Mountainbikes im Test

Testbericht: Scott Ransom Limited

Scott Ransom Limited
Seit drei Jahren elektrisieren die aufregenden Kohlefasern des Ransoms die Bike-Welt. Eine Faszination, die 2008 anhält.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut

Auch dank der kompakten, minimal hecklastigen Sitzposition und dem geradezu lustvollen Handling. Handzahm lässt sich das Leichtgewicht um Switchbacks zirkeln, wirkt, als sei es selbst in einer Telefonzelle zu manövrieren. Mit Elan nimmt der Mehrgelenker Uphill-Hürden, sprintet engagiert, lässt sich dabei mittels Lenker-Remote auch komplett blockieren oder in den Traction Mode mit 80 mm Restfederweg schalten. Bergab verlangen die tiefe Front und der eher steile Lenkwinkel Eingewöhnungszeit, dann liegt das Scott satt, bietet aber nicht die Reserven von Giant, Cheetah & Co. Penibel eingestellt, verwöhnt der Equalizer-Dämpfer mit feinem Ansprechverhalten und viel Federweg, könnte in der Mitte aber etwas linearer sein.

Technische Daten des Test: Scott Ransom Limited

Preis: 6200 Euro
Gewicht: 13,4 kg
Rahmengewicht: 3330 g
Federgabel (Gewicht): 2355 g
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Carbon
Lenkkopfsteifigkeit: 70,2 Nm/Grad
Tretlagersteifigkeit: 131,9 N/mm
Steifigkeit/Gewicht-Index: 60,7
Federgabel:
Federweg getestet: 161 mm
Federbein:
Federweg getestet: 172 mm
Kurbel:
Innenlager:
Schaltwerk:
Schalthebel:
Umwerfer:
Kassette:
Laufräder:
Reifen:
Bremse:
Bremsen-Disc vorne: 203 mm
Bremsen-Disc hinten: 185 mm
Steuersatz:
Vorbau:
Lenker:
Sattel:
Sattelstütze:

Kennlinien Federbein (rot)/Federgabel (blau)

Fazit

Auch 2008 fasziniert das Ransom mit High-Tech-Rahmen und Allround-Genen, vereint Tourentauglichkeit mit Spielfreude. Im Downhill verlangt das sehr teure Scott eine kundige Hand.

22.02.2008
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2008