Mountainbikes im Test

Testbericht: Steppenwolf Taiga Elite

Steppenwolf Taiga Elite
Das Taiga erfreut als klassisches Tourenhardtail im modernen Gewand. Ein schöner Allrounder mit Talent für technisches Gelände.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Bergan fehlt der „Pep“

Testurteil

Testurteil sehr gut

Und die sind mehr als optische Gimmicks.So bietet das tief gezogene Oberrohr viel Bewegungsfreiheit: top für technisches Terrain. Dort fühlt sich das Taiga dank kompakter Maße – den MB-Testern um 175 cm war das 44er-Bike zu klein – pudelwohl, würzt Agilität mit beachtlicher Laufruhe (flacher Lenkwinkel). Generell ist das Taiga auch ohne hohe Komfortwerte Freund aller Tourer, behagt mit übersichtlicher Sitzposition und langjährig bewährten Parts wie Juicy-5-Bremse und X.9-Schaltung. Bergauf geht es trotz leichter Laufräder so eher gelassen denn gehetzt, dennoch kraxelt der ausbalancierte Bayer geschickt, nur an hochprozentigen Anstiegen wird die Front mit der vorzüglichen RS Reba etwas luftig. Ein unspektakulärer, aber rundum gelungener Allrounder, zudem vorbildlich im Baukasten-System anpassbar.

Technische Daten des Test: Steppenwolf Taiga Elite

Preis: 1499 Euro
Gewicht: 11,2 kg
Rahmengewicht: 1673 g
Federgabel (Gewicht): 1643 g
Vertriebsweg: Händler
Rahmenhöhen: 40/44/48/52/56 cm
Getestete Rahmenhöhe: 44 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkwinkel: 69,5 °
Sitzwinkel: 72,5 °
Sitzrohr: 423 mm
Oberrohr: 570 mm
Steuerrohr: 114 mm
Federgabel: Rock Shox Reba Race
Federweg getestet: 100 mm
Federbein: -
Federweg getestet: -
Schaltwerk: Sram X.9
Schalthebel: Sram X.9
Kurbel: Shimano M542
Umwerfer: Shimano XT
Bremse: Avid Juicy 5
Bremsen-Disc vorne: 185 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Laufräder: Mavic Crossride Disk (System)
Reifen: Schwalbe Rocket Ron 2,25“

Fazit

Das Taiga erfreut als klassisches Tourenhardtail im modernen Gewand. Ein schöner Allrounder mit Talent für technisches Gelände.

17.07.2009
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2009