Teil des
MB 0311 Test Tourenbikes Teaserbild Manfred Stromberg
MB Bergamont Contrail 9.1
MB BMC Speedfox SF02
MB Cannondale RZ One Twenty 1
MB Canyon Nerve XC 9.0 SL
MB Felt Virtue Pro 15 Bilder

15 Supertourer im großen Vergleichstest

Im Test: 15 Tourenfullys von 2.500 bis 3.000 Euro

Tourenfullys beschränken sich aufs Wesentliche und sind dennoch ungemein vielseitig. MountainBIKE hat 15 Modelle getestet.

Tourenfullys erfreuen sich seit jeher hoher Beliebtheit. Auch bei den MB-Lesern, wie die jüngste Leserwahl vom Herbst 2010 belegt. Obwohl mittlerweile von der populären All-Mountain-Kategorie knapp überflügelt, holt das Tourenfully-Segment immer noch beeindruckende 47 Prozent auf der Interessenskala.

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Das allein ist Verpflichtung genug für MountainBIKE, 15 der derzeit spannendsten 120-mm-Allrounder der Preisklasse von 2500 bis 3000 Euro einem intensiven Vergleichstest zu unterziehen – Bikes, die noch bezahlbar, aber technisch voll auf der Höhe sind. Wodurch sich die enorme Beliebtheit dieser Kategorie erklärt?

Die Bikes beschränken sich vielfach aufs Wesentliche, sind dennoch gleichzeitig überaus vielseitig in ihren Fahrleis­tungen. Dies gelingt ihnen zunächst einmal über das geringe Gewicht von rund 12 Kilo, das dem Fahrer auch ausgedehnte Touren nicht verleidet.

Das wird auch möglich durch austarierte wie ausgewogene Geometrien, die durch steil stehende Sitzwinkel – 73° bis 74° sind die Regel – hohen Schub bergauf erzeugen, durch flachere Lenkwinkel – meist um/unter 69° – einen gelungenen Mix aus Trail-Agilität und hoher Spurtreue im Downhill kreieren.

Das kluge Zusammenspiel von Winkeln und Rohrlängen unterstützt den Klettertrieb der Bikes, sorgen im Idealfall für souveränen Überblick im Trailgeschehen und erlaubt den Verzicht auf das, worauf Tourenfullys noch vor gar nicht so langer Zeit zwingend setzten: Vario-Fahrwerke.

Niveauregulierbare, absenkbare Federgabeln, die umständlicher zu bedienen und schwerer sind als „einfache“ Gabeln, finden sich zu Recht nur noch vereinzelt am modernen Tourenfully. Als Standard für den Federweg von Gabel und Hinterbau sind stattdessen fixe, also nicht verstellbare 120 mm etabliert – ganz nach dem Motto „Keep it simple“!

Das gilt auch für das – bei AM-Fullys oftmals allzu komplexe – Fahrwerks-Set­up: Die zwischen rennmäßiger Straffheit und maximalem Komfort ausgependelten Kennlinien sind ruckzuck abgestimmt.

Effiziente Kinematiken, denen (idealerweise) unschöne Begleiterscheinungen wie Pedalrückschlag oder Wippen im Antritt fremd sind, machen schließlich auch Lockout-Hebel für die Hinterrad-Federung unnötig. Folge: weniger Gewicht, keine anfällige Technik, kein Mitdenken des Fahrers erforderlich, mehr Spaß!

Diese einfache wie durchdachte Aufmachung der Bikes gestattet den breiten Einsatzbereich: die kurze Feierabendrunde, ein 24-Stunden-Rennen oder eine technisch anspruchsvolle Alpenüberquerung? Alles kann, nichts muss! Das technische „Keep it simple“ wird, anders als etwa in der angrenzenden All-Mountain-Kategorie, dadurch gestützt, dass die Bikes keine Extreme beherrschen müssen.

