Downcountrybikes Stefan Eigner
MTB

Downcountry-Bikes mit 120mm-Federweg im Test

Downcountry-Bikes von 4000-8000 Euro im Test Neuer Trend? Wir haben die DC-Bikes kritisch getestet!

Sogenannte Down-Country-Bikes sind für 2021 voll im Trend. Doch hat die neue Kategorie ihre Daseinsberechtigung? Wir haben den Hype gründlich getestet.

Kurze Übersicht

"Na großartig", werden Sie sich jetzt denken. Schon wieder eine neue Bike-Kategorie. Wer soll da eigentlich noch durchblicken? Cross-Country, Trailbikes, Tourer, All-Mountains, Enduros, Super-Enduros – und das alles noch in verschiedenen Laufradgrößen, als Hardtail, als Fully. Jetzt kommt nach Willen der Marketingabteilungen vieler namhafter Hersteller die neue Kategorie "Down-Country" hinzu, deren Namen schon maximal verwirrend ist. Salopp gesagt sind Down-Country-Bikes, kurz "DC", auf Krawall gebürstete Racefullys. Daher rührt auch die Wortschöpfung aus Downhill und Cross-Country ("XC"). Meist werden daher typische XC-Bikes von ihren 100 mm Federweg auf 120 mm Hub aufgebohrt.

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381 Mal abgestimmt
Downcountry-Bikes verbinden XC- und Trailbike: Sinnvoll oder Marketing-Hype?
Früher Tourer, jetzt DC-Bike? Ein klarer PR-Zug der Bike-Industrie... Braucht es nicht!
Mehr Spaß und Federweg am schnellen XC-Bike? Für mich eine super Entwicklung!

Kommt Ihnen bekannt vor? Gut möglich, bis hierhin klingt die Beschreibung eines Down-Country-Bikes wie die eines – eigentlich erfolgreich etablierten – Marathon- oder leichten Tourenfullys, welches auf langen Rides oder auch auf einem Alpencross zu punkten weiß. Ein DC-Bike hat aber noch weitere Trümpfe im Ärmel: Dank Vario-Sattelstütze, robusten Parts und bergablastiger Geometrie kommt es spaßorientierter, vor allem viel moderner geschnitten daher. Damit schließen die Down-Country-Bikes zumindest auf dem Papier die eigentliche Lücke zwischen Cross-Country und Trailbike (130–140 mm Federweg).

Downcountrybikes
Stefan Eigner

Braucht es die DC-Bikes also wirklich? Auch die MOUNTAINBIKE-Redaktion war zunächst skeptisch, was die "Neuen" anging. Zu Recht, wie sich in unseren ersten Tests im Vorjahr herausstellte. Da machten es sich zahlreiche Hersteller im Schöpfungsprozess nämlich viel zu einfach. Sie steckten in ihre 100-mm-Racefully-Rahmen einfach eine 120-mm-Forke, zogen bissel gröbere Reifen auf und spendierten maximal noch eine Vario-Stütze. Das Ergebnis? Zweifelsohne spaßige Bikes, welche aber in Handling und Geometrie nur selten glänzen konnten. Man merkte ihnen ihre Racefully-Basis an: Die Front kam durch die 120-mm-Gabeln zu hoch, sodass man eher hecklastig im Bike saß. Und der ursprünglich auf Effizienz gepolte Hinterbau zeigte sich auf dem Trail weniger schluckfreudig und war in Kombination mit der wuchtigen Gabel rasch überfordert.

Kommt Zeit, kommt Veränderung. Für 2021 präsentieren zahlreiche Hersteller neue Down-Country-Bikes, die Kategorie wird gar als das Highlight für die kommende Saison gefeiert. Was sich getan hat? Einiges! Zwar gleichen die meisten Neuheiten im Erscheinungsbild weiterhin ihren Race-Brüdern mit 100 mm Hub, das abfahrtslastige Teufelchen steckt im Detail. So kommen nun abgewandelte Hinterbauten mit angepassten Dämpfer-Tunes, überarbeitete Umlenkwippe für mehr Hub und vor allem sinnstiftende Geometrie. Ganz klar, die Neuen erhalten im Portfolio der Hersteller mehr Freiraum für Eigenständigkeit.

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Brandneue Bikes im Test

Die spannendsten Neuentwicklungen, die mit einer eigenen Down-Country-Plattform (Cannondale, Specialized, Trek, Transition) oder einer revolutionären Geometrie (Mondraker) aufwarteten, luden wir zum Test. Den Preisrahmen spannten wir von 4000 bis 8000 Euro ungewöhnlich weit: zum einen, weil zahlreiche Modellvarianten der Testbikes unter anderem durch die Corona-Pandemie nicht erhältlich waren. Zum anderen suchten wir nach der "vollen Dröhnung" Down-Country: Wie präsentieren sich die Top-Bikes in der neuen Kategorie?

