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MTB-Test: 12 Enduros zwischen 3.700 und 4.600 Euro (Modelljahr 2016)

Test: 12 Enduros um 4.000 Euro

Enduros sind die Potenzbolzen bergab, die Testosteron-Spritze für deine Fahrtechnik! Und die jüngsten 160-mm-Fullys können noch mehr, begeistern als antriebsstarke Alleskönner nicht nur im alpinen Geläuf. Zwölf der besten „Musclebikes“ haben wir hart getestet.

Zwölf aktuelle Enduro-Mountainbikes mit Preisen von 3700 bis 4600 Euro haben wir gewogen, vermessen, auf ihre Steifigkeit hin untersucht – und sind sie im knackigen Gelände gefahren. Darunter MTB-Neuheiten wie das Bergamont Encore Team oder das Cube Stereo 160 C:62 SL 27.5 genauso wie „All-Stars“ à la Specialized Enduro FSR Elite 650B oder Trek Slash 8.

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Gemein ist allen Enduro-Bikes aus dem Test die Laufradgröße: 27,5" hat sich hier durchgesetzt, 29"-Enduros führen nur mehr ein Nischendasein, 26" ist wohl oder übel Geschichte. In Sachen Federweg scheint der Trend zu immer mehr Hub gestoppt bzw. sogar umgekehrt: Fast ausschließlich 160 mm sind’s bei den Testbikes am Heck, vorne federn beim GT Sanction Pro und dem Stevens Sledge Max 170 mm, beim Rest 160 mm. Auch das ein Trend aus dem Rennsport, Enduro-Racern wären 180-mm-Fahrwerke schlicht zu „plüschig“.

Fahrwerksverstellungen und Vario-Geometrien scheinen aus der Mode. So ist nirgends eine absenkbare Federgabel – früher Pflicht am Enduro-MTB – verbaut, nur am Conway WME 827 Carbon lässt sich der Heckfederweg auf 160 mm oder 170 mm einstellen. Die große Ausnahme: das Canyon Strive CF 8.0 Race mit seiner innovativen Shapeshifter-Technik, die bergauf den Federweg auf 135 mm kappt, die Geometrie um 1,5° steiler stellt.

Enduro-Bikes: Doping für das eigene Fahrvermögen

Zurück zum Hubkonzert: Drei bis vier Zentimeter mehr Federweg als etwa an einem Touren/Trail-Fully (120–130 mm) – das scheint nicht viel. Aber es macht einen enormen Unterschied. Es ist schon fantastisch, wie sänftenartig die 160-mm-Enduros über groben Stock und hohen Stein gleiten, wie viel Fahrsicherheit sie ausstrahlen, wie unaufgeregt sie Sprünge und Drops abfedern – und die ein oder andere verpatzte Linie einfach kaschieren.

Enduro-Mountainbikes sind die Testosteronspritze fürs eigene Fahrkönnen und alleine daher als Zweitrad ein Traum. Auch für ambitionierte Flachlandtiroler, nicht nur für Alpenbewohner.

Das Ganze wäre jedoch halb so lustig, wenn sich die 2016er-Enduros nicht so lässig berghoch fahren würden. Hieß es früher, dass man mit einem Enduro-MTB so gerade noch den Berg raufkommt, gehen die meisten der Testbikes richtiggehend stramm voran und empor.

Das liegt zum einen an den angesagten steilen Sitzwinkeln, die den Fahrer ins rechte Uphill-Bild rücken: zentral über dem Tretlager, mit viel Druck auf der Front und entlastetem Hinterrad. Auch die äußerst traktionsstarken, dabei zumeist recht antriebsneutralen Heckfederungen befeuern das Bergauf. Kein Hinterbau wurde von uns als störend wippend, als instabil oder wegsackend bewertet.

Ein weiterer Garant für fröhliches Vorankommen ist das Gesamtgewicht von 13,4 Kilo im Mittel – das klingt nicht nur „leicht„ pedalierbar, das ist es auch. Auch bei 2000 Höhenmetern am Tag. Leichtgewichts-Champ ist das Cube Stereo 160 C:62 SL 27.5: 12,3 Kilo wäre für ein Tourenfully ein guter Wert, für ein 160-mm-Bike ist er sensationell.

