Teil des
MB 0210 Racefullys Teaserbild Daniel Geiger
MB Bergamont Fastlane MGN
MB Bergamont Fastlane Team
MB BMC Fourstroke FS01
MB BMC Fourstroke FS01 Framekit
MB Cannondale Scalpel Carbon 1 34 Bilder

17 Racefullys im Test - plus 17 preiswerte Alternativen

Tempo-Fest

Jetzt wird in die Pedale gedrückt! MB nahm 17 edle Cross-Country- und Marathonfullys unter die Lupe. Und „erfuhr“ Überraschendes.

Siedendheiß brodelt das Blut durch die Adern, die brennenden Muskeln zum Bersten gespannt, der fiebrige Blick gebannt auf den Trail – ja, Biken mit Highspeed macht einfach Laune. Und das nicht nur im (Profi-)Rennen, sondern stets dann, wenn einen die Vollgas-Sinne jucken!

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Nur gut, wenn dieser Laktat-Tango auf dem perfekten Untersatz „abgeht“ – so wie auf den 17(!) edlen Racefullys in diesem MB-Test: berauschende 10 Kilo leicht, mit wuseligem Cross-Country-Handling und effizientem, aber dennoch traktionsstarkem 100-mm-Fahrwerk. So zumindest die Wunschvorstellung, der die Sportspunde möglichst nahe kommen sollten.

Dabei: 15 Carbonbikes vom noch ofenfrischen Neuling Haibike Sleek bis zum Evergreen Scott Spark – aber auch zwei Aluräder, die ihr höheres Rahmengewicht mit edlen Parts überraschend locker kaschieren. Apropos Ausstattung: Auch drei traditionell erstklassig bestückte Versenderbikes lud MB zum Test – mit den bekannten Vor- und Nachteilen des Direktvertriebs.

Doch wen sprechen diese Rasseräder wirklich an? Nur den Hardcore-Racer? Nein! Wer saftige 4000 bis 5000 Euro in sein vollgefedertes Traumrad investiert, will dieses zumeist nicht nur an den spärlichen Rennwochenenden, sondern auch im täglichen Biker-Leben genießen. Breitbandigkeit heißt für Hobbyracer die Devise – auch für die getesteten, oft direkt von den Teambikes der Profis abstammenden Supersportler.

Klar, keiner erwartet von diesen Flitzern die Bergab-Brachia­lität eines All-Mountains, und der rennsportliche Charakter muss selbstredend im Fokus stehen – aber ein gerüttelt Maß an Alltagstauglichkeit und Robustheit sollte schon sein, schließlich treten Heerscharen mit genau diesen Fullys die beschwerlichen Alpencross-Pfade gen Riva an.

Umso passender, dass der Praxistest im alpinen Gelände des Vinschgaus stattfand. Auf einem bergauf wie -ab äußerst selektiven Kurs, der zum einen arg magersüchtige Parts wie die 140er-Bremsscheibe im Specialized-Heck entlarvte. Und der zum anderen auf geradezu frappierende Weise zeigte, welches Handling sperrig, welches punktgenau, welcher Hinterbau traktionsstark, welcher leblos ist.

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Die Racefullys im Test:

MB Bergamont Fastlane MGN
Fully-Tests
MB BMC Fourstroke FS01
Fully-Tests
MB Cannondale Scalpel Carbon 1
Fully-Tests
MB Canyon Lux MR 9.0 SL
Fully-Tests
MB Ghost RT Lector Worldcup XTR
Fully-Tests
MB Giant Anthem X Advanced SL 1
Fully-Tests
MB Haibike Sleek RC
Fully-Tests
MB Lapierre X-Control 710
Fully-Tests
MB Merida Ninety-Six Carb. 3000 I-Design
Fully-Tests
MB Radon Skeen 10.0
Fully-Tests
MB Rose Thrill Hill 8
Fully-Tests
MB Rotwild R.R2 FS Race
Fully-Tests
MB Scott Spark 10
Fully-Tests
MB Simplon Stomp MR-3
Fully-Tests
MB Specialized Epic Marathon Carbon
Fully-Tests
MB Storck Adrenalin 1.7 XT
Fully-Tests
MB Trek Top Fuel 9.8
Fully-Tests

