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16 All-Mountain-Fullys im Test

Charakter-Köpfe

AM-Fullys gelten als die Alleskönner – und doch zeigen sie Stärken und Schwächen. MB ging den Eigenarten von 16 Bikes auf den Grund.

Was darf‘s denn heute sein? Ein Marathon-Bike für den schnellen Forstpistenritt? Ein Enduro für die kniffligen Passagen auf der Hausrunde? Ein 120-mm-Fully für die Wochenendtour? Wer in einem aktuellen Bike-Katalog stöbert, wird förmlich überrollt vor schierer Auswahl.

Für jeden noch so alltäglichen wie auch abwegigen Einsatzzweck scheint es ein nur dafür spezialisiertes Zwei(t)rad zu geben. Und doch sticht dabei eine Kategorie voller vermeintlicher Alleskönner heraus: willkommen bei den All-Mountains!

All-Mountain: Hype oder Zukunft?

Aber trägt die immer noch junge Kategorie ihren Namen zu Recht? Oder verbergen sich hinter viel Marketing-Ballyhoo doch eher schmalbandige Bikes, die den Kunden mit falschen Versprechungen locken? Denn diese Fullys liegen voll im (Kauf-)Trend, erstmals wünschten sich in der letzten MB-Leserbefragung die meisten Leser ein All-Mountain als neuen Spielkameraden.

Gründe genug, 16 der populärsten 140-mm-Fullys der jungen Bikesaison 2009 zum harten Praxis- und Labortest einzuladen – von Neulingen wie dem Radon Slide über komplett überarbeitete Bestseller wie Canyon Nerve AM und ­Cube Stereo bis hin zu Klassikern der Kategorie wie dem Ghost AMR Plus.

Doch was umfasst der viel strapazierte Begriff All-Mountain genau? Kurz: die goldene Mitte des Bikens. Ein Bergrad, das bergauf fast mit der Mühelosigkeit und Effizienz eines Marathon-Fullys klettert, das bergab im wurzelgespickten Mittelgebirge wie auch im Gardasee-Gerumpel den Enduros zu folgen vermag, das mit leichtfüßigem Hand­ling über den Trail zwitschert. Egal was der Bike-Tag auch bereithält, mit ei­nem All-Mountain-Fully ist stets das richtige Geländerad dabei!

Obwohl MB den Preisrahmen bewusst eng in der wichtigsten Kaufklasse von 2200 bis 2600 Euro ansiedelte, ließ gleich der erste Blick auf die komplette Bike-Armada die MB-Testcrew staunen: „Die sollen alle in derselben Kategorie spielen?“

Und tatsächlich: Da ducken sich 2,1“-Rennreifen verschämt hinter fetten Enduro-Schlappen, da blitzen 160er-Bremsscheiben unschuldig neben massiven 200er-Discs, und die Waage wundert sich über Ausschläge von 12 bis 14,5 Kilo. Ist das noch durchaus löbliche Individualität oder bereits verfehltes Klassenziel?

Erstaunlich, dass es – bezogen auf diese Allround-Forderungen – mit Canyon, Radon und Votec ausgerechnet drei heimische Versender schaffen, die „goldene Mitte“ am besten zu treffen. 2,4“ breite, aber gut rollende Reifen sind hier ebenso gesetzt wie exzellente Brem­sen mit mindestens 180 mm Scheibengröße und stabile, ergonomisch sinnvolle Anbauteile.

Und das alles bei einem Gesamtgewicht von rund 12,7 Kilo! Auch Cube und Ghost kommen dem Ideal sehr nahe, bleiben im Gegensatz zu den Erstgenannten aber über der magischen 13-kg-Grenze. Kein Wunder, können Canyon & Co. in dieser umkämpften Preisklasse doch mit leichten, soliden wie meist teuren Nobelteilchen beeindrucken – der ein­gesparten Händler­marge sei Dank. Auf eine Probefahrt oder den direkten Händler-Support muss der Internetkäufer freilich verzichten.

Andere Hersteller interpretieren den Begriff All-Mountain durchaus konträr – ohne dabei zwingend gleich durchs Raster zu fallen. Mit eher sportlicher Sitzposition, flinken 2,25“-Reifen und schmaler Lenkzentrale um 640 mm tendieren etwa die leichtgewichtigen Fullys von Bergamont oder Stevens deutlich mehr in Richtung „Tour“, vermitteln im technischen Terrain dementsprechend weniger Reserven.

