Die besten Bikes aus den MOUNTAINBIKE-Tests
Best of Test: Die besten Bikes aller Kategorien
chris pauls
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Best of Test: XC-Hardtails und Racefullys

Die 21 besten XC-Bikes des Jahres

Für 2020 haben sich die Bikehersteller wieder richtig ins Zeug gelegt. MOUNTAINBIKE stellt die 21 besten XC-Hardtails- und Racefully-Modelle der Saison vor.

XC-Hardtail, Racefully, jetzt auch noch DownCountry-Bikes: Auch im Segment der Bikes, die primär bergauf glänzen (müssen), ist das Angebot groß. Die "ehrlichste" Gattung sind die Hardtails, zu denen auch die Profis auf leichteren Kursen greifen: sauleicht, antrittstark, direkt im Handling. XC-Racefullys zaubern mit 100 mm Hub vorne/hinten einen Hauch mehr Komfort auf die Strecke. Und die heiß diskutierten Down-Country-Fullys? Mausern sich mit bis zu 120 mm Federweg zu den neuen MTB-Alleskönnern.

Alle Inhalte in der Übersicht

Bulls Black Adder Team (MOUNTAINBIKE Testsieger)

chris pauls

 tadellose, edle Ausstattung

 geringstes Gesamt- und Rahmengewicht im Test

 knackiges, direktes Handling

 bergab sicher und ausgewogen

In der Marathonszene ist das Team Bulls eine feste Größe: Jahr für Jahr gelten die Profis um Karl Platt als heiße Sieganwärter beim legendären Cape-Epic-Etappenrennen in Südafrika. Entsprechend kompromisslos erwartet man die Ausrichtung des neu aufgelegten Black Adder. Pustekuchen! Aufgesattelt sitzt man auf dem im Vergleich sehr preiswerten Bulls überraschend aufrecht. Der kurze Vorbau lässt speziell die Front "leicht" wirken, das Black Adder folgt Richtungswechseln zackig, gibt sich angenehm verspielt. Dank des langen Reach-Wertes kommt aber nie Nervosität auf. Im Sitzen zeigt es sich für eine Rennfeile überraschend komfortabel. Möglich macht es die elipsenförmige "Duroflex"-Komfortsattelstütze aus eigener Entwicklung. In stehender Bergabposition wirkt das Heck sportlich, aber nicht zu hart. In Kombination mit der feinen Fox-SC-Gabel und der ausgewogenen Geometrie ist das Bulls auch für die Abfahrten bestens gerüstet. Wer dabei mehr Bewegungsfreiheit wünscht, kann das Bulls mit einer Vario-Sattelstütze "bergabfest" machen: Die 232 One von DT Swiss lässt das famose Gewicht von 8,9 kg beispielsweise nur leicht nach oben schnellen. Apropos: In Ebene und Uphill macht sich das bemerkbar, das Bulls giert nach Speed und gehört trotz der "gemütlichen" Sitzposition zu den schnellsten Bikes im Vergleichstest aus Heft 03/2020. Redakteur Lukas Hoffmann: "Das Bulls ist das flinkste, gleichzeitig aber auch eines der komfortabelsten Hardtails auf dem Markt – und in Summe mein Racebike des Jahres!"

Preis 4499 €/Fachhandel
Gewicht 8,9 kg
Rahmenmaterial Carbon
Rahmengrößen S, M, L, XL
Federweg 100 mm/–
Schaltung 1 x 12 Gänge, 34 : 10–51 Zähne, Shimano-XTR-Schaltgruppe
Bremsen Shimano XTR (M9100) 180/160 mm
Federgabel Fox 32 SC Float Factory Remote
Federbein -
Laufräder DT Swiss XRC 1200 Spline
Reifen Schwalbe Racing Ray/Schwalbe Racing Ralph Evo TLE 29 x 2,25"
Vario-Stütze Bulls Duroflex (31,6 mm)
Best of Fully und Hardtail Test 2020
Björn Hänssler
Best of Fully und Hardtail Test 2020
Björn Hänssler

Lukas Hoffmann, Redakteur: "Das Bulls Black Adder überrascht mit seiner bequemen, aber nicht unsportlichen Sitzposition. Es ist piekfein ausgestattet, leicht und zackig im Handling. Ein Traum!"