Die Parts der Testbikes im Detail

17 Racefullys im Test - plus 17 preiswerte Alternativen

MB Bergamont Fastlane MGN
1/34 Bergamont Fastlane MGN Die Überraschung im Test! Mit Wohlfühl-Geometrie, 1A-Kinematik und XX-Gruppe zeigt das Fastlane vielen Carbonbikes das Hinterrad! Preis: 4499 Euro Zum Testbericht: Bergamont Fastlane MGN : https://www.mountainbike-magazin.de/mountainbikes/test-bergamont-fastlane-mgn.389741.2.htm Zum Vergleichstest: 17 Racefullys : https://www.mountainbike-magazin.de/test/bikes/17-racefullys-im-test-plus-17-preiswerte-alternativen.390742.2.htm Noch mehr MountainBIKE Fotostrecken : https://www.mountainbike-magazin.de/news/mtb-fotostrecken.358776.2.htm
MB Bergamont Fastlane MGN MB Bergamont Fastlane Team MB BMC Fourstroke FS01 MB BMC Fourstroke FS01 Framekit MB Cannondale Scalpel Carbon 1 MB Cannondale Scalpel 3 MB Canyon Lux MR 9.0 SL MB Canyon Lux MR 8.0 MB Ghost RT Lector Worldcup XTR MB Ghost RT Lector Team MB Giant Anthem X Advanced SL 1 MB Giant Anthem X2 MB Haibike Sleek RC MB Haibike Sleek SL MB Lapierre X-Control 710 MB Lapierre X-Control 510 MB Merida Ninety-Six Carb. 3000 I-Design MB Merida Ninety-Six HFS 3000-D MB Radon Skeen 10.0 MB Radon Skeen 8.0 MB Rose Thrill Hill 8 MB Rose Thrill Hill 4 MB Rotwild R.R2 FS Race MB Rotwild R.R1 FS Comp MB Scott Spark 10 MB Scott Spark 30 MB Simplon Stomp MR-3 MB Simplon Stomp MR-3 MB Specialized Epic Marathon Carbon MB Specialized Epic FSR Comp MB Storck Adrenalin 1.7 XT MB Storck Adrenalin XT MB Trek Top Fuel 9.8 MB Trek Top Fuel 9

Wer hier nicht auf seine Vollgas-Kosten kommt, hat bei der Fitness, nicht beim Material geschludert. Die Unterschiede zwischen den Testbikes sind marginal, dennoch spürbar: beim Gesamtgewicht und speziell, trotz Einheitsreifen, bei den Laufrädern.

Fast ein Kilo liegen zwischen den leichtesten (Radon) und den schwersten (Rotwild) rotierenden Massen – bei Sprintattacken ein echter Klotz am Bein und somit effektiver Ansatzpunkt für den Tuning-Hebel.

Doch auch der Rest der Parts lässt vielfach Raum zum Geldausgeben. Wer glaubt, sich ab 4000 Euro automatisch in die XTR/X.0-Liga einzukaufen, liegt falsch: Lediglich an den Alurahmen von Bergamont und Radon funkelt Srams neue Topgruppe XX, und nur Canyon, Ghost und Rose bieten XTR-Niveau bis zum Umwerfer. Beim Rest schaltet und waltet ein Komponentenmix, teils aber auch „nur“ eine lupenreine XT-Gruppe – der Rotwild gar noch eine SLX-Kassette unterjubelt.

Geringere Auswirkungen auf das Gewicht, aber gewaltigen Einfluss auf das Handling besitzt die Bestückung des Cockpits: Von der Lenkzentrale alter Schule mit langem Vorbau und 580-mm-Kerzenlenker bis hin zum 690-mm-Ruder reicht die erstaunlich breit gefächerte Palette in diesem Test.