Auf der anderen Seite sind exemplarisch Giant oder Felt durch rund 150 mm Federweg sowie relaxte Geometrie und solide Parts durchaus als Mini-Enduros einzuordnen und tun sich bergauf wortwörtlich schwer, der Konkurrenz zu folgen.

Diese Komplexität des Testfelds ist ein Grund mehr für MB, alle Bikes generell nicht alleine anhand von Laborergebnissen und Datenblättern zu klassifizieren, sondern die Erfahrungen der in diesem Fall über 60 Testfahrten in den jeweiligen Steckbriefen zusammenzufassen – damit Sie das für Ihren(!) Fahrstil und Einsatzzweck optimal geeignete Bike finden.

Dafür durchaus knifflige, aber gleichbleibende Bedingungen fanden die vier Testfahrer einmal mehr auf der „hauseigenen“ Moun­tain­BIKE-Teststrecke, die mit einem knackigen Gemenge aus langen Schotter- und Teeranstiegen, giftiger Kletterpassage, flowigem Trail, ruppigem Downhill sowie kleinen Drops und Sprüngen wie geschaffen ist für ein 140-mm-Fully.

Der ausgiebigen Praxisprüfung folgte die Pflichtübung auf Prüfständen nach EFBe-Norm (siehe Seite 34). Die beruhigende Nachricht: Alle 16 Fullys liegen im Bereich der Lenkkopf- und Tretlagersteifigkeit im grünen Bereich. Als besonders steif im Labor und in der Praxis dennoch nicht unangenehm hart erwiesen sich Conway, Felt und Ghost. Prima für schwere AM-Piloten!

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Im Fokus: Rahmen, Gabel und Laufräder

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MB Bergamont Threesome 9.8
MB Bergamont Threesome 9.8 MB Canyon Nerve AM 8.0 MB Cheetah Joat MB Conway Q-AM 901 16 Bilder

Denn hier zeigt sich, welches Bike etwa durch einen leichten Rahmen besonders viel Tuningpotenzial aufweist oder bereits als schwerer Bock das Zweirad-Licht erblickte. Ein durchaus wichtiger Kaufimpuls in dieser bei den Anbauteilen nicht voll ausgereizten Preisklasse.

Bei den Laufrädern wogen die MB-Techniker den Laufradsatz mit Reifen, Schläuchen, Bremsscheiben sowie sämtlichen Schrauben. Diese rotierende Masse trägt nicht nur maßgeblich zum bergauf bremsenden Gesamtgewicht bei, sondern entscheidet darüber, ob sich ein Bike rasant ankurbeln lässt oder träge durch die Weltgeschichte rollt.

Bemerkenswert: Obwohl die Testfahrer die Gewichte vorher nicht kannten, deckten sich deren Einschätzungen im Bereich Beschleunigung und Vortrieb fast 1:1 mit den Aussagen der Waage. Dennoch bleibt bei allem löblichen „Leicht-Sinn“ in der AM-Klasse Stabilität Pflicht und ist ein nur rund 1500 Gramm schwerer Cross-Country-Laufradsatz wie am Müsing grenzwertig. Zumal filigrane CC-Felgen in der Regel keine Freigabe für Reifenbreiten über 2,3“ besitzen.

Apropos Reifen: Auf den leichten Laufrädern sind oft schnelle Pneus verbaut, umgekehrt tragen die schweren Laufräder meist die Last wuchtiger Gummiwalzen. Was einmal mehr beweist, wie elementar das schwarze Gold bei der Charakterbildung eines Rades ist!

So verbeißen sich die mächtigen Fat Albert am Cube oder die Kenda Nevegal am Giant tief in den Untergrund und geben enormes Vertrauen in die eigenen Fahrkünste – rollen bergauf aber merklich brummiger als etwa ein Nobby Nic in gleicher Breite.

Für Downhill-freudige AM-Piloten sind diese Grip-Künstler dennoch eine gute Wahl – ganz im Gegensatz zu den dünnwandigen 2,1“(!)-Rennreifen, die das Conway „zieren“. Mögen diese noch so explosionsartig beschleunigen, an einem All-Moun­tain haben sie schlicht nichts zu suchen!

Überragend: die neue Avid -Bremse

Gut, dass solch grobe Parts-Patzer die Ausnahme bleiben. Auch bei den Bremsen hat sich im Vergleich zum Vorjahr viel zum Besseren gewendet.

