Mountainbikes im Test

Testbericht: Storck Rebel

Foto: Daniel Geiger Storck Rebel
Steif und schnell – diese beiden Attribute passen perfekt zum Rebel. Vor allem die überragende Tretlagersteifigkeit hebt den schwarz anodisierten Rahmen heraus.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut

Vor allem die überragende Tretlagersteifigkeit hebt den schwarz anodisierten Rahmen heraus. Kein Wunder, dass Sprintattacken direkt in Vortrieb umgewandelt werden. Gangwechsel und Antrieb übernehmen Parts aus Shimanos LX-Gruppe, um die Führungsarbeit kümmert sich – gewohnt souverän – eine Fox F 100 RL. Die guten Komfortwerte aus dem Labor sind freilich nur ein Teil der Wahrheit: Zwar dämpfen die elastische Sattelstütze und der bequeme Sattel Lastspitzen, der steife Rahmen indes reicht Schläge fast ungefiltert durch. Auf wenig Gegenliebe stieß das Cockpit: Der nur 540 Millimeter schmale Flatbar entpuppte sich als Spaßbremse.

Technische Daten des Test: Storck Rebel

Preis: 1599 Euro
Vertriebsweg: Händler
Gewicht: 11,1 kg
Rahmengewicht: 1657 g
Federgabel (Gewicht): 1620 g
Getestete Rahmenhöhe: 17,5 ''
Rahmenmaterial: Alu
Lenkkopfsteifigkeit: 64,9 Nm/Grad
Tretlagersteifigkeit: 143,3 N/mm
Steifigkeit/Gewicht-Index: 125,7
Komfort: * 221,3
Federgabel: Fox 32 F100 RL (2007)
Federweg getestet: 99 mm
Kurbel: Shimano LX
Innenlager: Shimano LX
Schaltwerk: Shimano LX
Schalthebel: Shimano LX
Umwerfer: Shimano LX
Kassette: Shimano LX 11–34
Naben: Hope XC
Felgen: Mavic X717
Reifen: Schwalbe Nobby Nic 2,1"
Bremse: Shimano LX
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Vorbau: Storck
Vorbaulänge: 100 mm
Lenker: Storck Flatbar
Sattel: Fizik Aliante
Sattelstütze: Storck

Kennlinie Federgabel (rot)

Fazit

Ein Race-Hardtail wie aus dem Bilderbuch – mit einem Cockpit Marke "Old School". Das reicht noch knapp zu einem "sehr gut".

02.06.2008
Autor: Alexander Walz
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2008