Nur zwei Enduro-MTBs tragen zu viel Alu-Speck: das Stevens Sledge Max mit 14,1 Kilo, das GT Sanction Pro mit 14,4 Kilo. Dank sehr guter Sitzposition und traktionsstarker Heckfederungen kraxeln beide dennoch mehr als manierlich.

Eins aber ist auch klar: Wer ein leichtes, somit voll touren- wie renntaugliches Enduro-Mountainbike will, muss beherzt ins Portemonnaie greifen. Eben zur von uns ausgewählten Preisklasse um 4000 Euro.

Enduros unter 3000 Euro bringen bergab ebenfalls viel Freude. Ihre Vielseitigkeit leidet jedoch unter schweren Parts, womöglich auch unter minderwertigen Federelementen. Und einen moppeligen 15-Kilo-Bock hinaufzutreten, das macht dicke Beine – aber keinen Spaß.

Die getesten Enduro-Bikes unter der Lupee

Die Kritik an der Ausstattung der getesteten Enduro-Bikes fällt daher dezent aus. Schlimmere Patzer sind kaum dabei, nur das Focus Sam C Pro liegt bei der Bremsen-, und das Fuji Auric 27.5 1.3 bei der Reifenwahl daneben. Auch die Federelemente agieren auf höchstem Niveau, ob Rock Shox oder Fox, das wird immer mehr zur Geschmackssache. Einzig die Manitou-Gabel im Bergamont Encore Team fand wenig Gegenliebe. Bei allen MTB-Modellen muss der Käufer in spe mit 1 x 11 Gängen vorliebnehmen.

Die leichten, höchst zuverlässigen und stressfreien Einfach-Antriebe speziell von Sram haben sich an Enduro-MTBs durchgesetzt. Trotz des Nachteils der geringen Bandbreite. Ein kleines 30er-Kettenblatt ist leider nur an folgenden Bikes verbaut: Bergamont Encore Team, Conway WME 827 Carbon, Focus Sam C Pro, Lapierre Spicy 527 und Specialized Enduro FSR Elite 650B.

Dann reicht zusammen mit dem obligatorischen 42er-Ritzel der Klettergang für Stiche mit über 20 Prozent Steigung – wenn auch auf langen, dermaßen steilen Uphills viel Waden-Power nötig ist. Der Rest setzt auf 32- oder gar 34er-Blätter, was für unser Gusto (oder für unsere Fitness?) arg stramm ist.

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MTB

Jetzt aber ans Enduro-Eingemachte, ans Ballern. Bergab. Nach dem Test auf extrem fordernden MTB-Trails mit bis zu 7000 Tiefenmetern pro Tester waren wir uns einig: Diese „Musclebikes“ sind die potentesten, die besten, die wir je unter dem Hintern hatten! Nahezu alle Testbikes strotzen runterzu nur so vor Kraft.

So erreichen das langgezogene Canyon Strive CF 8.0 Race, das panzerartige GT Sanction Pro und erstaunlicherweise das wendig-kurze Specialized Enduro FSR Elite 650B schon fast das Brachial-Niveau eines reinen Downhill-Bikes. Einzig das neue Fuji Auric 27.5 1.3 fällt aufgrund seiner nervöseren Geometrie und der zu leichten Bereifung merklich ab.

Stichwort lang: Wie eingangs erwähnt, prägt der Enduro-Rennsport die Geometrien vieler Bikes. Vor allem diese Bikes haben eine äußerst gestreckte Geo mit üppigem Reach und Radstand: Bergamont Encore Team, Canyon Strive CF 8.0 Race (das Strive gibt’s auch in einer „Kurz-Version“), Giant Reign 1 und Lapierre Spicy 527.

Das macht sie höchst unerschütterlich bei Highspeed – bei langsamer Fahrt jedoch mitunter träge. Kommt dann noch ein flacher Lenkwinkel von unter 65–65,5° dazu, ist der Novize oft überfordert und wird das Bike sogar als kipplig empfinden.

Der Könner hingegen lernt schnell, viel Druck auf die Front zu geben, noch mehr über das Vorderrad zu pushen, aus jeder Kurve heraus aufs Tempo zu drücken. Wer einen weniger kraft betonten Fahrstil pflegt, dürfte jedoch mit zahmeren Enduros glücklicher werden, ohne diese vermutlich je am Limit zu bewegen.

Beispiele wären der agile Super-Allrounder Conway WME 827 Carbon, das spritzig-leichte Cube Stereo 160 C:62 SL 27.5 oder das traumhaft verspielte, dennoch satt liegende Specialized Enduro FSR Elite 650B.