Größere Sprünge etwa oder besonders verblockte Trailpassagen auf ausgesetzten Pfaden? Hier endet ihre Kompetenz! Was den Bikes zugutekommt: Die Ausstattung, beispielhaft erwähnt seien Laufräder, Reifen und auch Bremsen, muss keinen brutalen Belas­tungen widerstehen, das Bike kann so leichter ausfallen, spritziger sein.

Die getesteten Supertourer – dabei beliebte Modelle wie das Canyon Nerve XC (Platz 1 bei der MB-Leserwahl 2010) oder die Specialized-Neuheit Camber – verfügen zumeist über hochentwickelte und solide Alu-Rahmen. Ausnahme: Ghost schickt sein AMR mit leichtem und dennoch robustem Carbon-Hauptrahmen ins Rennen. Alu/Carbon-Hybride sind die Chassis von Felt und Bergamont.

Die eingesetzten Komponenten im Testfeld reichen von den Mittelklassegruppen Shimano SLX und Sram X.7 über XT/X.9 bis zu den Hightech-Ensembles XTR und X.0. Ein gewaltiger Klassenunterschied, der seinen Grund in den Versendermodellen von Radon, Rose, Canyon und Votec hat. Sie ersparen dem Käufer mittels Direktvertrieb die Verkaufsmarge des Fachhandels.

Ergebnis: Bei gleichem Preis sind die Modelle deutlich hochwertiger ausgestattet, das Bike somit meist leichter. Abseits der Direktvertreiber fällt auf, dass die verbauten Komponenten oft um eine ganze „Klasse“ schlechter sind als im Vorjahrestest. Schuld sind laut Hersteller der ungünstige Dollarkurs, steigende Löhne in Asien und höhere Frachtkosten.

Um die Fahrqualitäten der 15 Testprobanden zu untersuchen, reiste die MB-Testcrew Mitte Januar ins milde, in unteren Lagen schneefreie Latsch, Südtirol. Auf einem drei Kilometer langen Rundkurs mit 200 Höhenmetern verlangten kurze Steilanstiege, schnelle Abfahrten über felsiges Geläuf und rasante, flowige Trails Bike und Biker alles ab. Im Anschluss erfolgte die aufwendige Untersuchung der Testbikes im MB-Labor.

Die Bikes im Test:

MB Bergamont Contrail 9.1
Fully-Tests
MB BMC Speedfox SF02
Fully-Tests
MB Cannondale RZ One Twenty 1
Fully-Tests
MB Canyon Nerve XC 9.0 SL
Fully-Tests
MB Felt Virtue Pro
Fully-Tests
MB Ghost AMR Lector 7700
Fully-Tests
MB Giant Trance X2
Fully-Tests
MB Merida One-Twenty 3000-D
Fully-Tests
MB Radon Skeen AM 9.0
Fully-Tests
MB Rose Jabba Wood 8
Fully-Tests
MB Rotwild R.C1 FS Comp
Fully-Tests
MB Specialized Camber FSR Pro
Fully-Tests
MB Steppenwolf Tundra FS 120 Race
Fully-Tests
MB Votec V.MR
Fully-Tests
MB Trek Fuel EX 8
Fully-Tests

Rahmengewicht: Carbon schlägt Aluminium

15 Tourenfullys von 2.500 bis 3.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 9.1
MB Bergamont Contrail 9.1 MB BMC Speedfox SF02 MB Cannondale RZ One Twenty 1 MB Canyon Nerve XC 9.0 SL 15 Bilder

Deutlich unter dem Testdurchschnitt liegt mit 2500 g der Ghost-Carbon-Rahmen – bei guten Steifigkeitswerten und somit ein Fingerzeig in die Materialzukunft der Touringbikes. Das steifste Chassis indes ist noch immer aus Alu und kommt von Bergamont: Mit 254,9 Punkten sind die Steifigkeiten am Contrail die höchsten, gefolgt von Rose und Felt.

