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MTB-Test: Elf schnelle 29er-Hardtails aus Carbon

Elf 29er-Hardtails im MountainBIKE-Test

Der 29er-Jahrgang 2012 strotzt vor lauter Selbst­bewusstsein. Mit Recht? MountainBIKE hat elf bezahlbare Carbon-MTBs auf Charakter und Fähigkeiten getestet.

MountainBIKE hat sich in der boomenden Carbon-Hardtail-Kategorie umgesehen und elf 29er-MTBs zwischen 3.000 und 3.900 Euro ausgewählt. Das Testfeld ist international besetzt.

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So schnürt etwa Scott (Schweiz) mit dem ­Scale 29 Pro für 3.000 Euro ein preis­attraktives Paket. Andere Bikes, wie etwa das Cannondale Flash 29 (3.700 Euro) aus den USA, locken mit Highend-Rahmen und stoßabsorbierender Carbon-Sattelstütze.

Auch Kohlefaser-Altmeister Storck (Deutschland) setzt jetzt auf 29er und stellt das Rebel Nine für rund 3.800 Euro an den Start. Ebenfalls neu: das Razorblade 29 von Simplon aus Öster­reich und das Vertex von Rocky Mountain (Kanada). Teuerstes Bike im Test ist das Niner Air 9 für stolze 3.900 Euro (USA).

29er mit hohem Tuning-Potenzial

Mit hochwertigem ­Race-Chassis und funktionaler Ausstattung trägt das Testfeld jene Renngene in sich, die sich bei Bedarf mit einer Finanzspritze hochzüchten lassen. MountainBIKE legte dabei vor allem Wert auf einen ausgereiften Carbon-Rahmen und ausgezeichnete Gabel-Performance, wie sie die Fox Float, die Rock Shox SID oder die einzigartige Lefty-Gabel von Cannondale erwarten lassen.

Shimanos neue XT-Gruppe oder Sram X0 und X9 runden das Paket ab. Klasse: Mit 9,6 Kilo (Felt, Simplon) bis 10,7 Kilo (Merida) Gesamtgewicht sind die kleinen Brüder der sündhaft teuren Race-Waffen keineswegs übergewichtig.

Der Grund: Fast alle Hersteller verwenden den Highend-Carbon-­Frame ihres Top-Modells auch in dieser darunter angesiedelten Preisklasse. Einzig Scott verzichtet auf den exklusiven Rahmen des Scale RC und verbaut einen rund 170-Gramm schwereren Carbon-Frame – dennoch liegt das Scale nach dem nur 1.019 Gramm leichten Bergamont-Rahmen auf Rang zwei der Rahmengewichts-Tabelle.

Im Durchschnitt wiegen die Rahmen 1.230-Gramm, das sind gerade mal 150-Gramm mehr als der Durchschnittswert im letzten 26“-Carbon-Hardtail-Test.

Steif genug? 29er auf dem Prüfstand

Bereits im letzten 29er-Carbon-Hardtail-Test zeigten die Steifigkeitswerte der Rahmen fast 26-Zoll-Niveau. So auch diesmal: Storck führt die Rangliste mit exzellenten Werten an, gefolgt von Niner, Rocky und Cannondale.

Einziges Sorgenkind im Labor war das Lapierre, das speziell durch seine geringe Lenkkopfsteifigkeit auffiel. In der Praxis war das spürbar, wurde aber von den Tes­tern nicht als besonders negativ eingestuft. Auch in Sachen Komfort trumpfen die aktuellen 29er-Carbonis dank ausgeklügelter, vielfach von den 26“-Hardtails übernommener Technologien auf: Vor allem Cannondale, Merida und Simplon federn mit flexiblen Sitzstreben und komfortablen Sattelstützen Unebenheiten so fein weg, dass Fully-Gefühle aufkommen.

In Sachen Geometrie nähern sich die Philosophien der Hersteller an, so pendelt sich etwa der Lenkwinkel bei ausgewogenen 70°–70,5° ein. Dennoch gibt es weiterhin starke Ausschläge: So weisen Niner und Lapierre deutlich steilere Lenkwinkel für mehr Agilität auf, Scott vertraut Laufruhe versprechenden, flachen 69,5°.

