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MB BMC Trailfox TF03
MB Canyon Nerve XC 8.0
MB Carver Drift 130
MB Ghost AMR 5700 16 Bilder

16 Touren-Fullys bis 2.000 Euro im Test

Keep it simple

Sie haben genug von Setup-Stress und Einstellorgien? Diese 120-mm-Fullys stehen für sorgenfreien Tourengenuss. Und das auch noch zum Kampfpreis!

Der Anforderungskatalog dieses Tests ist klar umrissen: 120 mm nicht verstellbarer Federweg an Front und Heck, antriebsneutrale wie komfortable Kinematik, ausgewogenes Handling, durchdachte Parts, zwischen 12 und 13 Kilo Gesamtgewicht.

Und das zu einem Preis, bei dem auch das angespannte Portemonnaie freudvoll hüpft: Mehr als 2000 Euro durften die 16 Testbikes nicht kosten! Und darunter sind reizvolle Neulinge wie BMC Trailfox, KTM Lycan oder Rose Jabba Wood, general­überholte Platzhirsche wie Canyon Nerve XC oder Specialized FSR XC und lieb gewonnene Bekannte wie Ghost AMR, Giant Trance oder Scott Spark.

MB lässt in dieser knallhart kalkulierten Preisklasse Bikes vom Versender und aus dem Fachhandel gegeneinander antreten. Unfair? Auf den flüchtigen Blick ja, denn der Direktvertrieb spart die Händlermarge ein und gibt diese in Form einer besseren Ausstattung oder eines günstigeren Preises an den Kunden weiter.

Auf der anderen Seite punktet das Fachgeschäft mit Beratung und Service vor Ort. Ein durchaus geldwerter Vorteil! MB findet daher: Es obliegt dem mündigen Käufer, die gleich„wertige“ Summe von 2000 Euro, sorgfältig abgewägt, in den Vertriebsweg seiner Wahl zu investieren. Übrigens: Im Preis-Leistungs-Verhältnis schneiden viele Händler-Räder sogar besser als die Versender ab.

Tourenalltag im Schwarzwald

Alle 16 Bikes absolvierten die identische Testtortur: die Messungen im MB-Labor auf Prüfständen nach EFBe-Norm und den gut einwöchigen Praxistest. Letzterer fand auf einer Testrunde im nördlichen Schwarzwald statt – einem der beliebtesten Reviere der MB-Leser.

200 Höhenmetern, sanft auf Schotterpisten und steil auf Waldpfaden, standen anspruchsvolle Tiefenmeter gegenüber: mal im Flow drehend, mal eng um Spitzkehren. Mal ruppig über Steine und Stufen, mal über federnden Waldboden. Mal trocken, mal matschig. Eben der typische Tourenalltag im deutschen Mittelgebirge!

Vier erfahrene Tester trieben dabei jedes Bike einmal über die komplette Runde. Danach erfolgte erst getrennt, später gemeinsam die Praxis-Benotung in neun Bereichen wie Handling, Vortrieb oder Hinterbau-Performance. Zusammen mit den bewerteten Laborergebnissen und der Benotung der Ausstattung ergibt das über 600 Einzelnoten, aus denen ein komplexer Schlüssel den Testsieger und die jeweiligen Top-3-Bikes ermittelt.

Einen definitiven Aufschluss, welches Bike für Sie das beste ist, liefern aber nur die jeweiligen Testbriefe – denn die objektiven Unterschiede zwischen den Rädern sind oft marginal. Gleich 13 Bikes fuhren die Note „sehr gut“ und „überragend“ ein!

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Im Fokus: Gabeln und Hinterbauten der Testbikes

16 Touren-Fullys bis 2.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 7.9
MB Bergamont Contrail 7.9 MB BMC Trailfox TF03 MB Canyon Nerve XC 8.0 MB Carver Drift 130 16 Bilder

Denn die sind exakt auf die Bedürfnisse von Tourenfans abgestimmt: meist unter 1700 g leicht, dabei steif genug für schwere Piloten. Mit simpel abstimmbaren Luftfederelementen und einer sportlich-straffen, aber dennoch komfortablen Charakteristik, die höchstens im Wiegetritt den Griff zum (obligatorisch verbauten) Lockout verlangt.

