das RLC mit seinem steilen Lenkwinkel zudem weniger souverän, auch der schmale Lenker stört.

Preis 4600 €/Fachhandel
Gewicht 11,1 kg
Rahmengröße S, M, L, XL
Rahmenmaterial Carbon
Federweg Gabel 100 mm, Rahmen 100 mm
Schaltung 1 x 12 Gänge, 32 : 10–50 Zähne, Sram-XX1-Eagle-Schaltgruppe mit X1-Carbon-Kurbel
Bremsen Sram Level TL (180/160 mm)
Federgabel Rock Shox SID SL Select+
Federbein Rock Shox SIDluxe Select+
Laufräder DT Swiss XR 1700 Spline
Reifen (v/h) Schwalbe Racing Ray/Racing Ralph Super Race 29 x 2,35"
Vario-Stütze Race Face Next Carbon
Einzeltests Brixen, Geo
MOUNTAINBIKE

Testfazit von Redakteur Lukas Hoffmann: "Vollgas voraus! Das flotte RLC ist ein schnelles XC-Fully, dessen detailreicher Rahmen zu punkten weiß. F�r mehr Trailwürze fehlen mir die Vario-Stütze und ein breiteres Cockpit."

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