Einen Sonderweg bestreitet Trek und kombiniert eine spezielle Fox-Federgabel mit weniger Nachlauf (höhere Agilität) mit einem flachen 69,5°-Winkel.

Bis dato waren die Laufräder die Schwachstelle der Twentyniner, gegen­über 26“-Rädern mangelte es ihnen an Verwindungssteifigkeit. Grund genug, alle Laufräder der Testbikes auf die Prüfstände von MountainBIKE-Laborleiter Haider Knall zu schicken. Aus über 60 Messungen gingen die DT-Laufräder am Simplon als Sieger hervor: Das drittleichteste Laufrad war gleichzeitig das steifste.

Enttäuschend hingegen die Storck-Laufräder: Die schicken Crankbrothers-Rundlinge liegen zwar im Gewichts-Ranking knapp über dem Durchschnitt, enttäuschen aber in Sachen Steifigkeit. Vergleicht man den Wert mit einem herkömmlichen 26“-Laufradsatz (DT Swiss, 1.600-Gramm), erreichen die Crankbrothers nur 42 Prozent der 26“-Referenz-Steifigkeit.

Und sogar die steiferen Simplon-Laufräder kommen lediglich auf 70 Prozent des 26er-Messwerts. Hier verpufft eine Menge Energie, und auch in Sachen Lenkpräzision – zumal im Zusammenspiel mit den länger bauenden Gabeln – gibt es noch viel Luft nach oben. Hier sind die Laufradhersteller gefragt – etwa mit völlig neuen Konstruktionen.

Allen Laufraddefiziten zum Trotz, strotzen die 29er in der Praxis vor Fahrspaß und Breitbandigkeit. Jedes Rad wurde von vier erfahrenen Testern über die Teststrecke gejagt – mit dabei: CC- und Marathon-Profi Thorsten Marx.

Gespickt mit steilen Rampen, Stufen, kurvigen Trails und ruppigen Abfahrten, forderte der etwa neun Kilometer lange Kurs im Stil einer modernen, anspruchsvollen Cross-Country-Strecke Tester und Bikes.

Die Mountainbikes im Test

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Hardtail-Tests
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Hardtail-Tests
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Hardtail-Tests
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Hardtail-Tests
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Praxistest: Hoher Spaßfaktor auf dem Trail

So klettert das Cannondale nahezu gämsenhaft jedes Steilstück hinauf – kein steigendes Vorderrad, top Vortrieb! Ebenfalls vorbildlich ziehen Bergamont, Lapierre, Niner und Trek bergan.

Scott und Rocky Mountain "lupfen" die Front leicht, lassen sich aber dank ausgewogener Geometrie nicht aus der Ruhe bringen. Anders das Simplon, dessen eher hohe Front an Stufen zum Steigen neigt – in Kombination mit dem nervösen Lenkverhalten fordert das Razorblade volle Konzentration.

Top: Dank bis zu 700-Millimeter breiter Lenker lassen sich die meisten Bikes im Wiegetritt easy von links nach rechts wuchten. Einzig das Niner fällt mit schmalem 630er-Lenker ab.

Elf 29er-Hardtails aus Carbon im Test

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Fast alle Hersteller mit Zweifach-Kurbel und Zehnfach-Kassette

Stichwort kletterfreundliche Übersetzung: Bis auf Merida mit Dreifach-Shimano-Kurbel (42/32/24) setzen alle Hersteller race-üblich vorne auf zweifach mit Zehnfach-Kassette (11–36). Bei der Wahl der Kettenblätter sollte indes der große Radumfang beachtet werden, denn dieser kostet am Berg mehr Körner.

Nur Scott und Lapierre verbauen eine kraftsparende 38/24-Kurbel von Sram. Der Rest bietet entweder eine Sram-Kurbel mit 39/26 Zähnen oder eine Shimano-XT-Kurbel mit 38/26 Zähnen – schlecht für weniger gut Trainierte.

CC- und Marathon-Profi Thors­ten Marx warnt daher: "Mit dicker Übersetzung kann es an steilen Stichen echt mühsam werden." Er empfiehlt ein 24er-Kettenblatt.

Und wie schlagen sich die 29-Zöller auf schnellen Trails?