Hardtail-Tests

Rose Thrill Hill Trail 4 (MOUNTAINBIKE Kauftipp)

Stefan Eigner

 hervorragendes Fahrwerk

 sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

 nicht zu schwer, guter Kletterer

 ein wenig zu frontlastig bergab

Versender Rose präsentierte das neue Thrill Hill im Vorjahr und spricht mit dem leichten Carbon-Bike vornehmlich XC-Racer an. Die "Trail"-Variante hingegen soll mit 120-mm-Federgabel und Vario-Stütze den Bergabspaß erhöhen. Während das Thrill Hill Trail 2 in unserem Test in Ausgabe 2/2020 gegen die wuchtigeren 130-mm-Trailbikes von YT, Canyon und Radon nicht ganz überzeugen konnte, sticht das teurere Modell Trail 4 im Vergleich mit den anderen Down-Country-Bikes sehr positiv hervor. Vor allem das tolle Fox-Fahrwerk überzeugt. Bergauf straff-effizient, wächst das Heck auf dem Trail sprichwörtlich über sich hinaus. Die 100 mm fühlen sich nach mehr an, der Hinterbau nimmt auch dickere Schläge prima weg und zeigt sich im mittleren Federweg stabil. Die Fox-34-SC-Gabel in der Factory-Version ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Auch sonst ist die Ausstattung für 4500 Euro stimmig. Die Laufrad-Reifen-Kombi bietet etwa einen feinen Kompromiss aus Grip und Vortrieb. In Sachen Geometrie ist das Rose nicht ganz so idealtypisch für diese junge Kategorie der Supersportler wie etwa das Trek oder Yeti. So steigert das relativ lange Heck im Uphill die Traktion, kostet aber Agilität. Auf dem Trail steuert sich das Rose so etwas zu frontlastig um die Kurve. Testfahrer und MOUNTAINBIKE-Techniker Jens Kraft: "Für mich repräsentiert das Rose die neue DownCountry-Kategorie dennoch am besten: schnell und leicht wie ein XC-Racebike, aber mit einem Schuss mehr Reserven."

Jens Kraft, Testfahrer: "Das Rose Thrill Hill gibt mit gelungenem Fahrwerk, sehr gut gewählten Parts, fairem Gewicht und flottem Antritt ein überzeugendes Gesamtbild ab. Mein Tipp."

Preis 4499 €/Fachhandel
Gewicht 12,0 kg
Rahmenmaterial Carbon
Rahmengrößen S, M, L, XL
Federweg Gabel 120 mm, Rahmen 100 mm
Schaltung 1 x 12 Gänge, 32 : 10–51 Zähne, Shimano-XT-Schaltung, -SLX-Kette und -Kassette
Bremsen Shimano XT M8100 180/160 mm
Federgabel Fox 34 Float SC Factory
Federbein Fox Float DPS Factory
Laufräder DT Swiss XR 1501
Reifen Maxxis Ardent Race/Ikon Exo TR 29 x 2,35"/2,2"
Vario-Stütze Fox Transfer Performance (150 mm)
Best of Fully und Hardtail Test 2020
Björn Hänssler
Fully-Tests