Die MB-Crew lobte jedoch speziell die goldene Mitte wie etwa am Scott oder Specialized: Lowriser mit 9°-Kröpfung, um 650 mm breit, mit Vorbauten nicht über 100 mm. Denn diese von vielen konservativen Racern zu Unrecht belächelten Prügel bieten im anspruchsvollen Gelände à la Vinschgau schlicht die bessere Radkontrolle. Bergab und – für viele wahrscheinlich überraschend – auch bergauf!

Die Begründung liefert die menschliche Mechanik: Bei einer lang gezogenen Sitzposition sind Hüft-, Schulter- und Ellenbogengelenke überstreckt, und der Biker kann seinen Körperschwerpunkt nur noch bedingt verschieben.

Aber genau das erlaubt eine etwas kompaktere Position mit seitlich ausgestellten Armen – steile, technische Kletterpartien gelingen auf verblüffende Weise besser. Eine Erkenntnis, die im Weltcup nicht neu ist: So wählen viele Profis eine kleine Rahmengröße, und breite Lenker setzen sich vermehrt durch.

Auch am Fahrwerk ist der Trend zu mehr Kontrolle und Behaglichkeit ungebrochen: 80-mm-Forken sind längst eingemottet, vier Bikes überschreiten gar den aktuellen 100-mm-Standard: Cannondale und Radon mit 110 mm, Lapierre und Scott mit 120 mm.

Und was bei vielen Racern erst mal allergische Reaktionen auslöst, funktioniert in der Praxis erstaunlich gut – lediglich steilste Stiche bedingen im direkten Vergleich mit den „Tieffliegern“ im Test stärkeren Körpereinsatz. Ungleich gravierender für die Kraxelfreude ist hingegen eine ausgeklügelte Hinterbau-Kinematik.

Hinterbau: Traktion satt oder bockig?

Schließlich sollte der große Benefit des Fullys gegenüber dem Hardtail der beständige Bodenkontakt des Hinterrads sein – umso enttäuschender, wenn der Hinterbau zwar wippneutral, aber harsch agiert und diesen Vorteil buchstäblich „verbockt“. Dabei ist das Lastenheft durchaus überschaubar: Antriebsneutralität auf allen drei (oder zwei) Kettenblättern ist für ein Fully Pflicht – und das am besten ohne Lockout oder Plattform.

Auch unrhythmisches Pedalieren im Wiegetritt sollte nur mit geringem Pumpen quittiert werden. Dafür muss der Race-Hinterbau gar keine Ausgeburt an Feinfühligkeit sein, sollte Schläge aber dennoch willig verdauen und stets Traktion generieren. Ein Spagat aus Effizienz und Sensibilität, der erstaunlich wenigen Bikes perfekt gelingt. Nur Bergamont, BMC, Specialized und Trek bewerteten alle Tester durchweg ausgezeichnet.

Cannondale, Canyon, Haibike und Storck hingegen enttäuschten. Speziell die drei Erstgenannten verlangten nach extrem hohem Dämpferdruck und/oder nach der zugeschalteten Plattform-Dämpfung, um sich unter Kettenlast nicht deutlich in den Federweg zu saugen – ein straffes Setup, das im ruppigen Gelände jegliche Traktion und somit Kletterperformance und eine Menge Fahrspaß raubt.

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Messlabor: Gewichte und Steifigkeiten