Schön, dass die Produktmanager die Vielfalt des Marktes nutzen: Je vier Mal sind Fox F120, Rock Shox Reba sowie Recon verbaut; drei Mal Magura Durin und ein Mal Manitou Minute. Besonders die F120, Vorreiterin der 120er-Bewegung, gefällt mit exzellenter Performance und Bedienbarkeit – Canyon, Ghost, Giant und Lapierre setzen auf die ausgereifte Amerikanerin.

Auch die Reba glänzt mit rundum starker Fahrleistung, ist steifer als die Fox, aber mit zwei getrennten Luftkammern komplexer abzustimmen. Mit ihrer eher progressiven Kennlinie erreicht die Recon nicht ganz den hohen Komfort ihrer Schwester aus eigenem Hause, führt dennoch präzise durchs Gehölz – wie die überragend feinfühlige Manitou Minute. Nicht hypersensibel, dafür mit viel nutzbarem Hub überzeugt die Durin.

Die Magura baut übrigens gut einen Zentimeter höher als die Fox – nicht alle Hersteller scheinen die Auswirkungen auf die Geometrie zu bedenken, wie die hohe Front beim Votec oder der (zu) flache Lenkwinkel beim Carver zeigen. Dabei ist eine ausbalancierte Geometrie in der 120er-Klasse Pflicht, damit die fehlende Absenkoption quasi automatisch kompensiert wird.

Bei aller Freude über die zumeist gelungenen Frontpartien: Das Herz eines Fullys ist die Hinterbau-Kinematik. Dabei sind die unterschiedlichen Charaktere von Viergelenker, Mehrgelenker oder VPP-Hinterbau für das geschulte Tester-Popometer spürbar, für das Gros der Tourenbiker gilt indes erneut: so komplex wie nötig, so einfach wie möglich. Angefangen beim Set­up: Negativfederweg (Sag) via Luftdruck einstellen, Zugstufe (Rebound) justieren, fertig – so das Ideal.

Effiziente und komfortable Kinematik

Erhofftes Ergebnis ist ein im Uphill antriebsneutraler Hinterbau, der Nickbewegungen unterdrückt und keinen Pedalrückschlag aufweist. Dabei ist ein geringes „Wippeln“ durchaus tolerierbar, sofern sich der Dämpfer nicht in den eigenen Federweg zieht oder im Anstieg wegsackt.

Und: Der Hinterbau muss aktiv bleiben, Hindernisse schlucken sowie stets Bodenkontakt und Traktion herstellen – denn da liegt bergauf(!) der Benefit des Fullys gegenüber dem Hardtail. Die meisten Testbikes absolvieren die Uphill-Prüfung lässig, verwandeln im Stile eines Vollblut-Racers Muskelkraft in Vortrieb, lassen den für viele Tourer massiv wirkenden Federweg vergessen.

Nur Carver, Poison und Radon wippen störend oder ziehen sich stärker in den Sag. Immerhin: Beim Radon genügt ein Griff zum Plattform-Hebel des Fox-RP23-Dämpfers. Das so erhöhte Losbrechmoment beruhigt das System, der Viergelenker bleibt aktiv und „oben“, büßt nur etwas seiner hohen Sensibilität ein. Carver und Poison besitzen eine Lockout- statt Plattform-Option: Damit verschwindet jeglicher Antriebseinfluss – und die Traktion gleich mit.

Plattform hin, Lockout her: Der wahre „Kein-Stress-Hinterbau“ kommt ohne aus und spricht dennoch zart auf jedes Hölzchen an, folgt schnellen Schlägen ohne Verhärten, rauscht bei groben Klopsen nicht durch, gleitet sanft in die Endprogression über. Besonders BMC und KTM beherrschen diese Klaviatur des Hinterbaus nahezu perfekt, zeigen, wie eine Kinematik 2009 aussieht!

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Näher betrachtet: Rahmen, Schaltungen, Bremsen und Laufräder

16 Touren-Fullys bis 2.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 7.9
MB Bergamont Contrail 7.9 MB BMC Trailfox TF03 MB Canyon Nerve XC 8.0 MB Carver Drift 130 16 Bilder

Angefangen bei den hochwertig verarbeiteten Aluminiumrahmen, von denen die meisten mit Kampfgewichten um 2700 g und mit erstklassigen Steifigkeitswerten im Labor auftrumpften. Eine starke Truppe, aus der BMC und Canyon noch hervorstechen. Aber weniger aufgrund der ebenfalls exzellenten Werte, sondern vielmehr mit beeindruckender Detailliebe, etwa bei der durchdachten Zugverlegung.