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  • Cannondale F-Si Carbon2: Zügig und berechenbar – das optisch einzigartige F-Si punktet bergauf wie bergab mit messerscharfem und sicherem Handling.
  • Canyon Exceed CF SLX 9.0 Race: Das Exceed gibt sich mit ausgewogener Geo als sprintstarker Allrounder und sicherer Abfahrer. Auch Gewicht und Parts glänzen.
  • Centurion Backfre Carbon Team: Das Backfire ist ein leichter, feuriger Begleiter für den Renneinsatz mit stimmiger Geometrie. Es spurtet exzellent und bietet Komfort.
  • Conway RLC 9: Das RLC ist durch sein höheres Gewicht und die komfortable Geo eher Gran Turismo als Rennsportler, eignet sich aber so als Allrounder.
  • KTM Myroon Prime 1x12 XTR: Das agil-wuselige Myroon rollt gut und klettert geschickt, lässt im Talschuss aber Laufruhe vermissen. Der Preis ist attraktiv.
  • Merida Big Nine 8000: Auf der langen Marathonstrecke ist das schnittige Merida eher zu Hause als auf dem technischen Trail: Es ist leicht, spurtet zackig.
  • Mondraker Podium RR: Fast diabolisch geht das Mondraker voran, auch im steilen Bergauf glänzt dieses feurige, nicht zu schwere Racebike. Extreme Geo.
  • Müsing Specter: Das Specter ist flott unterwegs, gehört aber auch zu den besten Bikes bergab. Das Handling verlangt etwas Körpereinsatz.
  • Orbea Alma M10: Das komfortable, wendige Alma gefällt auf der langen Tour ebenso wie im Hobby-Marathon. Für ernsthafte Renneinsätze zu schwer.
  • Radon Jealous CF 10.0 EA: Das Jealous präsentiert sich als buchstäblich knallhartes Sportgerät. Es ist bocksteif, zackig im Antritt und pfeilschnell. Top Parts.
  • Scott Scale RC 900 WC: Das Scale ist ein vorzügliches RaceHardtail, welches im Downhill mit superbem Handling und viel Komfort auftrumpft. Schwer.
  • Simplon Razorblade: Scharfes Handling, geringes Gewicht – das sehr steife Simplon Razorblade giert nach Geschwindigkeit. Bergab gibt es sich agil.
  • Specialized Epic Pro: Abfahrtsorientierte Racer werden das elegante Epic wegen seiner flachen Geometrie und dem tollen Handling lieben.

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  • Canyon Lux CF SL 8.0: Canyon bietet mit dem Lux eher ein rassiges XC-Fully mit ein paar "Bergab-Gimmicks". In Summe ein sehr flottes Bike zum fairen Preis.
  • Cube AMS C:68 TM 29: Cubes AMS ist mit tollen Parts, geringem Gewicht sowie sehr leichten Laufrädern höchst attraktiv. Nicht perfekt ausbalanciert.
  • Orbea Oiz M20 TR: Das Oiz M 20 TR ist ein preiswertes, solides XC-Bike mit spürbar mehr Federwegsreserven vorne und hinten. Handling nicht ideal.
  • Rocky Mountain Element Carbon C50: Dem Evergreen Element gelingt der Spagat zwischen "Down" und "Country" durchaus gut. Nur das nicht so potente Heck stört.
  • Trek Top Fuel 9.8: Das Top Fuel erobert sich mit viel Federweg, topmoderner Geometrie, famosem Handling sowie smarten Details den Testsieg.
  • Yeti SB 100 C1: Das SB 100 präsentiert sich als Spaßbremse bergauf und Wunderwaffe bergab. Geo, Handling und Fahrwerk sind Weltklasse.

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14 XC-Hardtails

Full House! Stolze 14 "rattenscharfe" Hardtails (inkl. des Bulls auf Seite 31) stellten sich unserem Racebike-Vergleich in Ausgabe 03/2020. Ziel: herauszufinden, welcher Hersteller das (bergauf) schnellste MTB des Jahres baut. Dabei griffen wir aber nicht ins allerteuerste Regal, sondern luden Carbonis um 5000 Euro ein. Immer noch viel Geld, aber die Preisklasse, die für viele Hobby-Marathonisti noch so gerade eben sozialverträglich ist. Logo: Alle Bikes rollten auf 29" in den Test.

Cannondale F-Si Carbon 2

Bjoern Haenssler

 steifer, detailreicher Rahmen

 exaktes, agiles Handling

 sehr gut arbeitende Lefty-Gabel

 Ausstattung nicht optimal

Preis: 5299 €/Fachhandel

Gewicht: 9,5 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Zügig und berechenbar – das optisch einzigartige F-Si punktet bergauf wie bergab mit messerscharfem und sicherem Handling.

Testergebnis: Sehr gut (801 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Cannondale F-SiCarbon2 lesen. +++

Canyon Exceed CF SLX 9.0 Race

Bjoern Haenssler

 ausgewogenes, "rundes" Handling

 spürbar hoher Rahmenkomfort

 Bike und Rahmen sehr leicht

 Starke, durchdachte Ausstattung

Preis: 4999 €/Direktvertrieb

Gewicht: 9,0 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das Exceed gibt sich mit ausgewogener Geo als sprintstarker Allrounder und sicherer Abfahrer. Auch Gewicht und Parts glänzen.

