Santa Cruz Nomad Gen. 6 2022 Santa Cruz
Santa Cruz Nomad Gen. 6 2022
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Santa Cruz Nomad Gen. 6 2022 8 Bilder
MTB

Mullet-Santa: Nomad mit überarbeitetem Konzept

Santa Cruz Nomad Gen. 6 2022 Santas Enduro-Evergreen kommt mit Update auf Mullet-Konzept neu

Santa Cruz verabschiedet sich bei seiner wendigen Bikepark- und Enduro-Spaßmaschine vom reinen 27,5-Zoll-Konzept. Die sechste Inkarnation des Nomads kommt jetzt als Mullet mit 29er Vorderrad. Wir haben alle Infos für dich.

Kurz und knapp: Santa Cruz Nomad 2022

  • 170 mm Federweg an Front und Heck
  • Mullet: 29" Vorderrad, 27,5" Hinterrad
  • zehn Ausstattungsvarianten
  • lebenslange Garantie u.a. auf den Rahmen
  • zwei unterschiedlichen Carbon-Layups
  • jetzt mit Tool-Fach im Rahmen
  • Größen: SM / MD / LG / XL / XXL
  • Komplettbikes ab 5799€, Rahmenset 3899€

Bei der nunmehr sechsten Generation des Nomads folgt Santa Cruz dem Trend zu gemischten Laufrädern. Zumindest hinten bleibt somit das Nomad-typische 27,5-Zoll-Laufrad erhalten, welches das Bike gewohnt sprungfreudig und agil halten soll. Vorne hingegen rollt ab jetzt ein 29er Laufrad über den Trail, was für mehr Stabilität und Laufruhe bei High-Speed-Passagen sorgen soll.

Passend zum neuen Laufrad-Setup wurde dem Nomad eine aktualisierte Geometrie spendiert, die dem Gesamtpaket zu mehr Grip und besserem Ansprechverhalten verhelfen soll. Einmal mehr mit an Bord ist die bewährte VPP-Hinterbau-Technologie.

Santa Cruz Nomad Gen. 6 2022
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Natürlich an Bord: Der Santa Cruz-typische VPP-Hinterbau.

Federweg und Einsatzbereich bleiben gleich

Mit der Neugestaltung gehen niedrigere Anti-Squat-Werte einher, so soll die Neigung zu Pedalrückschlag verringert worden sein. Zudem stehen laut Santa Cruz mehr Traktion und ein feineres Ansprechverhalten zur Verfügung. Die Federwege bleiben mit 170 Millimetern vorne sowie hinten identisch. Dank massiver 38er Gabel an der Front und einer breiten Auswahl schluckfreudiger Luft- und Coil-Dämpfern hinten taugt das Nomad laut den Kaliforniern perfekt für verspielte Flug-Sessions im Bikepark.

Die verbesserten Klettereigenschaften sollen jedoch auch Freunde von Enduro-Touren und Enduro-Racer glücklich machen. Einmal mehr präsentiert sich das Nomad so als spaßiger Allrounder. Weitere Neuerungen? Ein verringertes Übersetzungsverhältnis soll den Einfluss des Fahrergewichts auf die Geometrie verringern und etwas geringere Progression am Hinterbau soll für gleichmäßigere Dämpfungscharakteristik über den gesamten Federweg sorgen. Außerdem bietet das neue Nomad ein Staufach im Unterrohr für Tools, Spares oder Verpflegung.

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Enduro-Ballermann: Zwar soll das Nomad auch für ausgedehnte Feierabendrunden taugen, ist aber in erster Linie ein reinrassiges Enduro für Park und Race.

Geometrie: steiler Sitzwinkel und Flip-Chip

Der Lenkwinkel ist mit 63,8 Grad etwas flacher geworden, mittels Flip-Chip-Stellung auf Low lässt er sich weiter auf 63,5 Grad verringern. Je nach Größe variiert der Sitzwinkel zwischen 77,2 und 77,9 Grad und ist damit wie schon beim Vorgänger sehr steil. Zudem ändert sich größenabhängig auch die Kettenstrebenlänge, um Fahrern jeder Größe die gleichen, ausgewogenen Fahreigenschaften bieten zu können.