Um diese mit ihren kurzhubigen Ahnen vergleichen zu können, war aber auch ein klassisches Racefully mit 100 mm Hub bei unseren Vergleichsfahrten dabei. Das Canyon Lux CF SLX dient quasi als Anschauungsobjekt, um Geometrie und Ausstattungsunterschiede genauer zu beleuchten. Bewertet wurde das Referenzbike jedoch nicht, deswegen erhält es auch keine Testnote.

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Genug der Worte, rauf aufs Rad. Am ersten Berg steigt die Stimmung: Alle Testbikes lassen sich klasse pedalieren. Trek und Mondraker bieten sogar einen Lenker-Lockout, der das Fahrwerk im Handumdrehen strafft. Auch MOUNTAINBIKE schimpft seit einiger Zeit über die Gesamtgewichte, die quer über alle Kategorien Jahr für Jahr zunehmen. Bei den Testbikes waren wir aber überrascht. Mit 11,7 Kilo im Schnitt sind es keine Fliegengewichte, jedoch sind die Werte im Vergleich zu den Trailbikes äußerst annehmbar. Und das merkt man, knackige Zwischenspurts nehmen die Down-Country-Fullys willig, manche sogar gierig an. Klar, das XC-Referenzbike dominiert hier, jedoch ist das Cannondale ihm stets auf den Fersen und auf moderaten Anstiegen der Vortriebskönig im Test. In Steilstücken wird es aber etwas durch seinen griparmen Hinterreifen gebremst.

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Wie viel Trail darf es sein?

Apropos Reifen: Wie immer formen sie auch hier den Rad-Charakter entscheidend mit. Mit den schnell rollenden Race-Pellen am Mondraker hat man bergab alle Hände voll zu tun, das Bike auf Kurs zu halten. Andersherum beim Transition: Das Spur klebt mit seinen groben Maxxis-All-MountainPneus regelrecht auf dem Trail. Verblockte Teilstücke oder Steinfelder bringen die Reifen nicht aus der Ruhe, dafür rollt das Spur behäbig zur nächsten Abfahrt. Ein sehr guter Spagat aus griffig und leichtläufig gelingt Specialized: Der Ground-Control-Vorderreifen am Epic krallt sich in Kurven souverän in den Boden, während der leichte Fast-Trak-Pneu hinten für ein zügiges Vorankommen sorgt. Und das alles bei seriösem Pannenschutz.

Auch daher kann das Epic Evo als einziger Testkandidat dem Transition im Downhill die Stirn bieten: Auf kurvenlastigen Trails bleibt es locker am Heck des Spurs, erst wenn es schnell und rumpelig wird, fährt das Transition allen davon. Auch weil das Rock-ShoxFahrwerk im US-Bike zu brillieren weiß: Transition greift wie Mondraker unter anderem zur neuen Rock-Shox-SID-Ultimate-Gabel – ein echter Meilenstein im 120-mm-Segment. Etwas zu hölzern zeigt sich im Test nur die preisgünstige Reba RL im Trek, das dafür mit top Hinterbau überzeugt. Unter dem Strich arbeiten aber alle Fahrwerke auf sehr hohem Niveau und flankieren die bergablastigen Geometrien der Bikes nahezu perfekt. Denn was die Hersteller für 2021 hier auf die Stollen stellen, trägt den Zusatz "Down" jetzt endlich zu Recht. Unisono machen die Räder im Talschuss mächtig Spaß, stehen zumindest auf mittelschweren Trails einem Trailbike kaum nach. Auch die – neben den besagten Reifen – zumeist sinnvoll und solide gewählten Ausstattungen passen dazu bestens und bieten nicht viel Anlass zur Kritik.

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Wie sich das Cross-Country-Bike im direkten Vergleich schlägt? Gar nicht übel, aber doch ganz anders. Bei geübter Hand fegt es rasch über die Trails, wirkt mit der steilen Front in Kehren aber im Vergleich nervös. Es fordert Fahrvermögen und Mut – und begeistert so auf seine Art und Weise.

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Welches Bike für wen?

