Kona rüstet: Enduro, Freerider und Mädelbikes

Stolz präsentierte Kona in Les Gets den bisher einzigen Coil Air (oben links). Dass das gute Stück bereits am ersten Tag gestohlen wurde, unterstreicht die wachsende Popularität der Enduroklasse mit Federwegen um150 Millimeter. Anders als seine spiralgefederten Brüder schwingt der Coil Air auf den Luftpolstern einer Fox 36 und denen des neuen Fox DHX5.0 Air, der alle Funktionen des DHX5.0 aufweist, aber stolze 450 Gramm weniger wiegt. Die Luftfederelemente drücken das Gewicht des Coil Air auf etwa 14,5 Kilo. Da die bekannt verspielte Geometrie des Rahmens erhalten bleibt, dürfte ein Alpen- und auch Bikeparkspielzeug erster Güte bereit stehen, das dank absenkbarer Gabel fürs Gewicht passabel klettern sollte.
Das neue Stinky tritt 2006 mit unveränderten 180 Millimeter Federweg am Heck, aber stark überarbeitetem Hinterbau an – erkenntlich an der langen gefrästen Wippe und dem nun zentral im Rahmendreieck stehenden Dämpfer. Weiterhin fällt das abgesenkte Oberrohr auf, wobei Sitz- und Oberrohr neuerlich verstrebt werden.
Konas sind bekannt für ihre eher verspielte Geometrie mit nicht zu langem Oberrohr. Schon seit ein paar Jahren fahren Mädels deshalb CC-Hardtails wie das Caldera oder Fullys wie das Kikapu in den Größen 14“, 16“ und 17“. Kona belässt es bei der Rahmengeometrie, stattet die Kona Lisa (oben rechts) aber mit Mädels-spezifischem Sattel, Vorbau und Lenker aus. Test im nächsten Heft.

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