Selbst wenn nicht alle Stopper an die giftige Formula The One (Canyon, Red Bull) oder die herausragend dosierbare und gleich sechs Mal verbaute Avid Elixir herankommen, besteht bei keinem Bike die Gefahr des abrupten Kontrollverlustes. Lediglich Rocky handelt sich mit der wenig bissigen Shimano-575-Bremse – zumal mit 160er-Disc im Heck – deutliche Punktabzüge ein.

Ein prächtiges, ja buntes Bild geben die Frontarbeiter im Testfeld ab: Gleich sieben verschiedene Gabeln verbauen die Hersteller, zudem in unterschiedlichen Ausführungen – kein Vergleich zur in höheren Preisregionen meist dominanten Fox-Flotte. Dennoch haben auch in diesem Test die Füchse ihre Nasen vorne, fünf Mal führt die im MB-Gabeltest mit „überragend“ bewertete, zweifach absenkbare Fox Talas durchs Wurzelwerk.

Giant und Rocky vertrauen ebenfalls auf die US-Schmiede, verbauen jedoch Float-Modelle ohne Absenkmöglichkeit: Während dem Reign das Talas-System besser stehen würde, vermissten es die Tester beim Altitude durch dessen steilen Sitzwinkel nicht. Auch die mit „sehr gut“ benoteten Rock Shox Revelation und Magura Thor – beide mit Niveauregulierung – überzeugen. Während die RS auch im Groben mit der Talas mithält, gefällt die Schwäbin komfortbewussten Bikern.

Nicht ganz diese Performance erreichen die im Vergleich zum Gabeltest hakelige Marzocchi 44 (Wheeler) sowie aufgrund des geringeren Federwegs von 130 mm RS Recon (Fuji) und Magura Menja (Müsing) – Letztere ist im AM-Einsatz durch ihre unterdämpfte Grundabstimmung rasch überfordert.

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Die Hinterbauten - faszinierende Technik

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MB Bergamont Threesome 9.8 MB Canyon Nerve AM 8.0 MB Cheetah Joat MB Conway Q-AM 901 16 Bilder

Wichtig, weil er unumstößlichster Bestandteil des Bikes ist und so die Performance maßgeblich beeinflusst. Komplex, weil die Postulierung des optimalen Hinterbaus einem Wunschzettel gleicht: Beim Pedalieren soll er die wippfreie Effizienz eines Hardtails bieten, dabei an steilen Stichen nie wegsacken, viel Traktion entfalten und keinerlei Pedalrückschlag zeigen.

Auf dem Trail hat er indes jedes Körnchen sensibel aufzusaugen, stets die richtige Portion seines natürlich üppigen Federwegs aktiv bereitzustellen und statt in den Durchschlag sanft in die Endprogression zu gleiten. Hört sich prima an, ist aber reine Utopie. So schließen sich absolute Wippunterdrückung und gleichzeitig eliminierter Pedalrückschlag beispielsweise durch die dafür gegenläufige Drehpunkt-Positionierung aus.

Auch ist eine mittels hoher Druckstufendämpfung beruhigte Kinematik im Uphill zwar eine Bank, mag aber erst nach Überwindung des höheren Losbrechmomentes zum fein ansprechenden Sensibelchen werden.

Und dennoch ist es erstaunlich, wie gut den Ingenieuren der Spagat aus Effizienz bergauf und Potenz bergab glückt. Gerade die eigenständigen und antriebsneutralen 150-mm-Kinematiken von Felt (Equilink) und Giant (VPP) verdienen höchsten Respekt, aber auch die Viergelenker von Canyon, Cube, Radon oder Votec agieren top – wie überhaupt das Niveau am Hinterbau hoch ist!

Lediglich Fuji und Müsing erreichen auch durch die verbauten Federelemente nicht das Level der Konkurrenz. Viel schlimmer: Beim Müsing schlägt beim Einfedern der Hinterbau an den Schnellspanner der Sattelstütze – egal in welcher Position –, und das schon bei einer Federwegs-Nutzung von rund 75 Prozent!

Laut Müsing wird der Spanner nur auf Kundenwunsch verbaut, sonst kommt das AXE mit Inbus-Klemme. Für ein All-Moun­tain ist eine schnell versenkbare Stütze aber Pflicht, „ohne“ rutscht das eigentlich gute Müsing um eine Note nach unten ab.