In den fürs Mittelgebirge typischen schnellen Abfahrten auf Trails und Forstwegen spielen die 29er mit hoher Laufruhe und Spurtreue ihre Trümpfe aus. Allerdings verlangen speziell das etwas nervöse Simplon sowie das Felt eine ruhige Hand.

Das Ami-Bike stößt mit seiner 80-Millimeter-Gabel schnell an seine Grenzen. Das Bergamont wiederum eroberte mit hoher Agilität die Herzen im Sturm, die kurzen Kettenstreben machen es zum Kurvenwunder. Suchtgefahr verströmen auch das Cannondale und Trek, weil beide ausgewogen und gutmütig den Kampf mit dem Geschlängel zum Freudenfest machen.

Von Race bis Tour: Das Cannondale glänzt als top Allrounder und sichert sich souverän den Testsieg. Eingefleischte Racer werden bei Trek fündig – trotz etwas Übergewicht, das das Superfly knapp das "überragend" kostet. Der MountainBIKE-Kauftipp geht an das auch preislich attraktive, flink-verspielte Bergamont.

Steifigkeit, Komfort und Gewicht der Bikes

Labortest: Auf EFBe-Prüfständen misst MountainBIKE die Steifigkeiten der Bikes. Die Tretlagersteifigkeit zeigt, wie viele Newtonmeter nötig sind, damit sich der Rahmen um ein Grad verwindet. Umso höher der Wert, desto steifer der Rahmen.

Die Lenkkopfsteifigkeit beeinflusst die Spurstabilität. Der Wert zeigt, bei wie viel Kraftaufbringung sich der Rahmen um einen Millimeter verwindet. Vergleicht man die Messwerte mit 26“-Rahmen, liegen alle Testkandidaten auf sehr hohem Niveau.

Die Laufradsteifigkeit zeigt die Schwach­stelle der 29er. Die Werte sind, verglichen zu einem etwa 1.600-Gramm schweren 26“-Laufradsatz (62 N/mm), deutlich schlechter: So erreicht sogar das beste 29er-Laufrad im Test (Simplon) nur 70 Prozent der 26-Zoll-Steifigkeit.

Der Komfortwert zeigt, wie stark Rahmen und Sattelstütze vertikal nachgeben, so Komfort bei kleinen Schlägen spenden. In der Praxis spürten die MountainBIKE-Tester die weichen Laufräder deutlich, auch der hohe Komfort fiel auf. Die Unterschiede bei den Rahmensteifigkeiten waren weniger bemerkbar.

Elf 29er-Hardtails aus Carbon im Test

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29er-Hardtails im MountainBIKE-Test

Gewichte: Sofern Steckachse und Remote-Lock­out bei der Gabel vorhanden sind, wiegt MountainBIKE diese mit. Das Laufradgewicht ist die Summe aus dem Laufradsatz, Felgenband, Schlauch, Mantel, Discs, allen Schrauben und ggf. Schnellspanner.

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29er-Hardtails im MountainBIKE-Test

So testet MountainBIKE die 29er-Hardtails

Praxistest: Basis jedes MountainBIKE-Tests ist die Praxisprüfung durch vier erfahrene Tester. Diese fand auf einer anspruchsvollen Cross-Country-Teststrecke statt, die dem Einsatzprofil der Bikes perfekt entspricht. Der Kurs zeichnet sich durch steile Anstiege mit Stufen, langen Schotter-Sprint-Einheiten sowie flowigen Trail-Passagen und schnellen wie technischen Downhills aus.

Praxisnoten: Jeder Tester fuhr jedes der elf Bikes mindestens einmal über die Teststrecke, danach erfolgte auf speziellen Bewertungsbögen zunächst isoliert, dann gemeinsam die Beurteilung: Wie effi­zient ist das Bike am Berg? Wie spritzig im Sprint? Wie sicher auf dem Trail? Wie flott in der Abfahrt?

Labortest: Zurück im Labor, wurden die Bikes zerlegt, anschließend die Gewichte von Rahmen, Gabel und Laufrädern ermittelt sowie die Geometrien aufgenommen. Den Abschluss bildeten die Messungen der Tretlager- und Lenkkopfsteifigkeit auf EFBe-Prüfständen. Zusätzlich wurden die Laufradsteifigkeiten vom MountainBIKE-Laufrad-Experten Haider Knall akribisch ermittelt.