Auch beim Antrieb erreicht die Mittelklasse ein neues, hohes Niveau. Verdienst der erfreulich oft spezifizierten Shimano SLX, die der „großen“ XT in Funktion, Robustheit und Gewicht kaum nachsteht und als Sorglos-Gruppe prima an einen Tourer passt! Während das XT-Logo bei den Versendern an vielen Stellen blitzt, greifen die Händlerbikes öfter auf Sram X.7 und Shimano Deore zurück – bei den Triggern mit Einbußen im Schaltkomfort.

Erheblicher sind die Qualitätsunterschiede bei den Bremsen: Von der für ein 120-mm-Fully zu schwachen Shimano M575 (Kona) bis zur aktuell besten Allround-Disc, der Avid Elixir CR (Canyon, Radon), reicht die Stopper-Palette. Klasse: Bis auf Kona und Lapierre verbauen alle Hersteller vorne große 180er-Scheiben, Carver „pimpt“ die Rennbremse Juicy Ultimate gar mit einer 203er-Scheibe auf Spitzenniveau.

Weniger klasse: Bei der Hayes Ryde im Giant löste sich während der Fahrt der Befestigungsbolzen des Hebels. Zum Glück ohne Verletzungsfolgen und laut Hayes ein Einzelfall, der auf einen Montagefehler zurückzuführen ist.

Sattelstützen-Schnellspanner, Riserbar, nicht zu langer Vorbau: Die Anbauteile wirken von Jahr zu Jahr durchdachter. Dabei müssen es gar nicht – fraglos formidable – Syntace-Teile sein wie bei Canyon & Co. Auch Parts der Eigenmarken erfüllen ihren Zweck, solange Ergonomie vor Preis- und Gewichtsk(r)ampf steht. Kritik setzte es nur an den oft zu schmalen Lenkern und dem missglückten Carver-Cockpit.

An kaum einer Stelle lässt sich so viel Gewicht und aus Hersteller-Sicht Geld einsparen wie bei der „rotierenden Masse“. MB wog den Laufradsatz inklusive Reifen, Schläuchen, Bremsscheiben und sämtlichen Schrauben – mit enormen Differenzen: Über 700 g liegen zwischen den schwersten (Giant) und den leichtesten (Votec) Rädern!

Dabei trägt die Rotationsmasse nicht nur wesentlich zum Gesamtgewicht bei, sie richtet darüber, wie gut sich ein Bike beschleunigen lässt, ob es spritzig über den Trail saust oder gemütlich von dannen rollt. Apropos rollen, apropos Reifen: Maxxis Ignitor (Kona), Conti Race King (Lapierre) und Bontrager Jones (Trek) sind pfeilschnelle Rolleure, erreichen bei widrigen Bedingungen aber schnell ihre Haftungsgrenze.

Kenda Nevegal (Giant), Schwalbe Fat Albert (Radon) und The Captain (Specialized) beackern den Weg indes fast zu verbissen – vermitteln dafür bergab enorme Sicherheit. So bleibt es einmal mehr bei Schwalbes Nobby Nic 2,25“ als bestem Gummi-Kompromiss aus Gewicht, Rollwiderstand und Grip.

Selbst wenn sich die Federwege in dieser Kategorie gleichen, die Geometrien und damit das Handling sind überraschend vielschichtig: So pendeln die Lenkwinkel zwischen laufruhig-souveränen 68° und agil-direkten 70°, die Oberrohrlängen von kompakten 580 mm bis hin zu sportlichen 600 mm. Auch hier helfen Ihnen die Testbriefe, das für Ihren Fahrstil und Einsatzzweck optimale Tourenfully zu finden.

So tragen etwa Giant, Radon, Rose und Trek dominante Downhill-Gene, während Ghost, Lapierre oder Scott lieber dem Vortrieb frönen. BMC, Canyon, KTM und Specialized mischen perfekt ausbalanciert bergauf wie -ab die Spitze auf, stellen so die vielseitigsten Bikes dieser Kategorie.