Die geringen Lenkkopfsteifigkeiten von Cannondale und Rotwild stellen keinen direkten Anlass zur Sorge da, sie fielen im Testbetrieb nicht auf. Allerdings: Schwere Fahrer, die gern mit voll gepacktem Rucksack in anspruchsvollem Gelände unterwegs sind, unterziehen diese Bikes vor einem möglichen Kauf besser einer Probefahrt. Das beste Verhältnis aus Rahmengewicht und -steifigkeit (= SGI-Wert) erzielt das Rose (89,5), dicht gefolgt vom Bergamont (87,6).

Hohes Niveau auch in der Praxis

Eine gute Rahmenbasis macht indes noch kein in seinen Fahreigenschaften komplettes Tourenbike. Erst das Zusammenspiel eines antriebsneutralen, effizienten und trotzdem feinfühligen Fahrwerks mit einer ausgewogenen, Fahrsicherheit vermittelnden Geometrie ergibt in der Praxis ein geschlossenes Gesamtkonzept.

Erfreulich dabei: Das Niveau der Kinematiken ist fast ausnahmslos hoch, die Hinterbauten meist auf „Anti-Squat“ (Wippunterdrückung) getrimmt. Dies macht den steten Griff zu Plattform- oder Lockout-Hebel obsolet, bestätigt erneut den „Keep it simple“-Ansatz.

Wo Licht ist, ist auch Schatten: Die Hinterbauten am Cannondale und Votec enttäuschen, verhindern so das „sehr gut“. Anders die „Causa Steppenwolf“: Beim Tundra überzeugt das Fahrwerk, das nervöse, unpräzise Handling verhagelt die bessere Note.

Apropos Zusammenspiel von Fahrwerk und Handling. Hier glänzen BMC, Ghost und Trek zwar grundsätzlich als Allrounder, besitzen dank ihrer satten Fahrwerke aber speziell bergab und im groben Gelände ausgeprägte Stärken, kratzen fast an der Herrschaft der All-Mountains.

Dass andererseits auch ein straffes Sportfahrwerk bei einem Allrounder Sinn machen kann, zeigt exemplarisch das her­ausstechende Radon, bei dem die Race-las­tige Geometrie gekonnt mit größtenteils tourentauglichen Parts gekreuzt wurde – nur die 2-fach-Kurbel macht wie am Votec alpine Abenteuer zur Kraftprobe.

Als gewiefteste Alleskönner trumpfen das quirlig-lebendige Bergamont, das ausgewogene Rotwild und nicht zuletzt das Canyon auf. Speziell beim Nerve XC darf das Credo gelten: aufsitzen, reintreten und Fahrspaß erleben – egal in welcher Geländesituation! Eine neue Tür in Sachen Fahrspaß eröffnet den 120-mm-Tourern das mit erstaunlich hohen Trailfertigkeiten ausgestattete, wuselige Specialized.

Gewichte und Steifigkeiten der Test-Bikes

15 Tourenfullys von 2.500 bis 3.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 9.1
MB Bergamont Contrail 9.1 MB BMC Speedfox SF02 MB Cannondale RZ One Twenty 1 MB Canyon Nerve XC 9.0 SL 15 Bilder

Gewichte:

Sofern Steckachse und Remote-Lockout bei der Gabel vorhanden sind, wiegt MB diese mit. Das Laufradgewicht ist die Summe aus dem eigentlichen Laufradsatz mit Schnellspannern, Felgenband, Schlauch, Reifen, Bremsscheiben und Schrauben.

MB 0311 Tourenfullys - Gewichte im Vergleich

Steifigkeiten:

Auf EFBe-Prüfständen misst MB die Steifigkeiten der Bikes. Die
Tretlagersteifigkeit zeigt, wie sich der Rahmen im Antritt verwindet, die Lenk­kopfsteifigkeit beeinflusst die Spurstabilität. Mit top Werten glänzen am Tretlager das Bergamont, Rose und Felt. Die geringeren Lenkkopfsteifigkeiten von Cannondale, Giant, Rotwild und Specialized waren in der Praxis nicht wahrnehmbar.