Endnote: Über einen komplexen Schlüssel aus rund 700 Einzelnoten, Mess- und Laborergebnissen ermittelte MountainBIKE die Endnote. In den Testbriefen können Sie herauslesen, welches 29er-Racebike am besten zu Ihnen passt. Denn nicht jedes "sehr gute" Rad ist für jeden Biker der ersehnte Traumpartner.

Elf 29er-Hardtails aus Carbon im Test

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Was 29er-Bikes so schnell macht

Cockpit Der Trend geht zu immer breiteren Lenkern, speziell am "Wiegetritt-Künstler" Twentyniner. MountainBIKE empfiehlt auch für Racer um 680-Millimeter. Die Vorbaulänge entscheidet mit über das Kletterverhalten, um 100-Millimeter Länge bringt Ruhe in die Front.

Laufräder Top 29“-Laufräder wiegen unter 1.500-Gramm, Bezahlbare um 1.800-Gramm. Im Vergleich zu 26“-Rädern sind die Steifigkeiten deutlich geringer, achten Sie also auf eine hohe Einspeichqualität.

Reifen Schon 2,1“-Reifen bieten am 29er viel Traktion. Wer mehr Komfort wünscht, greift zu 2,25“ breiten Pneus.

Übersetzung Zweifach ist beliebt, auch bei 29ern. Der große Radumfang verlangt jedoch eine leichtere Übersetzung: Eine Kurbel mit 38/24er-Kettenblättern in Kombi mit 11-36er-Kassette ist top für lange Anstiege. Besser trainierte Racer kommen auch mit 26er-Kettenblatt klar.

Geometrie Ein ausgewogener Lenkwinkel um 70° paart Agilität und Laufruhe. Steilere Sitzwinkel von min. 73° sorgen für Druck auf Pedal und Front – gut zum Klettern.

Sattelstütze 29er bieten per se mehr Komfort als 26er. Dennoch sollten Rahmen und Stütze in vertikaler Richtung komfortabel nachgeben.

Bremsen 160-Millimeter-Bremsscheiben sind Pflicht, wegen der größeren Hebelkräfte setzen aber selbst Grammfeilscher auf 180er-Discs.

Rahmen Leicht und steif: Carbon hat sich in der 3.500-Euro-Liga etabliert.

Elf 29er-Hardtails aus Carbon im Test

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Testfazit und Ergebnisse

Jaroslav Kulhavy zeigte es dieses Jahr allen: Er holte auf einem 29er den Cross-Country-Weltmeistertitel. Mit Fahrstabilität, Komfort und Traktion bahnen sich die 29er-Hardtails nun den Weg zur Masse. In Sachen Rahmensteifigkeit liegen sie fast auf 26“-Niveau, spürbar weich sind (noch) die Laufräder.

Dennoch sind die elf 29er-Hardtails in diesem Test eine formidable Wahl für Marathon- und Touren-Fans – allen voran die Traum-Bikes von Bergamont, Cannondale und Trek.

Die folgende Tabelle zeigt die Gewichte, Preise und Testnoten der elf 29er-Hardtails in diesem Test:

Elf 29er-Hardtails aus Carbon im Test

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Name des Bikes/Link zum Testbericht Gewicht Preis Testurteil
Bergamont Revox Team (Kauftipp) 9,9 Kg 2.999 Euro Sehr gut
Cannondale Flash Carbon 29er 2 (Testsieger) 9,8 Kg 3.699 Euro Überragend
Felt Nine Team 9,6 Kg 3.799 Euro Sehr gut
Lapierre Pro Race 929 10,1 Kg 3.199 Euro Schwach
Merida Big Nine Carbon 3000-D 10,7 Kg 3.299 Euro Sehr gut
Niner Air 9 Carbon 10,2 Kg 3.899 Euro Sehr gut
Rocky Mountain Vertex 970 RSL 10,4 Kg 3.299 Euro Sehr gut
Scott Scale 29 Pro 10,2 Kg 2.999 Euro Sehr gut
Simplon Razorblade 29 TRA 20 9,6 Kg 3.700 Euro Sehr gut
Storck Rebel Nine 10,4 Kg 3.798 Euro Sehr gut
Trek GF Superfly Elite 10,5 Kg 3.499 Euro Sehr gut//
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