Rose Thrill Hill 5 Bjoern Haenssler

MTB-Highlights 2020 im Test – Rose Thrill Hill 5

Rose Thrill Hill 5 (Modelljahr 2020) im Test

Passend zum neuen und moderneren Markenauftritt von Rose präsentiert der Bocholter Versender die neueste Evolutionsstufe des Racefullys Thrill Hill.

Passend zum neuen und moderneren Markenauftritt von Rose präsentiert der Bocholter Versender die neueste Evolutionsstufe des Racefullys Thrill Hill. Rein optisch haut die schon einmal voll rein: Der Rahmen leuchtet grell orange und zieht in Kombination mit den schicken Skinwall- Reifen die Blicke an. Der komplett neue Voll-Carbon-Frame soll ohne Dämpfer bei 1800 g liegen. Kein Rekordgewicht, dafür zeigt sich der Rahmen mit 100 mm Hub am Heck alltagstauglich: Ein Cover am Unterrohr schützt vor Steinschlag, ebenso kann ein Umwerfer montiert werden.

Rose Thrill Hill 5
Bjoern Haenssler
Fast schon traditionell liegt der Dämpfer unter dem Oberrohr. Eine Trinkflasche hat Platz im Rahmendreieck.

Rauf aufs Rad: Die Sitzposition ist sportlich gestreckt, jederzeit bringt man als Fahrer auch in steilen Rampen genug Gewicht auf Vorder- und Hinterrad. Die Hinterradfederung arbeitet auch im offenen Modus angenehm wippfrei, die leichten Carbon-Laufräder gieren nach Tempo. Apropos leicht: Nur 10,2 kg bringt unser Testbike auf die Waage.

Rose Thrill Hill 5
Bjoern Haenssler
Für Racer unverzichtbar: Ab Werk kommt das Thrill Hill mit Lockout- Hebel für das Fahrwerk.

Auf dem Trail zeigt sich das Racefully agil. Trotz seiner recht langen 439 mm messenden Kettenstreben wirkt es nicht behäbig, lässt sich stets präzise und direkt steuern. Der Hinterbau bietet für ein Racebike genügend Reserven und werkelt insgesamt feinfühliger als die sportlich- straffe SID-Gabel. Mit 69,5° steht der Lenkwinkel für ein modernes Racefully relativ steil, in technischen Passagen zeigt sich das Rose dennoch berechenbar. In schnellen Kurven ist ein seitliches Flexen des Rahmens spürbar, insgesamt liegt die Steifigkeit im grünen Bereich.

Rose Thrill Hill 5
Bjoern Haenssler
Die Zugführung liegt standesgemäß im Rahmen, ein Umwerfer kann auch montiert werden.

Trailfans aufgepasst: Im Herbst soll eine Variante des Thrill Hill mit 120-mm-Gabel folgen. Schon jetzt bietet Rose das per se ausgezeichnet ausgestattete Bike gegen 180 Euro Aufpreis mit Vario-Stütze an.

Charakter: gute Mischung aus Wendigkeit und Laufruhe

Rose Thrill Hill 5 (Modelljahr 2020) im Test

Preis/Vertriebsweg 5499 Euro/Direktvertrieb
Komplettgewicht 10,2 kg
Größe/Material S, M, L, XL/Carbon
Oberrohr/Kettenstrebe 594 mm/439 mm
Reach/Stack 430 mm/593 mm
Lenk-/Sitzwinkel 69,5°/74,5°
Schaltung 1 x 12 Gänge, 32 : 10–50 Zähne, Sram-XX1-Eagle-Gruppe
Bremsanlage Sram Level Ultimate Carbon 180/160 mm
Federung vorne Rock Shox SID Ultimate, 100 mm
Federung hinten Rock Shox Deluxe Ultimate, 100 mm
Laufräder DT Swiss XRC 1200 Spline
Reifen Maxxis Ikon Exo TR 29 x 2,25"
Sonstige Ausstattung Vario-Sattelstütze gegen Aufpreis erhältlich

Fazit

„Rose ist mit dem neuen Thrill Hill eine echte Race-Rakete zum vergleichsweise attraktiven Preis gelungen. Auf dem Trail gibt es sich gutmütig, im Uphill schießt es nach vorne.“

LUKAS HOFFMANN, Redakteur

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