Aktuelle Mountainbikes im Test
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mb-1216-trek-top-fuel-9-punkt-9-race-shop-limited-benjamin-hahn (jpg) Benjamin Hahn

So sieht das optimale Racefully aus

So sieht das optimale Racefully aus

1. Fahrwerk/Rahmen

In der getesteten Preisklasse ist Carbon als Rahmenmaterial gesetzt. Die leichtesten Modelle im Test wiegen um/unter 2000 g mit Federbein und Hardware – top! In Sachen Federweg sind 100 mm vorne/hinten nach wie vor Standard für ein CC-Racefully.

2. Radstand

Je länger er ist, desto laufruhiger, mitunter aber träger wird das Bike. Je kürzer, umso wendiger, eventuell jedoch nervöser. Die kürzeren Bikes in diesem Test liegen um 1120 mm bei Größe M, die längeren Modelle um 1140 mm.

3. Kettenstrebenlänge

Kurze Streben unter 435 mm verleihen dem Bike Drehfreude. Lange Streben um 445 mm machen es träger/laufruhiger – allerdings klettert das Bike auch besser, da die Front bei einem langen Heck später steigt. In diesem Test besitzt nur das Focus O1E Team ein sehr langes Heck von fast 450 mm.

4. Sitzwinkel

Um ergonomisch sinnvoll von oben ins Pedal zu treten, sollte der Winkel mindestens 74–74,5° betragen. Ein steiler Sitzwinkel bringt zudem mehr Druck auf die Front.

5. Lenkwinkel

Steile Winkel machen das Handling direkter, aber auch nervöser. Je flacher, umso laufruhiger – mitunter wird das Bike aber zu träge. Generell geht in allen Kategorien der Trend zu flachen Lenkwinkeln, in diesem Test ist die Spanne jedoch erstaunlich groß: von 68,5° (Scott Spark RC 900 SL) bis zu 71° (Specialized S-Works Epic FSR World Cup). Ein guter Mittelwert sind unserer Meinung nach 69,5–70°.

6. Oberrohr

Je länger das Oberrohr, desto sportlich-gestreckter sitzt der Fahrer. Je kürzer das Oberrohr, desto kompakter ist die Sitzposition. Bei einem Racefully darf es ruhig etwas länger sein, um 600 mm bei Größe M ist ein guter Wert.

7. Reach

Der Reach (Abstand Tretlagermitte–Steuerrohr, oben) misst quasi die Reichweite im Stehen. Ein langer Reach stellt den Fahrer besser ins Bike, macht das Rad tempofest, mitunter aber auch unhandlich. Um 430 mm sind bei einem Größe-M-Bike sehr stimmig.

8. Laufrad/Reifen

Die rotierende Masse sollte möglichst leicht sein. Fünf der acht Testbikes rollen sogar auf Carbon-Felgen. Leichte, schnelle Reifen sind ebenso Pflicht. 2,25" dürfen sie ruhig breit sein, 2,1" ist fast zu schmal. Löblich: Am Cannondale Scalpel-Si Team 29 und dem Scott Spark RC 900 SL sind Reifen mit Flankenschutz verbaut.

9. Cockpit

Die länger und flacher werdenden Geometrien bringen veränderte Cockpits mit sich. Auch am Racefully sind die Lenker nun um 730 mm breit, die Vorbauten sind um 80 mm (bei Größe M) kurz.

10. Bremsen

Je größer die Scheibe, desto standfester und meist besser dosierbar sind die Bremsen. Biker über 70 Kilo sollten auch am Racefully vorne zu 180-mm-Discs greifen. Am Heck sind 160 mm okay.

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