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Gewichte und Steifigkeiten der Testbikes

16 Touren-Fullys bis 2.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 7.9
MB Bergamont Contrail 7.9 MB BMC Trailfox TF03 MB Canyon Nerve XC 8.0 MB Carver Drift 130 16 Bilder

Gewichte: Das Rahmengewicht vereint Rahmen und Dämpfer, bei der Gabel werden, sofern vorhanden, Remote und Steckachse mitgewogen. Das Laufradgewicht ist die Summe aus Laufradsatz, Felgenband, Schlauch, Mantel, Bremsscheibe und Schrauben.

MB Touren Fullys - Gewichte im Vergleich

Labortest: Auf EFBe-Prüfständen misst MB die Steifigkeiten der Bikes. Die Tretlagersteifigkeit zeigt, wie sich der Rahmen im Wiegetritt verwindet, die Lenkkopfsteifigkeit beeinflusst die Spurstabilität, kann, wenn zu hart, aber auch die Lebendigkeit des Handlings einschränken. Fast alle Bikes bieten gute bis sehr gute Werte, nur das Spark ist für schwere Piloten am Steuerkopf etwas zu weich.

MB Touren Fullys - Tretlagersteifigkeit
MB Touren Fullys - Lenkkopfsteifigkeit

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Die Fahreigenschaften

16 Touren-Fullys bis 2.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 7.9
MB Bergamont Contrail 7.9 MB BMC Trailfox TF03 MB Canyon Nerve XC 8.0 MB Carver Drift 130 16 Bilder

Charakter: Rasant bergauf oder souverän bergab? Obwohl die 16 Bikes der Federweg um 120 mm eint, werden in der Praxis diverse Charaktere deutlich. MB präsentiert die Abfahrtskünstler, Berggämsen und Allrounder.

MB Touren Fullys - Fahreigenschaften - Charakter
Redaktion

Handling: Speziell die Geometrie prägt das Handling, aber auch Cockpit, Fahrwerk und Steifigkeit sind entscheidend. Die Grafik gibt Aufschluss, welches Bike agil-verspielt und welches eher linientreu über den Trail saust.

MB Touren Fullys - Fahreigenschaften - Handling

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Das fiel den MB-Testredakteuren positiv bzw. negativ auf

16 Touren-Fullys bis 2.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 7.9
MB Bergamont Contrail 7.9 MB BMC Trailfox TF03 MB Canyon Nerve XC 8.0 MB Carver Drift 130 16 Bilder

Positiv

MB Positiv / Negativ - BMC
Daniel Geiger

BMC: Die Schaltzüge verlaufen zwar offen, aber dafür aufgeräumt in eine Mulde gebettet. Zudem schonen viele Zugtüllen den Lack.

Positiv

MB Positiv / Negativ - Specialized
Daniel Geiger

Specialized: Wer dreht denn da am Rad? Alle! Denn bei der exklusiv verbauten Juicy Four lässt sich so die Hebelweite werkzeuglos justieren.

Positiv

MB Positiv / Negativ - Bergamont
Daniel Geiger

Bergamont: Schwalbes Nobby Nic 2,25“ ist für die Kategorie die perfekte Wahl. Speziell mit der verstärkten Snakeskin-Karkasse.

Negativ

MB Positiv / Negativ - Giant
Daniel Geiger

Giant: In voller (Ab-)Fahrt flog der Bolzen des Hayes-Bremshebels weg – Totalausfall des Heckstoppers! Laut Hayes ein Einzelfall.

Negativ

MB Positiv / Negativ - Carver
Daniel Geiger

Carver: schmaler Lenker, rutschende Griffe, überfrachtete Hebelage, die sich nicht weit genug nach innen schieben lässt. Kurzum: mangelhaft.

Negativ

MB Positiv / Negativ - Ghost
Daniel Geiger

Ghost: Das ist knapp! Voll eingefedert stößt der Gegenhalter des Umwerferzugs an den Reifen. Keine Gefahr, aber dicke 2,4“ passen nicht.