Diese Produkte haben wir getestet:

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Fully-Tests
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Fully-Tests

Gewichte und Steifigkeiten der Test-Bikes

Die mit Präzisionswaagen ermittelten Einzelgewichte zeigen, wo die Pfunde an den Testbikes stecken. Mit dem Cube Stereo 160 C:62 SL 27.5 unterbietet nur ein Enduro die 13-Kilo-Marke – das aber dann gleich deutlich. Für die Preisklasse etwas zu gewichtig sind das GT Sanction Pro und das Stevens Sledge Max. Im Durchschnitt wiegen die zwölf Enduros zeitgemäße 13,44 Kilo.

12 Enduro-Bikes um 4.000 Euro im Test

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MountainBIKE
MountainBIKE 0316 Enduros Gewichte

Eine hohe Lenkkopfsteifigkeit sorgt für ein präzises Handling – das Bike tanzt quasi nicht aus der Reihe. Werte über 60 Nm/° definieren wir auch für schwere Fahrer als ausreichend. Die Carbon-Rahmen des Cube Stereo 160 C:62 SL 27.5 und des Focus Sam C Pro erreichen den grünen Bereich nur knapp – hier ist eine Probefahrt ratsam. Spürbar sehr steif ist das auch generell „panzerhaft “ wirkende GT Sanction Pro.

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MountainBIKE
MountainBIKE 0316 Enduros Lenkkopfsteifigkeiten

Enduro-Bikes: Punktevergabe und Benotung

Schon immer lag jedem MountainBIKE-Radtest eine komplexe und komplizierte Punkteberechnung zugrunde. Um Ihnen, liebe Leser, noch mehr Transparenz und Informationen zu bieten, gibt es seit dieser Saison die bislang „geheime“ Punktetabelle in jedem Biketest zum Nachlesen!

Zusätzlich haben wir die Bewertungskategorien zur 2016er Saison reformiert und die Punktevergabe generell deutlich „angezogen“ – um der aktuellen Generation von Mountainbikes gerecht zu werden und diese differenzierter zu beurteilen.

Das bedeutet auch: Es gibt jetzt weniger „überragende“ Bikes, und ein „gutes“ Bikes ist wirklich „gut“. Es bedeutet aber auch: ein „sehr gutes“ Bike mit sagen wir 220 Punkten ist spürbar besser als ein ebenfalls „sehr gutes“ Rad mit 200 Punkten.

In Summe maximal 250 Punkte vergibt MountainBIKE, aufgeteilt in zwölf Bereiche.

Ganz wichtig: Die jeweilige Gewichtung, wenn etwa für Downhill 20 oder aber 30 Punkte verteilt werden, ändern wir von Test zu Test. Nur so lassen sich Mountainbikes innerhalb der komplett unterschiedlichen Kategorien bewerten und vergleichen. So ist bei einem Marathon-Bike das Gewicht natürlich viel wichtiger als bei einem Enduro wie in diesem Test. Letzteres muss dafür etwa im Downhill oder beim Fahrspaß viel stärker glänzen.

Rund die Hälfte der Bepunktung (Gewicht Bike, Gewicht Rahmen, Rahmensteifigkeit, Ausstattung, Verarbeitung/Sonstiges) resultiert direkt aus Laborergebnissen oder aus der Analyse unserer MountainBIKE-Techniker. Die anderen Punkte berechnen sich wiederum aus den (hier nicht abgebildeten) Einzelnoten der vier erfahrenen Bike-Tester aus dem Praxistest.

Zusammen gewährleistet dies einen für den künftigen Käufer optimalen Mix aus sowohl objektiven wie auch subjektiven Testurteilen.

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MountainBIKE
Punktevergabe und Benotung der Testbikes (für Großansicht auf die Grafik klicken)

Das Testprozedere beim Enduro-Test

Auswahl: Vor jedem Test sucht die Redaktion in langen Diskussionen die Testbikes aus. Kriterien sind etwa der Preis oder der Einsatzbereich – Ziel ist ein homogenes, faires Testfeld.

Die Bikes werden bei den Herstellern angefordert, müssen zwei Monate bei MountainBIKE bleiben, ehe sie retourniert werden. 15 Hersteller wurden angefragt.