Testergebnis: Sehr gut (884 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Canyon Exceed CF SLX 9.0 Race lesen. +++

Centurion Backfire Carbon Team

Bjoern Haenssler

 leicht, vortriebs- und sprintstark

 angenehm sportliche Geometrie

 durchdachte und edle Ausstattung

 hoher Kaufpreis

Preis: 5999 €/Fachhandel

Gewicht: 9,0 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das Backfire ist ein leichter, feuriger Begleiter für den Renneinsatz mit stimmiger Geometrie. Es spurtet exzellent und bietet Komfort.

Testergebnis: Sehr gut (858 Euro)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Centurion Backfre Carbon Team lesen. +++

Conway RLC 9

Bjoern Haenssler

 sicher und souverän im Downhill

 sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis

 weniger spritzig und angriffslustig

 hohes Gesamtgewicht, schwerer Rahmen

Preis: 4999 €/Fachhandel

Gewicht: 9,7 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das RLC ist durch sein höheres Gewicht und die komfortable Geo eher Gran Turismo als Rennsportler, eignet sich aber so als Allrounder.

Testergebnis: Gut (745 Euro)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Conway RLC 9 lesen. +++

KTM Myroon Prime 1x12 XTR

Bjoern Haenssler

 sehr agiles und drehfreudiges Handling

 größtenteils hochwertige Parts, fairer Preis

 bergab deutlich nervöser als der Rest im Test

 Geo nicht ganz stimmig

Preis: 4399 €/Fachhandel

Gewicht: 9,7 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das agil-wuselige Myroon rollt gut und klettert geschickt, lässt im Talschuss aber Laufruhe vermissen. Der Preis ist attraktiv.

Testergebnis: Gut (704 Punkte)

Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum KTM Myroon Prime 1x12 XTR lesen.

Merida Big Nine 8000

Bjoern Haenssler

 leicht, schnell und angriffslustig

 potente Bremsanlag

 druckvoller Kletterer

 im Groben etwas nervös

Preis: 5999 €/Fachhandel

Gewicht: 9,1 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Auf der langen Marathonstrecke ist das schnittige Merida eher zu Hause als auf dem technischen Trail: Es ist leicht, spurtet zackig.

Testergebnis: 804 Punkte

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Merida Big Nine 8000 lesen. +++

Mondraker Podium PR

Bjoern Haenssler

 temperamentvoller, schneller Racer

 edler, optisch toller Carbon-Rahmen

 gewöhnungsbedürftige, aber "scharfe" Geo

 Ausstattung in einigen Details nicht optimal

Preis: 5199 €/Fachhandel

Gewicht: 9,3 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Fast diabolisch geht das Mondraker voran, auch im steilen Bergauf glänzt dieses feurige, nicht zu schwere Racebike. Extreme Geo.

Testergebnis: Sehr gut (821 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Mondraker Podium RR lesen. +++

Müsing Specter

Bjoern Haenssler

 gewiefter und spurtreuer Abfahrer

 spritzig dank leichter Laufradsatz-Reifen-Kombi

 Handling im gemäßigten Gelände etwas träge

 kaum Heckkomfort

Preis: 5661 €/Fachhandel

Gewicht: 9,5 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das Specter ist flott unterwegs, gehört aber auch zu den besten Bikes bergab. Das Handling verlangt etwas Körpereinsatz.

Testergebnis: Sehr gut (808 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Müsing Specter lesen. +++

Orbea Alma M10

Bjoern Haenssler

 hoher Fahrkomfort, sicher im Downhill

 ausgewogen-agiles Handling

 weniger sportliche Sitzposition

 Gesamt- und Laufradgewicht hoch

Preis: 4599 €/Fachhandel

Gewicht: 9,7 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das komfortable, wendige Alma gefällt auf der langen Tour ebenso wie im Hobby-Marathon. Für ernsthafte Renneinsätze zu schwer.