17 Racefullys im Test - plus 17 preiswerte Alternativen

MB Bergamont Fastlane MGN
1/34 Bergamont Fastlane MGN Die Überraschung im Test! Mit Wohlfühl-Geometrie, 1A-Kinematik und XX-Gruppe zeigt das Fastlane vielen Carbonbikes das Hinterrad! Preis: 4499 Euro Zum Testbericht: Bergamont Fastlane MGN : https://www.mountainbike-magazin.de/mountainbikes/test-bergamont-fastlane-mgn.389741.2.htm Zum Vergleichstest: 17 Racefullys : https://www.mountainbike-magazin.de/test/bikes/17-racefullys-im-test-plus-17-preiswerte-alternativen.390742.2.htm Noch mehr MountainBIKE Fotostrecken : https://www.mountainbike-magazin.de/news/mtb-fotostrecken.358776.2.htm
MB Bergamont Fastlane MGN MB Bergamont Fastlane Team MB BMC Fourstroke FS01 MB BMC Fourstroke FS01 Framekit MB Cannondale Scalpel Carbon 1 MB Cannondale Scalpel 3 MB Canyon Lux MR 9.0 SL MB Canyon Lux MR 8.0 MB Ghost RT Lector Worldcup XTR MB Ghost RT Lector Team MB Giant Anthem X Advanced SL 1 MB Giant Anthem X2 MB Haibike Sleek RC MB Haibike Sleek SL MB Lapierre X-Control 710 MB Lapierre X-Control 510 MB Merida Ninety-Six Carb. 3000 I-Design MB Merida Ninety-Six HFS 3000-D MB Radon Skeen 10.0 MB Radon Skeen 8.0 MB Rose Thrill Hill 8 MB Rose Thrill Hill 4 MB Rotwild R.R2 FS Race MB Rotwild R.R1 FS Comp MB Scott Spark 10 MB Scott Spark 30 MB Simplon Stomp MR-3 MB Simplon Stomp MR-3 MB Specialized Epic Marathon Carbon MB Specialized Epic FSR Comp MB Storck Adrenalin 1.7 XT MB Storck Adrenalin XT MB Trek Top Fuel 9.8 MB Trek Top Fuel 9
MB 0210 Racefullys - Gewichte im Vergleich

Gewichte

Bei der Federgabel wiegt MB, sofern vorhanden, Remote und Steckachse mit. Das Laufradgewicht ist die Summe aus dem eigentlichen Laufradsatz mit Schnellspanner, Felgenband, Schlauch, Original-Mantel, Bremsscheibe und sämtlichen Schrauben.

MB 0210 Racefullys - Tretlagersteifigkeit
MB 0210 Racefullys - Lenkkopfsteifigkeit

Labortest

Auf EFBe-Prüfständen misst MB die Steifigkeiten der Bikes. Die Tretlagersteifigkeit zeigt, wie sich der Rahmen im Antritt verwindet, die Lenkkopfsteifigkeit beeinflusst die Spurstabilität. Die meisten Bikes liegen im grünen Bereich, nur Rotwild und Trek zeigen schwache Werte. In der Praxis fiel allerdings keines der Bikes den – mit 70 kg jedoch eher leichten – MB-Testern negativ auf.

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Tops und Flops der Testbikes

17 Racefullys im Test - plus 17 preiswerte Alternativen

MB Bergamont Fastlane MGN
1/34 Bergamont Fastlane MGN Die Überraschung im Test! Mit Wohlfühl-Geometrie, 1A-Kinematik und XX-Gruppe zeigt das Fastlane vielen Carbonbikes das Hinterrad! Preis: 4499 Euro Zum Testbericht: Bergamont Fastlane MGN : https://www.mountainbike-magazin.de/mountainbikes/test-bergamont-fastlane-mgn.389741.2.htm Zum Vergleichstest: 17 Racefullys : https://www.mountainbike-magazin.de/test/bikes/17-racefullys-im-test-plus-17-preiswerte-alternativen.390742.2.htm Noch mehr MountainBIKE Fotostrecken : https://www.mountainbike-magazin.de/news/mtb-fotostrecken.358776.2.htm
MB Bergamont Fastlane MGN MB Bergamont Fastlane Team MB BMC Fourstroke FS01 MB BMC Fourstroke FS01 Framekit MB Cannondale Scalpel Carbon 1 MB Cannondale Scalpel 3 MB Canyon Lux MR 9.0 SL MB Canyon Lux MR 8.0 MB Ghost RT Lector Worldcup XTR MB Ghost RT Lector Team MB Giant Anthem X Advanced SL 1 MB Giant Anthem X2 MB Haibike Sleek RC MB Haibike Sleek SL MB Lapierre X-Control 710 MB Lapierre X-Control 510 MB Merida Ninety-Six Carb. 3000 I-Design MB Merida Ninety-Six HFS 3000-D MB Radon Skeen 10.0 MB Radon Skeen 8.0 MB Rose Thrill Hill 8 MB Rose Thrill Hill 4 MB Rotwild R.R2 FS Race MB Rotwild R.R1 FS Comp MB Scott Spark 10 MB Scott Spark 30 MB Simplon Stomp MR-3 MB Simplon Stomp MR-3 MB Specialized Epic Marathon Carbon MB Specialized Epic FSR Comp MB Storck Adrenalin 1.7 XT MB Storck Adrenalin XT MB Trek Top Fuel 9.8 MB Trek Top Fuel 9