Modelle & Ausstattung: breites Portfolio

Stolze zehn Ausstattungsvarianten des Nomads kommen in den Fachhandel. Das Einstiegsmodell Nomad C R MX kommt mit RockShox ZEB / SuperDeluxe Fahrwerk, SRAM NX Antrieb und SRAM G2 Bremsanlage. Als Speerspitze geht das Nomad CC X01 AXS RSV MX wahlweise mit Highend-Fox-Factory Luft- oder Coil-Dämpfer an den Start. Außerdem dabei: Elektrische SRAM AXS Schaltung, Fox 38 Float Factory Gabel und SRAM Code RSC Bremsen. In anderen Worten: High-End von vorne bis hinten.

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Das Nomad ist auch als Framset verfügbar. Entweder mit Luft- oder mit Stahldämpfer.

Wie gewohnt ist das Nomad auch als Rahmenset, auch hier wahlweise mit Air oder Coil-Dämpfer erhältlich. Neben schwarz-grauer "Matte Carbon" Lackierung gibt es das Nomad auch in der grau-hellrosa "Gloss Gypsum" Farbvariante. Außerdem bieten die Kalifornier lebenslange Garantie auf Carbon-Rahmen, Hinterbaulager, Carbon-Lenker, Carbon-Laufräder.

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News

+++ Rückblick +++ Santa Cruz Nomad Update 2021 +++

Kurz und knapp: Santa Cruz Nomad 2021

  • Neues Enduro-Bike aus Kalifornien
  • 170mm Federweg vorne / hinten
  • Bekanntes VPP Hinterbau-System
  • Nur in 27,5" erhältlich
  • In zwei Carbon-Layups erhältich (C & CC)
  • Größen: S / M / L / XL
  • Preise: Ab 4799 Euro

Alle guten Dinge sind 3? Nein, alle guten Dinge sind 5! Das dachte sich Santa Cruz und hat das Enduro-Bike Nomad erneuert. Inzwischen sind sie bereits in Generation 5 angekommen. Während die Geometrie modernisiert wurde, sind die bekannten Technologien wie der VPP-Hinterbau erhalten worden.

Nachdem in den letzten beiden Jahren sowohl 5010 als auch Hightower und Megatower mit überarbeiten VPP-Hinterbau ausgestattet wurden, ist jetzt das Nomad an der Reihe. Das Enduro-Bike bleibt seinen Wurzeln treu, kommt weiterhin mit Virtual Pivot Point und bleibt auf 27,5 Zoll Laufrädern.

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Während das Nomad zuvor meist als Enduro-Allrounder galt, hat es nun eine Weiterentwicklung in Richtung Spaßbike vollzogen. Der große Bruder, das 29"-Megatower, ist wahrlich ein Dampfhammer und fürs gnadenlose Enduro-Racing und Sekundenzähler im Downhill gebaut. Das Nomad hingegen lässt sich als verspielter Alleskönner mit viel Federweg und einer flinken und agilen Art beschreiben. 170mm Federweg vorne wie hinten sorgen für viel Potential bergab, welches vorallem im Bikepark voll ausgenutzt werden kann. Das Rad soll aber trotzdem für eine ausgiebige Feierabendrunde unter Freunden eine lustige Begleitung sein.

Geometrieseitig ist das neue Modell an der Front nun um einen Grad flacher geworden. Der Lenkinkel beträgt 64° und kann zudem via Flip Chip um einen weiteren Grad abgeflacht werden. Der Sitzwinkel ist mit 78° extrem steil, sorgt dadurch für eine noch bessere Uphill-Performance und gleicht damit den längeren Reach gut aus. Zudem verändert sich die Kettenstrebenlänge unüblicherweise von Größe zu Größe, was eine noch genauere Anpassung der Geometrie ermöglicht. Zudem ist das Rad optisch schicker geworden und besitzt nun mehr Reifenfreiheit.

