MB 0311Parts Magura MT Fahrbild (jpg) Benjamin Hahn
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Maguras neue Bremsen-Familie Misson Team: Technische Details und erster Fahrbericht

Superleicht und hitzefest: Magura will mit der neuen MT-Bremse alle Einsatzbereiche abdecken. MountainBIKE liefert technische Details und den ersten Fahrbericht.

Marta, Louise und Co. sind Vergangenheit, Maguras neue Bremsengeneration MT (Mission Team) ersetzt das komplette bisherige Stopper-Portfolio – mit vier preislich abgestuften Modellen.

In der Top-Variante MT8 versprechen die Schwaben ein sensationelles Gewicht von 279 Gramm, inklusive 160-Millimeter-Disc. Im Vergleich: Die aktuellen Leichtbau-Stopper Formula R1 oder Avid XX bringen etwa 290 Gramm auf die Waage. Das geringe Gewicht erreicht die Bremse vor allem durch reichlich Einsatz von Carbon.

Das Hebelgehäuse besteht aus Carbon-Fasern, eingebettet in eine Kunststoff-Matrix – im Spritzgussverfahren hergestellt. Zur Fertigung des Carbon-Hebels stickt eine Maschine die Fasern vollautomatisch auf ein Trägermaterial, bevor sie mit Harz infiltriert zur endgültigen Form aushärten.

Neben Leichtbau schreibt sich Magura aber nach wie vor auch Standfestigkeit auf die Fahnen und verzichtet bei Bremszange, Belägen und Bremsscheibe auf Experimente.

Die Zange besteht aus üblicher Alu-Legierung, die Beläge aus wärmeisolierendem organischem Werkstoff, und die Bremsscheibendicke bleibt bei hitzebeständigen zwei Millimeter. Die Bremse soll deshalb nicht nur für CC-Piloten, sondern etwa auch für Alpencrosser und Freerider zuverlässig verzögern.

Der Unterschied zu den preiswerteren Modellen liegt vor allem in der Materialauswahl. Die MT6 kommt mit Alu-Hebel, und die Bremszange wiegt ein paar Gramm mehr. Bei der MT4 besteht das Hebelgehäuse aus einer etwas preiswerteren Carbon-Glasfaser-Mischung, dafür lässt sich der Druckpunkt werkzeuglos verstellen.

Bei der MT2 steigt durch eine zweiteilige Bremszange nochmals das Gewicht, der Preis soll sich knapp über 100 Euro bewegen.

In Sachen Bremsperformance liegen jedoch alle Modelle in etwa auf gleichem Level – ein hohes Level, das bei den MB-Testern im ersten Praxistest bereits einen positiven Gesamteindruck hinterlassen hat.

Der Bremshebel liegt gut am Bremsfinger und lässt sich, im Gegensatz zur Marta, nahe genug an den Lenker positionieren. Der angenehm weiche Druckpunkt fördert die ausgezeichnete Dosierbarkeit – lediglich den letzten Biss vermissten die Tes­ter.

Im Mai plant Magura die Markteinführung der MT8. Die günstigeren Modelle folgen im Lauf des Jahres.

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