Giant:

MB 0210 Racefullys - Giant

Was ein Kantholz! Das extrem voluminöse und viereckige Unterrohr des Anthem X trifft nicht jeden Geschmack, verleiht dem Giant aber ein aggressives Äußeres. So, wie‘s viele Racer lieben.

Haibike

MB 0210 Racefullys - Haibike

Das nur 107 mm kurze Steuerrohr mit innenliegenden ­Lagern sorgt für eine extrem tiefe, racige Front. Im technischen Gelände bleiben so besser ein oder zwei Spacer unter dem Vorbau.

Simplon

MB 0210 Racefullys - Simplon

Die Vorarlberger gönnen ihrem Racefully ein „Downgrade“: Statt mit 115 mm federt der Viergelenker nun mit 100 mm, um das Fahrwerk harmonischer zu gestalten. Operation geglückt, meint MB.

Radon

MB 0210 Racefullys - Radon

Gleich bei der Jungfernfahrt zerbröselte eine Nabe der sündhaft teuren Carbon-Laufräder. Wohl ein Montagefehler, gemeinhin gilt die verbaute DT-204s-Nabe als äußerst zuverlässig.

Scott

MB 0210 Racefullys - Scott

Bling, bling! Aufeinander abgestimmte Farbakzente waren einer der Eurobike-Trends für 2010 – auch bei Racebikes. Scott zeigt am Spark, wie ein perfektes Eloxal-Ensemble ausschaut.

Rotwild

MB 0210 Racefullys - Rotwild

Dieses pfiffige Teil bewahrt den Dämpfer vor Dreckbeschuss. Untauglich ist die aufgedruckte Sag-Anzeige, da der Schutz mit Klett befestigt ist und so stets die Position wechselt.

Specialized

MB 0210 Racefullys - Specialized

Für 2010 wird das Mini-Brain-Federbein von Fox gefertigt und soll dank der hohen Qualitätsstandards der US-Füchse noch zuverlässiger arbeiten (siehe auch MB-Dauertest 12/09).

Rose

MB 0210 Racefullys - Rose

Die Steckachse im Heck sorgt für gefühlt hohe Steifigkeit. Der Ein- und Ausbau kostet durch die fehlende Führung aber Nerven und (zu) viel Zeit. Gut: Ein Umbau auf Schnellspanner ist möglich.

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So testet MountainBIKE die Racefullys

17 Racefullys im Test - plus 17 preiswerte Alternativen

MB Bergamont Fastlane MGN
1/34 Bergamont Fastlane MGN Die Überraschung im Test! Mit Wohlfühl-Geometrie, 1A-Kinematik und XX-Gruppe zeigt das Fastlane vielen Carbonbikes das Hinterrad! Preis: 4499 Euro Zum Testbericht: Bergamont Fastlane MGN : https://www.mountainbike-magazin.de/mountainbikes/test-bergamont-fastlane-mgn.389741.2.htm Zum Vergleichstest: 17 Racefullys : https://www.mountainbike-magazin.de/test/bikes/17-racefullys-im-test-plus-17-preiswerte-alternativen.390742.2.htm Noch mehr MountainBIKE Fotostrecken : https://www.mountainbike-magazin.de/news/mtb-fotostrecken.358776.2.htm
MB Bergamont Fastlane MGN MB Bergamont Fastlane Team MB BMC Fourstroke FS01 MB BMC Fourstroke FS01 Framekit MB Cannondale Scalpel Carbon 1 MB Cannondale Scalpel 3 MB Canyon Lux MR 9.0 SL MB Canyon Lux MR 8.0 MB Ghost RT Lector Worldcup XTR MB Ghost RT Lector Team MB Giant Anthem X Advanced SL 1 MB Giant Anthem X2 MB Haibike Sleek RC MB Haibike Sleek SL MB Lapierre X-Control 710 MB Lapierre X-Control 510 MB Merida Ninety-Six Carb. 3000 I-Design MB Merida Ninety-Six HFS 3000-D MB Radon Skeen 10.0 MB Radon Skeen 8.0 MB Rose Thrill Hill 8 MB Rose Thrill Hill 4 MB Rotwild R.R2 FS Race MB Rotwild R.R1 FS Comp MB Scott Spark 10 MB Scott Spark 30 MB Simplon Stomp MR-3 MB Simplon Stomp MR-3 MB Specialized Epic Marathon Carbon MB Specialized Epic FSR Comp MB Storck Adrenalin 1.7 XT MB Storck Adrenalin XT MB Trek Top Fuel 9.8 MB Trek Top Fuel 9