Neben einem angebotenen Frameset gibt es das Nomad in 6 Varianten, vier davon mit Luftdämpfer und zwei als Coil-Version. Von NX Eagle bis X01 Eagle ist schaltungstechnisch alles möglich. Beim Rahmen gibt es zwei unterschiedliche Carbon-Versionen (C & CC). Eine Alu-Alternative gibt es nicht. Alle Varianten gibt es in zwei Farbvarianten (Oxblood and Tan und Adder Green and Magenta). Preislich starten die Nomad-Modelle bei 4799 Euro. Das Topmodell "Nomad CC X01" kostet 7799 Euro.

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Ein Upgrade auf Reserve-Carbon-Laufrädern von Santa Cruz ist bei den beiden teuersten Modellen möglich und kostet exakt 1200 Euro Aufpreis. Dafür kommt man dann in den Genuss von lebenslanger Garantie auf den Laufradsatz. Auch auf Rahmen und Gabel bieten die Bike-Enthusiasten aus Kalifornien lebenslange Garantie.

+++ Rückblick +++ Santa Cruz Nomad Update 2018 +++

Neues Santa Cruz Nomad: Modelljahr 2018

Santa Cruz hat die vierte Generation seines Enduro-Bikes Nomad vorgestellt. Das neue Nomad kommt dabei mit einer komplett neuen Hinterbau-Konstruktion und wahlweise mit Stahl- bzw. Luftfederbein.

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Die kalifornische Bikeschmiede Santa Cruz bringt die mittlerweile vierte Generation seines Highend-Enduros Nomad. Das neue Nomad kommt mit 170 Millimetern Federweg und wird ausschließlich in 27,5" erhältlich sein. Es wurde für schnelle, harte Abfahrten konzipiert, ohne dass der Biker dabei Abstriche bei längeren Touren oder Uphills machen muss.

Ein absolutes Highlight des Carbon-Enduros stellt die komplett überarbeitete Hinterbaukonstruktion dar, welche auf derselben Plattform wie Santa Cruz' Downhiller V10 basiert und ein sehr hohes Maß an Rückhalt und Progression bieten soll. Der Hinterbau ist sowohl für Stahl- als auch für Luftfederbeine ausgelegt und sorgt laut Hersteller, je nach persönlichen Präferenzen, für eine optimale Basis.

Dank tief liegendem Dämpfer bleibt auch der Schwerpunkt des gesamten Bikes tief, ein Flip-Chip sorgt für zusätzliche Feinabstimmung und Tuning in Sachen Geometrie. Dabei liefert die "hohe" Einstellung des Dämpfers ein zusätzliches Maß an Vielseitigkeit und die "tiefe" eine Veränderung der Geometrie hin zu noch mehr Abfahrtsorientierung. Das neue Santa Cruz Nomad hat einen langen Reach, einen steilen Sitzwinkel sowie lange Kettenstreben.

In Sachen Modellvielfalt kann der Kunde zwischen dem preiswerteren C- und dem edlen CC-Rahmen, beide aus Carbon, wählen und sich anschließend für eine spezielle Ausstattungsvariante entscheiden. Bis auf zwei Modelle (Nomad C R und C XE) kommen alle neuen Nomads mit einer 1x12-Schaltung von Sram und der Wahlmöglichkeit zwischen Stahl- und Luftfederbein (Nomad C R und C S nur mit Luftfederbein).

Der Rahmen ist für Reifengrößen von 2,5" Breite ausgelegt, je nach Reifenhersteller sind sogar bis zu 2,6" breite Pneues möglich. Dabei soll trotzdem noch genügend Reifenfreiheit gewährleistet sein, damit auch bei sehr schmutzigen Touren sich nicht der Matsch an der Kettenstrebe sammelt. Schöne Details wie Dämpferschutz, Unterrohrschutz oder der so genannte Shuttle Guard helfen, den Rahmen an den besonders gefährdeten Stellen zu schützen.

Falls es dennoch einmal zu einem größeren Schaden kommen sollte, bietet Santa Cruz eine lebenslange Garantie auf Rahmendefekte sowie ein schnelles Austauschprogramm der firmeneigenen Carbon-Laufräder. Das Santa Cruz Nomad wird in zwei Farbvarianten und in den Größen XS-XL ab 15. Juni 2017 erhältlich sein. Eine Alu-Version des Bikes soll im Herbst 2017 erscheinen.

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