Testergebnis: Gut (789 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Orbea Alma M10 lesen. +++

Radon Jealous CF 10.0 EA

Bjoern Haenssler

 hammermäßige Ausstattung zum fairen Preis

 leichtes, extrem antrittstarkes, steifes Bike

 ausgewogenes Handling

 Rahmen mit kaum Heckkomfort

Preis: 4499 €/Direktvertrieb

Gewicht: 9,1 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit:

Testergebnis: Sehr gut (844 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Radon Jealous CF 10.0 EA lesen. +++

Scott Scale RC 900 WC

Best of Fully und Hardtail Test 2020
Björn Hänssler

 gelungene Allround-Geometrie

 bergab das stärkste Bike im Test

 schöne Detaillösungen

 hohes Laufrad- und Gesamtgewicht

Preis: 5599 €/Fachhandel

Gewicht: 9,8 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das Scale ist ein vorzügliches RaceHardtail, welches im Downhill mit superbem Handling und viel Komfort auftrumpft. Schwer

Testergebnis: Sehr gut (801 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Scott Scale RC 900 WC lesen. +++

Simplon Razorblade

Best of Fully und Hardtail Test 2020
Björn Hänssler

 top gemachter, detailreicher Rahmen

 leicht und schne

 agiles, direktes Handling

 Ausstattung "nur" durchschnittlich

Preis: 5749 €/Fachhandel

Gewicht: 9,0 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Scharfes Handling, geringes Gewicht – das sehr steife Simplon Razorblade giert nach Geschwindigkeit. Bergab gibt es sich agil.

Testergebnis: Sehr gut (843 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht Simplon Razorblade lesen. +++

Specialized Epic Pro

Best of Fully und Hardtail Test 2020
Björn Hänssler

 gelungene, sehr moderne Geometrie

 top gemachter Carbon-Rahmen

 ausgewogenes, "rundes" Handling

 Schuss Spritzigkeit fehlt

Preis: 5699 €/Fachhandel

Gewicht: 9,4 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Abfahrtsorientierte Racer werden das elegante Epic wegen seiner flachen Geometrie und dem tollen Handling lieben

Testergebnis: Sehr gut (830 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Specialized Epic Pro lesen. +++

7 Trendige "DC"-Fullys

Trend oder Unfug? In MOUNTAINBIKE 05/2020 hetzten wir sogenannte Down-Country-Bikes über die Trails. Down was? Das Ganze ist ein Kunstwort aus Cross-Country und Downhill, wobei das Bergauf klar dominiert. Es sind im Prinzip XC-Racefullys mit "Pep" – in Form von bis zu 120 mm Federweg, Vario-Sattelstütze, potenteren Reifen und etwas flacherer, längerer Geometrie. Sieben Carbonis ab 3899 Euro – inklusive des Rose auf der vorherigen Doppelseite – stellten sich unserem Test.

Canyon Lux CF SL 8.0

Stefan Eigner

 geringes Gesamtgewicht, leichter Rahmen

 sehr gute Ausstattung zum fairen Preis

 antrittstark und ausdauernd bergauf

 bergab nicht viel besser als ein XC-Fully

Preis: 3999 €/Direktvertrieb

Gewicht: 11,5 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Canyon bietet mit dem Lux eher ein rassiges XC-Fully mit ein paar "Bergab-Gimmicks". In Summe ein sehr flottes Bike zum fairen Preis.

Testergebnis: Sehr gut (837 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Canyon Lux CF SL 8.0 lesen. +++

Cube AMS C:86 TM 29

Stefan Eigner

 größtenteils sehr edler Aufbau

 bergab laufruhige Geometrie

 leichtes Bike, leichte Laufrad-Reifen-Kombi

 hecklastige Sitzposition

Preis: 4199 €/Fachhandel

Gewicht: 11,8 kg

Rahmenmaterial: Carbon/Alu-Heck 1

Fazit: Cubes AMS ist mit tollen Parts, geringem Gewicht sowie sehr leichten Laufrädern höchst attraktiv. Nicht perfekt ausbalanciert.

Testergebnis: Sehr gut (832 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Cube AMS C:68 TM 29 lesen. +++

Orbea Oiz M 20 TR

Stefan Eigner

 attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

 fein abgestimmtes, komfortables Fahrwerk

 sichere, spurtreue Geometrie

 zu langer Vorbau, frontlastiges Handling

Preis: 3899 €/Fachhandel

Gewicht: 12,0 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das Oiz M 20 TR ist ein preiswertes, solides XC-Bike mit spürbar mehr Federwegsreserven vorne und hinten. Handling nicht ideal.Testergebnis: Sehr gut (846 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Orbea Oiz M20 TR lesen.+++

Rocky Mountain Element Carbon C50

Stefan Eigner

 gute Melange aus XC- und Trailbike

 hochwertiger, detailreicher Rahmen

 seriöser Kletterer trotz höherem Gewicht

 Federung nicht ausgewogen

Preis: 4300 €/Fachhandel

Gewicht: 12,8 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Dem Evergreen Element gelingt der Spagat zwischen "Down" und "Country" durchaus gut. Nur das nicht so potente Heck stört.