Zurück zur Ausgangsfrage: Wer braucht die neue Kategorie überhaupt? Auf Anhieb fallen uns da einige "typische" Biker ein, welche die neue Kategorie ruhig genauer beäugen sollten. Da wäre der Trailfan, der im Mittelgebirge gerne auf anspruchsvolleren Strecken surft, Sprünge nicht scheut und über eine solide Fahrtechnik verfügt. Am Berg schimpft er bei seinem bissel betagten All-Mountain aber regelmäßig über das hohe Gewicht, will mit seinen Kumpels auch längere (Trail)-Touren in Angriff nehmen. Er schielt womöglich auf das Trailwunder von Transition in diesem Test. Da wäre aber auch der "gemäßigte" Cross-Country-Jünger: Zwar per se der Bergauf-Performance verschrieben, zählt er am Berg dennoch nicht jede Sekunde. Stattdessen sehnt er sich auf seinen Hometrails mehr und mehr nach einem immer noch leichten Bike, das aber mehr Federwegsreserven bietet – und beim Hobby-Marathon dennoch Bella Figura macht. Unser Tipp: das sportive Cannondale. Auch der klassische Tourenbiker, der eher auf die Langstrecke scharf ist als auf kompromissloses Trail-Gemetzel, dürfte mit den Down-Country-Bikes warm werden. Beispielsweise mit dem vielseitigen Epic Evo, welches sich am Berg zugleich relaxt und vortriebswillig zeigt und im Talschuss mit Souveränität glänzt. Eine Probefahrt lohnt sich!

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Zurück zum Test. Auch wenn alle Bikes eine gelungene Vorstellung abgeben, sticht ein Bike leicht heraus: Den perfekten Allrounder zwischen Spaß bergauf wie bergab baut Specialized. Das Epic Evo sichert sich mit fantastischem Handling, geringem Gewicht, feinem Fahrwerk und durchdachter Ausstattung den Testsieg. Das pfeilschnelle Scalpel SE weiß mit einem vergleichsweise fairen Kaufpreis zu begeistern und verdient sich so den Kauftipp. Aber auch das extravagante Mondraker und das bergabverliebte Transition sind tolle Bikes. Das ist eigentlich auch das Trek, das in diesem Test aber unter seiner günstigen Ausstattungsvariante leidet.

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Cross-Country vs. Down-Country

Das Kunstwort Down-Country verbindet die Begriffe Downhill und Cross-Country. Grob gesagt ist ein Down-Country-Bike die spaßigere und downhilllastigere Version des klassischen XC-Racefullys. Auffälligster Unterschied auf dem Papier? Der Federweg! Moderne Down-Country-Fullys bieten an der Front 120 mm Hub, hinten mindestens 100, inzwischen auch oft 120 mm Federweg. Viele Rahmen der Down-Country-Fullys basieren zwar auf dem XC-Modell mit 100 mm, sind für bessere Bergabperformance und mehr Hub aber optimiert (anderer Hinterbau, optimierte Umlenkwippe etc.). Zudem fällt der Lenkwinkel deutlich flacher aus, der Reach ist meist länger gewählt. Uneinig ist sich die Bike-Industrie derzeit bei der Ausstattung der Bikes: Hier verfolgen viele Hersteller ihre eigene Philosophie und positionieren ihr Bike unterschiedlich stark zwischen den Nachbarkategorien XC und Trailbike. Die wichtigsten Unterschiede zwischen Cross- und Down-Country-Bike haben wir hier zusammengefasst. Das Racefully mit 100 mm Hub wird vom beliebten Canyon Lux CF SLX (grau hinterlegte Werte) dargestellt. Die dagegengestellten, in Orange hinterlegten Down-Country-Werte stammen vom durchaus progressiv geschnittenen Mondraker Podium aus diesem Test.

Dopwncountry-Test-2020

  DownCountry CrossCountry
Sattelstütze Mindestens 125 mm Hub bei Vario-Sattelstützen für mehr Bewegungsfreiheit in steilem Gelände sind bei Down-CountryBikes gesetzt.Meist mit starrer Sattelstütze verbaut, setzen aber auch moderne XC-Fullys auf Vario-Stützen mit 60–100 mm Hub. Meist mit starrer Sattelstütze verbaut, setzen aber auch moderne XC-Fullys auf Vario-Stützen mit 60–100 mm Hub.
Reifen Im Vergleich viel gröber profilierte Reifen mit „klebrigen“ Gummimischungen und pannensicheren Karkassen. Meist 2,35" Breite. Wenig profilierte, rollwiderstandsoptimierte, leichte Reifen sind angesagt, Breiten von 2,25 bis 2,35".100 mm Federweg vorne und hinten. Gabeln mit dünnem 32-mm-Standrohrdurchmesser, oft mit Lenker-Lockout.
Fahrwerk Überwiegend 120 mm Hub an der Front, hinten mindestens 100, besser auch 120 mm Federweg. Gabeln in der Regel mit 34-mm-Standrohren. 100 mm Federweg vorne und hinten. Gabeln mit dünnem 32-mm-Standrohrdurchmesser, oft mit Lenker-Lockout.
Vorbau & Lenker Kurzer Vorbau (60 mm) mit eher breitem, hochgezogenem Lenker (min. 750 mm) sorgt für eine relaxte Sitzposition. Lange Vorbauten, moderate Lenkerbreiten bringen eine generell eher gestreckte, vortriebsorientierte Sitzposition.
Bremse Es kommen in aller Regel standfeste Vierkolbenbremsen zum Einsatz. Scheiben vorne wie hinten mit 180 mm Durchmesser. Sehr leichte Zweikolbenbremsen sind Standard. Teils nur mit 160-mmScheiben vorne, zumeist 180/160-mm-Kombi