MB 0311 Tourenfullys - Tretlagersteifigkeit
MB 0311 Tourenfullys - Lenkkopfsteifigkeit

Positive und negative Details an den Bikes

15 Tourenfullys von 2.500 bis 3.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 9.1
MB Bergamont Contrail 9.1 MB BMC Speedfox SF02 MB Cannondale RZ One Twenty 1 MB Canyon Nerve XC 9.0 SL 15 Bilder

Positiv: BMC

MB BMC Speedfox SF02 - Hinterbau

Der VPP-Hinterbau mit virtuellem Drehpunkt verwöhnt am Speedfox durch hohe Sensibilität und starke Traktion im Uphill einerseits, durch sattes Schluckvermögen im Downhill andererseits.

Positiv: Felt

MB Felt Virtue Pro - Reifen

2,25“-Reifen sind Standard im Touring-Gewerbe, besser aber sind 2,4“-Reifen. Vor allem, wenn sie leicht rollen, tollen Seitenhalt und Pannenschutz bieten wie der Continental X-King am Virtue Pro.

Positiv: Ghost

MB Ghost AMR Lector 7700 - Carbon-Chassis

Das Carbon-Chassis des AMR Lector wirkt „wie aus einem Guss“. Das liegt auch an schönen Details wie der aufgeräumten, eleganten Zugführung am Unterrohr des Fullys.

Positiv: Radon

MB Radon Skeen AM 9.0 - Cockpit

Vom Skeen AM stiegen die MB-Tester nur ungern ab. Gründe dafür waren der generös breite Syntace-Lenker (700 mm) mit angenehmer Kröpfung nach hinten und die starke XTR-Bremse.

Positiv: Specialized

MB Specialized Camber FSR Pro - 2-fach-Kurbel

Nur die 2-fach-Kurbel am Camber ist mit 38/24er-Blättern durchdacht bestückt. Sie erlaubt flüssiges Klettern auch an Steilanstiegen, gleichzeitig baut der Fahrer genug Speed auf.

Negativ: Felt

MB Felt Virtue Pro - Stütze

Auf steilen Abfahrten muss die Sattelstütze zur besseren Radkontrolle problemlos und weit genug im Rahmen versenkt werden können. Die Biegung im Felt-Sitzrohr verhindert das aber.

Negativ: Steppenwolf

MB Steppenwolf Tundra FS 120 Race - Cockpit

Mit unguten Gefühlen auf anspruchsvollen Trail-Passagen kämpften die Tester bisweilen im Sattel des Steppenwolf. Grund: der lange 100er-Vorbau und der 640 mm schmale Lenker.

Negativ: Votec

MB Votec V.MR - Viergelenk-Hinterbau

Der Viergelenk-Hinterbau am V.MR konnte mit dem DT-XM180-Federbein nicht zur bekannten Form auflaufen. Zudem lockerte sich der Hinterbau bereits nach der ersten Testfahrt.

So testet MountainBIKE die Tourenfullys

15 Tourenfullys von 2.500 bis 3.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 9.1
MB Bergamont Contrail 9.1 MB BMC Speedfox SF02 MB Cannondale RZ One Twenty 1 MB Canyon Nerve XC 9.0 SL 15 Bilder
MB 0311 Tourenfullys - Praxistest
Manfred Stromberg
MountainBIKE-Tester Scholz (vorn) und Schmitt beim Praxistest.

Praxistest: Zu Anfang auch dieses MB-Tests stand die intensive praktische Prüfung der Allound-Tourenfullys. Das vierköpfige Testteam nutzte dazu die optimalen Testbedingungen in Latsch, Südtirol, um den 15 Testprobanden gründlich auf die Stollen zu schauen.

Die Teststrecke bot dazu beste Voraussetzungen: Flowige, schnell fahrbare Trails alternierten mit schnellen Downhills, einer kurzen Asphaltpassage und mitunter sehr technischen Anstiegen. Der drei Kilometer lange Testparcours mit rund 200 Höhenmetern beantwortete die wichtigen Fragen der Tester.