Praxistest

MB 0210 Racefullys - Praxistest
Knackig kalt, aber trocken: Im Vinschgau herrschten erneut tolle Testbedingungen.

Basis jedes MB-Tests ist die ausgiebige Praxisprüfung. Tatort diesmal war das Trailparadies Latsch im Südtiroler Vinschgau. Zunächst beim „Beschnuppern“ während des MB-Testivals, dann bei einwöchigen Testfahrten auf dem „Burgen-Bierkeller-Trail“: Was sich romantisch-gemütlich anhört, ist in der Praxis eine sehr selektive Cross-Country-Runde mit flachen wie steilen Wiesen-, Schotter- und Asphaltanstiegen, mit einem im Schnitt 25 Prozent (!) steilen Trailuphill und einem langen, teils flowig drehenden, teils verblockten Downhill. Eine absolut fordernde Strecke – für Mensch und Material.

Reifen: Wie bereits beim Hardtail-Test in MB 12/09 entschied die Redaktion, den Test auf Einheitsreifen durchzuführen. Warum? Zum einen ist der Einfluss der Reifen gerade bei Race­bikes elementar. Zum anderen ließ die Original-bestückung der Hersteller keine andere Wahl. Vom kaum profilierten Semi­slick bis zum All-Mountain-Pneu reichte die Palette – unmöglich, so alle Bikes gleich am Limit zu bewegen. Als Einheitsreifen wählte MB den Schwal­be Rocket Ron 2,1“ – Testsieger in Heft 8/09.

Praxisnoten: Jeder Tester fuhr jedes der 17 Racebikes mindestens einmal, danach erfolgte auf speziellen Bewertungsbögen zunächst isoliert, dann in einer gemeinsamen Besprechung die Beurteilung: Wie gut beschleunigt das Bike? Wie geschickt klettert es? Wie gefällt das Handling?

Labortest

MB All-Mountain-Bikes - Labortest
Daniel Geiger
Nach dem Praxistest geht's für die Bikes ins Labor.

Zurück im Messlabor, zerlegte MB die Racefullys, ermittelte neben dem Gesamtgewicht die Gewichte von Rahmen, Gabeln und Laufrädern. Zudem wurde die Geome­trie aufgenommen. Abschließend erfolgte auf EFBe-Prüfständen die Messung der Lenkkopf- und Tretlager­steifigkeiten. Die jeweiligen Ergebnisse finden Sie neben den Testbriefen und in den Tabellen.

Endnote: Über einen komplexen Schlüssel aus fast 1200 Einzelnoten ermittelt MB die Endnote und mit dem punktbesten Bike schließlich den MB-Testsieger. Aber Vorsicht: Erst die Bike-Beschreibungen und Datentabellen zeigen, welches Fully wirklich zu Ihnen passt. Denn schließlich ist nicht jedes „sehr gute“ Bike auch für jeden Biker der Traumpartner.

Online-Shopping rund ums MTB: Bikes, Parts und Equipment kaufen

Bike-Kauf beim Versender: Die Vor- und Nachteile