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Punkte und Benotung

Alle unsere Biketests bauen auf einem durchdachten Punkteschema auf, das alle wichtigen Fahreigenschaften und Kategorien umfasst. Knapp ein Drittel der Gesamtnote steuern Laborerhebungen wie Gewicht, Verarbeitung und Ausstattung bei. Hauptsächlich ergibt sich die Note aber aus Kategorien wie dem Handling, der Vortriebseffizienz, der Bergab-Performance und dem Fahrwerk. Um einen Eindruck von den Fahreigenschaften zu gewinnen, fahren vier Tester die Bikes auf einer selektiven Teststrecke und notieren nach jeder Runde ihre Bewertungen. Die Gewichtung der Kategorie passen wir an die Bike-Gattung an. Die Down-Country-Bikes in diesem Test haben wir daher auch zwischen Cross-Country- und Trailbike angesiedelt. Bei maximal 250 Punkten ist das Bike mit den meisten Zählern logischerweise Testsieger.

Dopwncountry-Test-2020

Das Spinnennetz ... zeigt, wo die Stärken und Schwächen des Bikes in Relation zum Testumfeld liegen. Je größer der Ausschlag in einer der acht Kategorien, desto prägender der jeweilige Charakterzug. Ein Allrounder weist rundum eine große Fläche, ein Spezialist eine verschobene Grafik auf. Die jeweiligen Eigenschaften wie Up- oder Downhill sind meist gegensätzlich angeordnet. So sehen Sie auf einen Blick, welche Stärken das Bike besitzt. Die Grafik unten rechts zeigt ein eher abfahrtslastiges Bike mit potentem Fahrwerk, weniger wuseligem Handling und zähem Antritt.

Uphill/Vortrieb: Passt die Traktion? Steigt die Front? Ist die Sitzposition im steilen Anstieg optimal? Ein niedriges Gewicht steigert den Ausschlag im Profil ebenso wie leichte Laufräder und rollfreudige Reifenprofile.

Downhill: Ein sicheres Handling ist elementar, damit ein Bike bergab gut performt. Die Abfahrtspotenz ist aber auch vom Fahrwerk abhängig. Arbeitet es feinfühlig und schluckfreudig, kommt das Bike souveräner durch ruppiges Gelände. Parts wie das Cockpit, die Reifen oder die Bremsen beeinflussen die Abfahrtsleistung ebenfalls.

Ausstattung: Sie umfasst nicht die Federelemente, aber die Bremsen, Schaltung, den Antrieb, die Laufräder, die Reifen sowie Anbauteile wie Sattel, Griffe, Cockpit. Aber wir bewerten auch gelungene und innovative Detaillösungen.

Rahmen/Fahrwerk: Ein top gemachter Rahmen ist die Basis für das perfekte Bike. Wir bewerten ihn in Kombination mit dem Fahrwerk und den Federelementen als Ganzes.

Laufruhe: Hohe Spurtreue bringt Fahrsicherheit und Präzision speziell im Downhill. Sie kann aber ins Träge kippen, wenn der Profiler bei der Wendigkeit einen geringen Ausschlag zeigt.

Wendigkeit: Je wendiger ein Bike, desto agiler, spielerischer lässt es sich bewegen. Es lässt aber auf Nervosität in ruppigem Gelände schließen, wenn der Profiler nur in diese Richtung ausschlägt und bei der Laufruhe kaum.

Robustheit: Liegt der Fokus bei Rahmen und Parts weniger auf Leichtbau, sondern auf Solidität, steigt der Ausschlag der Grafik. Der Gegenpart ist Leichtbau.

Geringes Gewicht: Ein niedriges Gesamtgewicht steht in der Regel für ein spritziges, leichtfüßiges, in der Ebene wie im Uphill ausgezeichnetes Bike.

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Diese Bikes haben wir getestet:

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