Ob bei Fahrwerk, Handling oder Ausstattung: Kein 2009er Testfeld zeigte bislang eine solch große Spreizung – vom verspielten Tourer bis zum „Fast“-Enduro reicht die Palette. Gut für den Kunden, der damit aus einer charakterstarken Gruppe sein Traumbike wählen kann. Schlecht für den Kunden, wenn dieser Variantenreichtum auf unpassenden Parts basiert.

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Gewichte und Steifigkeiten der Testbikes

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MB Bergamont Threesome 9.8 MB Canyon Nerve AM 8.0 MB Cheetah Joat MB Conway Q-AM 901 16 Bilder

Gewichte: Das Rahmengewicht vereint Rahmen und Dämpfer, bei der Gabel werden, sofern vorhanden, Remote und Steckachse mitgewogen. Das Laufradgewicht ist die Summe aus Laufradsatz, Felgenband, Schlauch, Mantel, Bremsscheibe und Schrauben.

MB All-Mountain-Bikes - Gewichte im Vergleich

Labortest: Auf EFBe-Prüfständen misst MB die Steifigkeiten der Bikes. Die Tretlagersteifigkeit zeigt, wie sich der Rahmen im Wiegetritt verwindet, die Lenkkopfsteifigkeit beeinflusst die Spurstabilität. Wobei ein extrem steifer Steuerkopf dem Bike durchaus die Lebendigkeit nehmen kann. Ohne Tadel: Alle Testräder bieten in beiden Bereichen ausreichende Steifigkeiten, ohne zu hart zu wirken.

MB All-Mountain-Bikes - Tretlagersteifigkeit
MB All-Mountain-Bikes - Lenkkopfsteifigkeit

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Die Fahreigenschaften

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MB Bergamont Threesome 9.8
MB Bergamont Threesome 9.8 MB Canyon Nerve AM 8.0 MB Cheetah Joat MB Conway Q-AM 901 16 Bilder

Charakter: Obwohl alle 16 Bikes mit rund 140 mm Hub in einer Liga spielen, sind die Charakterunterschiede enorm und teilen das Feld in Abfahrtskünstler wie das Felt, Sprinter wie das Stevens und Allrounder wie das Canyon.

MB All-Mountain-Bikes - Charakter
Redaktion

Handling: Cockpit, Fahrwerk, Steifigkeit – das Handling prägen viele Dinge, in erster Linie die Geometrie. Die Grafik zeigt, welches Bike agil über den Trail räubert, welches stoisch seiner Linie treu bleibt – und welches beides kann.

MB All-Mountain-Bikes - Handling

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Das fiel den MB-Testredakteuren positiv bzw. negativ auf

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MB Bergamont Threesome 9.8 MB Canyon Nerve AM 8.0 MB Cheetah Joat MB Conway Q-AM 901 16 Bilder

Positiv:

MB All-Mountain-Bikes - Positiv/Negativ - Canyon
Daniel Geiger

Canyon: Kleines Teil, große Freude – der Schnellspanner ist eine Eigenkreation der Koblenzer und funktioniert mit einem Wort perfekt.

Negativ:

MB All-Mountain-Bikes - Positiv/Negativ - Fuji
Daniel Geiger

Fuji: Der günstige Rock-Shox-Ario-Dämpfer kann mit der Konkurrenz nicht ganz mithalten. Generell ist der Fuji-Hinterbau zu progressiv.

Positiv:

MB All-Mountain-Bikes - Positiv/Negativ - Votec
Daniel Geiger

Votec: Die neue Avid Elixir ist fein dosierbar und begeistert mit satter Power. Erst recht mit 200er-Scheibe wie bei Cheetah, Conway und Votec.

Negativ:

MB All-Mountain-Bikes - Positiv/Negativ - Müsing
Daniel Geiger

Müsing: Beim Einfedern schlägt der Schnellspanner am Hinterbau an, der ganze Federweg ist nur mit einer festen Klemme nutzbar.

Positiv:

MB All-Mountain-Bikes - Positiv/Negativ - Cheetah
Daniel Geiger

Cheetah: Fast alle Hersteller sparen an guten Griffen – nur bei den Schwaben wird richtig zugepackt. Der Synt­ace Moto ist konkurrenzlos.

Negativ:

MB All-Mountain-Bikes - Positiv/Negativ - Wheeler
Daniel Geiger

Wheeler: Auf dem OS-Lenker lassen sich die Hebel nicht weit genug nach innen schieben. Tipp: Brems- und Schalthebel tauschen.