Testergebnis: Sehr gut (861 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Rocky Mountain Element Carbon C50 lesen. +++

Trek Top Fuel 9.8

Stefan Eigner

 trifft den Charakter dieser Kategorie ideal

 moderne Geometrie, tolles Handling

 Clever und detailreich ausgestattet,...

 ...wenn auch nicht durchweg hochwertig

Preis: 5499 €/Fachhandel

Gewicht: 12,4 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das Top Fuel erobert sich mit viel Federweg, topmoderner Geometrie, famosem Handling sowie smarten Details den Testsieg.

Testergebnis: Sehr gut (886 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie den gesamten Testbericht zum Trek Top Fuel 9.8 lesen. +++

Yeti SB 100 C1

Stefan Eigner

 moderne, abfahrtslastige Geometrie

 sehr sattes 120/100-mm-Fahrwerk

 maximaler Fahrspaß bergab

 zu schwer, bergauf träge

Preis: 5690 €/Fachhande

Gewicht: 13,2 kg

Rahmenmaterial: Carbon

Fazit: Das SB 100 präsentiert sich als Spaßbremse bergauf und Wunderwaffe bergab. Geo, Handling und Fahrwerk sind Weltklasse

Testergebnis: Sehr gut (843 Punkte)

+++ Mehr Infos gewünscht? Hier können Sie sich den gesamten Testbericht zum Yeti SB 100 C1 lesen. +++

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Die besten XC-Parts 2020

Egal ob für den nächsten Renneinsatz oder die sportliche Feierabendrunde: Diese edlen Parts und Zubehörteile stechen durch federleichte Gewichte samt Top-Performance aus der Masse heraus – und empfehlen sich damit als heiße Tuningtipps.

SQ Lab 612R Carbon

SQ Lab

Um Höchstleistungen zu bringen, ist für Racer Komfort wichtiger, als viele denken! Der 612R ist für eine gebeugte und sportliche Sitzposition optimiert. Der 125 g leichte Sattel passt auch "Problem-Pos", selbst bei langen Marathons muss man keine Druckstellen fürchten.

  • Preis: ab 230 Euro

Rock Shox SID/SID SL

Best of Fully und Hardtail Test 2020
Dennis Stratmann

Die Amis holten sich mit der 1327 g leichten SID SL jüngst die Gewichtskrone zurück. Mit 100 mm Hub ist die SID SL im XC-Bereich eine Macht. Aber auch die SID mit 120 mm Travel weiß zu begeistern. Was beide Gabeln gemeinsam haben? Die famose "Raceday"-Dämpfung sowie den verbesserten "Debonair"-Luftschaft, was den beiden Sportlern zu einer rundum tollen Performance auf dem Trail verhilft.

  • Preis: ab 649 Euro

Oakley ARO5

Oakley

Die Brillen-Experten aus Kalifornien haben mit dem Aro5 einen aerodynamischen und leichten Helm geschaffen, welcher sich obendrein sehr Homeowiangenehm trägt. In den Lufteinlässen lässt sich bei Bedarf sicher die Brille parken. Zudem an Bord: "MIPS"- Technologie gegen sturzbedingte Hirnschäden.

  • Preis: ab 250 Euro

PiRope RL Sub 1

Best of Fully und Hardtail Test 2020
PiRope

Man nehme leichte Bike-Ahead-Carbonfelgen, dazu präzise Newmen-Naben. Abgeschmeckt wird das Ganze mit superleichten Faserspeichen aus Vectran. Ergebnis: höllisch schnelle Laufräder, die – nomen est omen – nur 991 g auf die Waage bringen.

  • Preis: ab 2849 Euro

DT Swiss 232 ONE D

© DT Swiss AG

Zu schwer! Das ist das Hauptargument von XC-Bikern gegen Vario-Stützen. Mit der nur 369 g leichten DT könnte sich das ändern: Die 232 One bietet für Racer ausreichende 60 mm Verstellweg und ist sowohl mit 30,9-mm-Durchmesser als auch für das dünne 27,2-mm-Maß zu haben.

  • Preis: ab 498 Euro

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