King of Trail in Davos Dennis Stratmann
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King of Trail in Davos 8 Bilder
MTB

Innovative und exotische Mountainbikes im Test

Von Enduro über Light-EMTB bis zum Trailhardtail Wer wird der King of Trail in Davos?

Sechs außergewöhnliche und innovative Bikes jagen nach der Krone: Wer wird der König der Trails in einer der besten Bike-Regionen der Alpen? Auf nach Davos Klosters in die Schweiz!

🏆 Der Gewinner

  • Das in Deutschland gefertige Asco von Last konnte uns mit seiner perfekten Trail Geometrie, dem potenten Fahrwerk und dem leichten Aufbau voll überzeugen und wird unser King of Trail!

Bikes/Link zum Testbericht Preis Gewicht Testurteil
Last Asco 9999 € 11,7 kg Überragend
Mondraker Foxy Carbon RR 29 6799 € 14,6 kg Sehr gut
Salsa Cassidy 9000 € 14,4 kg Sehr gut
Transalpes E1 Trail 10 011 € 17,4 kg Sehr gut
Unno Burn Race 7795 € 14,8 kg Sehr gut
Kona Honzo ESD 3299 € 14,8 kg Gut

Was gibt es Schöneres, als sein Bike über die Trails zu jagen? Na, es in den Schweizer Alpen auszuführen! Genauer gesagt in Davos. Denn das Städtchen ist nicht nur bekannt als Austragungsort für das Weltwirtschaftsforum, sondern auch dafür, dass man jeden Wanderweg offiziell mit dem (E-)MTB befahren darf. "Murmelbahnen", gebaute Trails mit riesenhaften Anliegern, wie man sie aus vielen neu erschaffenen Bike-Destinationen kennt, gibt es kaum. Wer Jumps, Northshores und Co. sucht, findet diese zwar auch – auf dem Gotschna-Freeride- Trail –, doch eigentlich reist man in die Region Davos Klosters, um einzigartige Natur-Trails in schönster Alpenkulisse unter die Stollen zu nehmen. Dass es dazu noch Schweizer Lebensart und Kulinarik in sprichwörtlicher Hülle und Fülle zu genießen gibt, macht das Ganze noch attraktiver. Klingt nach der perfekten Urlaubsregion für alle MTB-Aficionados? Ja, und natürlich auch nach einem idealen Testrevier für uns, weswegen wir uns für diese Ausgabe auf in den Kanton Graubünden gemacht haben. Mit einer Frage im Gepäck:

Wer wird King of Trail?

Da die Region von gemütlichen Touren auf lieblichen Wiesenwegen über flowig-spaßige Trailrides bis hin zu episch-schroffen Enduro-Ausfahrten eine enorme Vielfalt bietet, legten wir auch bei der Auswahl der Testbikes großen Wert auf Diversität. Sechs äußerst exklusive Bikes luden wir für den Test ein, um den König der (Davoser) Trails zu küren. Vom ultraleichten Trailbike bis zum Superenduro, vom Stahl-Hardtail bis zum Light-E-MTB – Stangenware darfst du in diesem Test nicht erwarten.

King of Trail in Davos
Dennis Stratmann
Ob zertifizierter „Epic Ride“ mit 80 Prozent Singletrail- Anteil auf 40 Kilometern, Panorama-Pfade in alpiner Höhe oder schroffe Abfahrten: Die Region Davos Klosters ist die ideale Testregion für unsere Suche nach dem König des Trails.

Also ab ins Vergnügen und auf den genüsslichen, wunderschönen Panorama-Trail – ideale Spielwiese für leichtfüßige Touren- und Trailbikes wie das backfrische Last Asco. Der technisch perfekte Voll-Carbon-Rahmen des 140/130-mm-Fullys wird in Deutschland gefertigt, nur 100 Stück produziert die kleine Dortmunder Marke pro Jahr. Wie derPanorama-Trail ist der Sertig-Dörfli-Clavadel-Trail ein Fest für Genussspechte, selbst mit Hardtails hat man hier mächtig Spaß. Der Starrheckler in unserem Test ist aber auch für viel Gröberes zu haben: Das Kona Honzo ESD kommt mit Stahlrahmen sowie extremer Geometrie und 150-mm-Federgabel – ein Kracher-Bike mit allerdings strammem Gewicht.

Weiter geht es auf zünftigere Trails wie den Meierhoftäli- oder Sertigtal-Trail, die naturbelassen über Wurzelteppich und Steinfelder führen, verblockte Stellen aufweisen und damit nach potenteren Bikes der All-Mountain- oder Enduro-Kategorie "schreien". Auch hier haben wir spezielle Bikes am Start. Wie das Mondraker Foxy RR Carbon, das mit 160/150-mm-Federweg arbeitet sowie einem Telemetrie-System, das beim Setup des exklusiven Öhlins-Fahrwerks helfen soll. Dann wäre da das US-Bike Salsa Cassidy. Das Carbon-Enduro liefert 180 mm Frontfederweg sowie 165 mm am Heck und ist in Deutschland eigentlich nur als Rahmen-Kit erhältlich. Für uns baute Importeur Cosmic Sports jedoch ein 9000-Euro-Traumrad mit erlesenen, seltenen Parts auf. Es wird noch exotischer: Die spanische Marke Unno baut seit 2016 wahre Designer-Stücke aus Kohlefaser. Das kürzlich vorgestellte Enduro Burn mit 170/160-mm-Fahrwerk polarisiert – nicht nur optisch. Zu guter Letzt wollten wir wissen, wie sich ein E-MTB auf den Trails um Davos Klosters schlägt, genauer gesagt ein Light-E-MTB. Das Transalpes E1 Trail schiebt mit "mickrigen" 30 Nm Drehmoment voran und bietet einen 250-Wh-Akku. Dazu kommt ein 140/130-mm-Fahrwerk – gut genug auch für lange Runden wie den Alps-Epic- Trail, einen der epischsten Rides der Alpen?

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Die gute Nachricht: Alle sechs Bikes überzeugen nicht nur mit ihren doch sehr speziellen Eigenarten, sondern auch als potente Alpenräder. Das komfortabel- sichere, dennoch agile Salsa fühlte sich auf den Davoser Trails so gut an, dass es für uns der "King of Enduro" ist. Der eigentliche Star ist aber das superleichte Last Asco, selbst auf schroffsten Trails performt es ausgezeichnet und ist damit unser King of Trail!

Diese sechs Bikes haben wir in Davos getestet

Kona Honzo ESD
Hardtail-Tests
Last Asco
Fully-Tests
Mondraker Foxy Carbon RR 29
Fully-Tests
Salsa Cassidy
Fully-Tests
Transalpes E1 Trail
Test
Unno Burn Race
Fully-Tests
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