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Die Top 3 in den Kategorien Händlerbikes, Versenderbikes, Fahrwerk und Preis/Leistung

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MB Bergamont Threesome 9.8
MB Bergamont Threesome 9.8 MB Canyon Nerve AM 8.0 MB Cheetah Joat MB Conway Q-AM 901 16 Bilder

Händlerbikes

1. Platz: Giant Reign 1
2. Platz: Bergamont Threesome 9.8
3. Platz: Cube Stereo K18

Aus über 600 Einzelbewertungen bestimmt ein komplexer Schlüssel die Endnoten – und die drei punktbesten Bikes mit Händlervertrieb. Diese liegen eng beisammen, Stevens verfehlt das Podest nur knapp.

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Versenderbikes

1. Platz: Canyon Nerve AM 8.0
2. Platz: Votec V.XM 1.2
3. Platz: Radon Slide 8.0

Auch bei den Versendern geht es ganz eng zu, ob bei der Ausstattung oder bei den Fahreigenschaften: Das Niveau ist extrem hoch. Am Ende gewinnt Canyon – und wird damit auch verdienter Testsieger!

Fahrwerk

1. Platz: Giant Reign 1
2. Platz: Radon Slide 8.0
3. Platz: Felt Compulsion 2

Das Fahrwerk umfasst die Kombination aus Hinterbau und Gabel. MB bewertet beides zu 50 Prozent, darum reicht es für Felt trotz bester Kinematik „nur“ zu Rang 3. Dicht hinter den Top-3-Bikes: Canyon und Cube.

Preis/Leistung

1. Platz: Canyon Nerve AM 8.0
2. Platz: Giant Reign 1
3. Platz: Cube Stereo K18

Dass mit Testsieger Canyon ein Versender auch den Quotienten aus Endnote und Verkaufspreis gewinnt, überrascht nicht. Giant und Cube zeigen, dass auch der Fachhändler viel Bike zum fairen Kurs bietet.

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So sieht das perfekte All-Mountain-Fully aus

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MB Bergamont Threesome 9.8
MB Bergamont Threesome 9.8 MB Canyon Nerve AM 8.0 MB Cheetah Joat MB Conway Q-AM 901 16 Bilder

1. Federwege: Die Kategorie definiert sich über variable 140 mm an der Front und Hinterbauten mit ebenfalls rund 140 mm. Perfekt für technische Trails, dabei stets beherrschbar.

2. Lenkwinkel: Um 68° – das bringt Laufruhe bergab, gleichzeitig bleibt das Handling auf dem Trail direkt, agil und wendig.

3. Sitzwinkel: 73° sind aus bio­mechanischer Sicht effizient. Ein steilerer Winkel von bis zu 76° hilft speziell an steilen Rampen – das Vorderrad steigt später.

4. Bremsen: 180er-Scheiben sind Pflicht! Nur leichte Fahrer verbauen hinten auch 160 mm, schwere Piloten vorne besser 200 mm.

5. Laufräder: Leichte Laufräder um 1800 g sind besser zu beschleunigen, stabile Felgen bringen mehr Reserven für schwere Piloten. Wichtig: Breite Reifen mit 2,4“ sollten genug Platz finden.

6. Reifen: 2,4“-Reifen wie Schwalbes Nobby Nic bieten den besten Kompromiss aus Grip, Gewicht, Leichtlauf und Pannenschutz. Noch griffiger ist etwa Schwalbes neuer Fat Albert.

7. Fahrwerk: Für die meisten AM-Biker ist eine absenkbare Gabel wie die Fox Talas Pflicht. Verstellbare Federwege im Heck sind selten, eine Plattform-Option aber fast immer an Bord.

8. Cockpit: Ein breiter, angenehm gekröpfter Riserbar-Lenker
(>= 685 mm) erleichtert die Bike-Kontrolle auf dem Trail ebenso wie ein nicht zu langer Vorbau (< = 90 mm).

MB All-Mountain-Bikes - Das perfekte Bike
Daniel Geiger

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Fazit: Canyon macht das All-Mountain-Rennen

Effizient bergauf, verspielt auf dem Trail, sicher bergab – die Versenderbikes von Canyon, Radon und Votec erfüllen den Allround-Anspruch am besten, gerade das Canyon Nerve ist nicht nur Alleskönner, sondern ein echter „Alles-prima-Könner“! Bei den Händlerbikes dominieren stärkere Wesenszüge, kommen besondere Charaktereigenschaften zum Tragen: Am Ende gefallen besonders Bergamont, Cube und Giant gerade deshalb am besten.

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