MB-0614-Marathon-Fullys-Bike-Scott-Spark-930 (jpg) Benjamin Hahn

Darauf sollten Sie bei einem Marathon-Fully achten

So sieht das optimale Marathon-Fully aus

Gar nicht so einfach, den optimalen Kompromiss aus Effizienz und Komfort zu schaffen ... MountainBIKE zeigt, worauf Sie achten sollten.

1. Rahmen

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Das optimale Marathon-Fully

Sechs der Testbikes kommen mit Carbon-, drei mit Alu-Rahmen. Heraus ragen die Kohlefaser-Konstrukte von Canyon und Cube mit guter Steifigkeit und Traumgewichten um 2.300 Gramm inkl. Dämpfer.

2. Radstand

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Das optimale Marathon-Fully

Je länger, desto laufruhiger bis träger, je kürzer, umso wendiger bis nervöser. Um 1.100 Millimeer (Größe M) ist eher kurz, über 1.130 Millimeter spürbar lang, 1.115 Millimeter waren im Test der beste Kompromiss.

3. Kettenstreben

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Das optimale Marathon-Fully

Kurze Streben (ca. 435 Millimeter) machen das 29er wendig, lange Streben sorgen für Laufruhe, verbessern das Kletterverhalten.

4. Sitzwinkel

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Das optimale Marathon-Fully

Ein steiler Winkel von 74° bis 75° ist ideal, um ergonomisch sinnvoll „von oben“ ins Pedal zu treten. Zudem verlagert sich bergauf der Körperschwerpunkt nach vorn.

5. Lenkwinkel

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Das optimale Marathon-Fully

Die Winkel der Testbikes reichen von steilen 72° bis zu flachen 69,5°. Dabei gilt: je flacher, desto spurtreuer, je steiler, desto agiler. Um 70° erscheint bei einem 29er-Marathonfully optimal.

6. Oberrohr

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Das optimale Marathon-Fully

Je länger das Oberrohr, desto gestreckter sitzt der Fahrer auf dem Bike. Bei Gr. M ergeben 590–600 Millimeter meist eine sportliche, aber nicht zu gestreckte Position.

7. Reach

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Das optimale Marathon-Fully

Geht der Biker (etwa beim Bergabfahren) aus dem Sattel, verändern sich die Körperhaltungsproportionen zum Bike. Ein langer Reach (Abstand Tretlagermitte–Steuerrohr oben) sorgt für eine im Rad integrierte Position und für mehr Kontrolle. Ist er zu lang, wirkt das Bike aber sperrig. Um 425 Millimeter fanden die Tester optimal.

8. Laufrad/Reifen

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Das optimale Marathon-Fully

... sind in dieser Preisklasse oft ein Schwachpunkt, weil zu schwer. Das Komplettgewicht der rotierenden Masse sollte nicht viel über 4.000 Gramm wiegen. Race-Reifen mit 2,25" Breite sind Standard.

9. Cockpit

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Das optimale Marathon-Fully

Ein breiter Lenker fördert die Kontrolle auf dem Trail und verbessert das Handling. 700–720 Millimeter sind an einem Marathonfully aber genug des Guten. Bei Größe M sollte die Vorbaulänge um 80 Millimeter betragen. Das macht das Handling agil, belässt die Sitzposition aber sportlich.

10. Bremsen

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Das optimale Marathon-Fully

180-Millimeter-Rotoren sind vorne Pflicht, machen die Bremse bei langen Abfahrten standfest. Hinten kommen leichte Fahrer mit 160 Millimeter aus, besser sind auch da 180er-Discs – gerade, wenn das Bike eher im Toureneinsatz gefahren wird.

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