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Die Top 3 in den Kategorien Händlerbikes, Versenderbikes, Fahrwerk und Preis/Leistung

16 Touren-Fullys bis 2.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 7.9
MB Bergamont Contrail 7.9 MB BMC Trailfox TF03 MB Canyon Nerve XC 8.0 MB Carver Drift 130 16 Bilder

Händlerbikes

1. Platz: KTM Lycan 3.0
2. Platz: BMC Trailfox TF03
3. Platz: Specialized FSR XC Pro

KTM, BMC und Specialized gefallen mit ausgeklügelter Kinematik, ausbalanciertem Handling sowie Breitbandigkeit. Und liegen so bei den Händlerbikes auch nach Punkten vorne. Knapp am Treppchen vorbei: Giant.

Versenderbikes

1. Platz: Canyon Nerve XC 8.0
2. Platz: Votec V.MR
3. Platz: Radon Stage 7.0

Bei den Versendern rangiert das leichte wie vielseitige Canyon Nerve XC deutlich an der Spitze, sichert sich so auch den Testsieg. Das Radon Stage stürmt dank Firstclass- Ausstattung am Rose vorbei auf Rang drei.

Fahrwerk

1. Platz: BMC Trailfox TF03
2. Platz: KTM Lycan 3.0
3. Platz: Giant Trance X3

Das Fahrwerk umfasst die Kombination aus Hinterbau und Gabel, bewertet mit je 50 Prozent. Hauchdünn sichert sich BMC die Spitze vor KTM. Nur knapp hinter den Top 3: Canyon, Ghost, Lapierre und Specialized.

Preis/Leistung

1. Platz: Canyon Nerve XC 8.0
2. Platz: Specialized FSR XC Pro
3. Platz: Lapierre X-Control 310

Kein Wunder, Testsieger Canyon gewinnt auch den Quotienten aus Endpunktzahl und Preis. Überraschend folgen mit Specialized und Lapierre zwei Händlerbikes. Beide sind 100 Euro günstiger als die Konkurrenz.

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So sieht das perfekte Touren-Fully aus

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MB Das perfekte Touren-Fully
Daniel Geiger

1. Federwege: Fixe 120-mm-Gabeln sind der neue Standard. Leicht, steif, sensibel und einfach abzustimmen. Auch im Heck sorgen meist um 120 mm Federweg für Komfort.

2. Lenkwinkel: Um 69° – das sorgt auf Touren bergab für genügend Fahrsicherheit. Auf dem Trail bleibt das Bike agil und wendig.

3. Sitzwinkel: 73° sind aus bio­mechanischer Sicht effizient. Ein steilerer Winkel von bis zu 76° rückt den Biker weiter nach vorne. Gut für steile Kletterpartien.

4. Bremsen: Standfeste 180er-Scheiben an der Front sind Pflicht! Wer viel in den Alpen tourt, setzt auch hinten auf große Discs.

5. Laufräder: Leichte Laufräder um 1800 g lassen sich gut beschleunigen, bieten dennoch für die meisten Einsätze genug Standfestigkeit. 2,25“-Reifen müssen mindestens reinpassen.

6. Reifen: Flotte Allrounder mit 2,25“ sind die Norm. Alpenbiker sollten auf erhöhten Pannenschutz achten – wie ihn etwa Schwalbes Snakeskin-Karkasse bietet.

7. Fahrwerk: Keep it simple! Die 120-mm-Tourer verzichten auf Vario-Federwege, setzen lieber auf ausbalancierte Geome­trien und effiziente Hinterbauten.

8. Cockpit: Ein Lowriser-Lenker mit mindestens 640 mm, besser 660 mm Breite bringt ein Plus an Kontrolle. Die Vorbauten ­liegen je nach Oberrohrlänge zwischen 90 und 100 mm.

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Fazit: Testbikes zeigen enorme Breitbandigkeit

Bergauf mit der Effizienz eines Marathon-Renners, bergab potent wie ein All-Mountain – die neuen 120-mm-Tourer bieten das Beste aus zwei Welten. Und das ohne ausufernde Verstellorgien und zum vernünftigen Preis! BMC, KTM und Canyon begeistern zusätzlich mit enormer Breitbandigkeit, die ausgezeichnete Ausstattung sichert dem Nerve XC den souveränen Testsieg.

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