Stimmt das Handling? Welches Bike liegt im Downhill am besten, welches geht am effektivsten voran und bergauf? Ist die Geometrie sauber ausbalanciert? Dabei wurde jedes Bike von jedem Fahrer mindestens einmal gefahren.

Praxisnoten: Nach jeder Testrunde notierten die Tester isoliert ihre Eindrücke zum Rad auf speziellen Bewertungsbögen. Im Anschluss erfolgte die gemeinsame Besprechung aller Räder. Welches klettert am effektivsten? Was macht der Hinterbau in Up- und Downhill? Ist das Cockpit überhaupt ergonomisch?

MB All-Mountain-Bikes - Labortest
Daniel Geiger
Steifigkeitsmessung im MountainBIKE-Labor.

Labortest: Auf den Praxistest folgte die Laborprüfung. Zunächst wurden die Bikes gewogen, anschließend zerlegt und die Gewichte von Rahmen, Gabel und Laufrädern ermittelt. Zusätzlich nahm MB die Geometrie auf. Abschließend erfolgte auf EFBe-Prüfständen die Messung der Tretlagersteifigkeiten und der Lenkkopfsteifigkeiten.

Endnote: Über einen komplexen Bewertungsschlüssel aus über 1500 Einzelnoten ermittelte MB die Endnote und mit dem punktbesten Bike schließlich auch den Testsieger.

Das perfekte Tourenfully: So sieht's aus

15 Tourenfullys von 2.500 bis 3.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 9.1
MB Bergamont Contrail 9.1 MB BMC Speedfox SF02 MB Cannondale RZ One Twenty 1 MB Canyon Nerve XC 9.0 SL 15 Bilder
MB 0311 Tourenfullys - Perfektes Bike
Klick aufs Bild öffnet die Großansicht.

1. Federwege:

120 mm an der Gabel markieren einen funktionellen Kompromiss aus Komfort und geringem Gewicht. Auch am Hinterrad sind effiziente 120 mm der Tourer-Standard.

2. Lenkwinkel:

Sie bewegen sich um/unter 69°. Ziel ist ein guter Kompromiss aus ausreichender Laufruhe und der nötigen Wendigkeit.

3. Sitzwinkel:

Als effektiv erweisen sich Sitzwinkel zwischen 73,5° und 74,5°. Sie zentrieren den Fahrer-Schwerpunkt über dem Tretlager, sorgen für Vortrieb.

4. Bremsen:

Eine starke 180-mm-Bremse am Vorderrad ist Pflicht! Schwere Piloten und Alpenfans montieren auch hinten eine große Disc.

5. Laufräder:

Wichtig ist die Paarung aus Stabilität und niedrigem Gewicht. Ein Satz um die 1700 g ist gut zu beschleunigen und sollte mindestens 2,25“-Pneus aufnehmen können.

6. Reifen:

Mindestbreite für guten Grip und Pannenschutz ist 2,25“. Alpen-Fans und schwere Fahrer setzen besser auf 2,4“-breite Reifen und/oder auf verstärkte Flanken.

7. Fahrwerk:

Verstellbare Federwege sind out, fein ausbalancierte Geo­metrien und effektive, antriebsneutrale Hinterbauten in. Gerne mit Plattform-Option(!) am Federbein.

8. Cockpit:

Breite und ergonomische Lenker steigern unmittelbar Fahrspaß und Kontrolle. Vorbauten zwischen 80 und 95 mm sorgen für ein direktes, reaktionsschnelles Handling.

Fazit: Canyon Nerve XC macht das Rennen

15 Tourenfullys von 2.500 bis 3.000 Euro im Test

MB Bergamont Contrail 9.1
MB Bergamont Contrail 9.1 MB BMC Speedfox SF02 MB Cannondale RZ One Twenty 1 MB Canyon Nerve XC 9.0 SL 15 Bilder

Testsieger dank starker technischer Werte und sehr vielschichtigem Charakter ist das Canyon Nerve XC 9.0 SL. Das Rotwild R.C1 FS Comp sichert sich den Kauftipp knapp vor dem Specialized Camber.

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