Eine Absage ohne nähere Begründung gab es von Scott (Genius LT 720), Radon zog den Vorjahressieger Slide Carbon 160 kurz vor Testbeginn zurück, YT konnte das neue Capra noch nicht liefern.

Praxistest: Jeder Biketest wird von einem Testleiter und drei weiteren erfahrenen Testfahrern/Redakteuren durchgeführt.

Auf einem zur Kategorie passenden, selektiven Rundkurs wird jedes Rad von jedem Tester mindestens einmal gefahren. Danach notieren die Fahrer ihre subjektiven Noten und Eindrücke in acht Bereichen – etwa in Sachen Vortriebseffizienz, Downhill-Eignung oder Fahrspaß. Nach Ende des Praxistests werden alle Testbikes besprochen, die jeweiligen Noten auf ungewöhnliche Abweichungen hin überprüft .

Den Enduro-Test führten wir zunächst während des Fotoshootings in Latsch, danach auf höchst anspruchsvollen Trails in Finale Ligure (beides Italien) durch. Über 7000 Tiefenmeter pro Testfahrer kamen zusammen.

Labortest: Alle Bikes werden gewogen, dann in ihre Einzelteile zerlegt. Die Rahmen werden (wie Gabeln und Laufradsätze) einzeln gewogen, danach vermessen. Alle Gewichte sowie die Daten in den Geometrie-Skizzen sind keine Herstellerangaben, sondern von MountainBIKE ermittelt.

Die Ausstattung wird notiert und mit den Herstellerangaben verglichen. Anschließend werden auf Prüfständen des renommierten EFBE-Instituts die Steifigkeiten der Bikes vermessen. Diese fließen wie die Gewichte und die Ausstattung in die Bewertung ein.

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Zeigt den Charakter der Test-Bikes: der MountainBIKE-Profiler

Das Spinnennetz zeigt, wo die Stärken und Schwächen des Bikes in Relation zum Testumfeld liegen. Je größer der Ausschlag in eine der acht Richtungen, desto prägender der Charakterzug.

Ein Allrounder weist rundum eine große Fläche, ein Spezialist eine verschobene Grafik auf. Die jeweiligen Eigenschaften wie Up- oder Downhill sind meist gegensätzlich angeordnet. So sehen Sie auf einen Blick, welches Profil das Bike aufweist.

Die folgende Grafik zeigt ein eher abfahrtslastiges Bike mit potentem Fahrwerk – keinen wuseligen Sprinter.

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MountainBIKE
MountainBIKE 0316 Enduros Profiler

Das versteckt sich hinter den Begriffen:

Uphill/Vortrieb: Passt die Traktion? Steigt die Front? Ist die Sitzposition im Steilen gut? Ein niedriges Gewicht steigert den Ausschlag im Profil ebenso wie die Rollfreudigkeit von Laufrädern/Reifen.

Downhill: Ein sicheres Handling ist das A und O, damit ein Bike bergab performt. Dazu fließen die Federung sowie einige Parts wie das Cockpit, die Reifen oder die Bremsen in das Downhill-Profil ein.

Ausstattung: umfasst sämtliche Parts am Bike wie Schaltung, Antrieb, Federelemente, Laufräder, Reifen oder Anbauteile à la Sattel, Griffe, Cockpit. Aber MountainBIKE bewertet auch gelungene Detaillösungen wie die Zugführung.

Rahmen/Fahrwerk: Ein top gemachter Rahmen mit geringem Gewicht, hohen Steifigkeiten, erstklassigen Federelementen sowie einer gelungenen Kinematik bildet die Basis fürs perfekte Enduro.

Laufruhe: Hohe Spurtreue bringt Sicherheit bergab, kann unter Umständen aber ins Träge kippen, speziell wenn der MountainBIKE-Profiler einen geringen Ausschlag zeigt in Sachen Wendigkeit.

Wendigkeit: Je wendiger ein Bike, desto agiler, spielerischer lässt es sich bewegen. Ein Ausschlag nur in diese Richtung (ohne viel Laufruhe) lässt jedoch auf Nervosität schließen.

Stabilität: Liegt der Fokus bei Rahmen und Parts weniger auf Leichtbau, sondern auf Solidität, steigt der Ausschlag der Grafik. Der Gegenpart ist Leichtbau.

Geringes Gewicht: Niedriges Rahmen-, Parts- und Gesamtgewicht lassen auf ein spritziges, leichtfüßiges, in Ebene und Uphill flottes Bike schließen.

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