Mountainbikes im Test

Testbericht: Giant Trance X3

Foto: Daniel Geiger Giant Trance X3
Das Trance ist der Punkrocker unter den Tourenfullys, brennt auf jedem Trail ein Feuerwerk ab. Fahrwerk und Handling sind spitze.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Kein Vortriebskünstler

Testurteil

Testurteil sehr gut

Und speziell die Fox F120 schwingt sich zusammen mit dem Maestro-Hinterbau zu einem Traumpaar auf, ergibt ein für diese Klasse extraordinär gutes Fahrwerk: sensibel, komfortabel, voller Reserven. Logo, dass sich das Giant im technischen Gelände pudelwohl fühlt. Dazu glänzt das Handling mit seiner Mischung aus Spielfreude und Akkuratesse, der tief gezogene Rahmen eint Bike und Biker. Bergauf trollt sich der Geländeritter hingegen im Hinterfeld, den klebrigen Reifen, den schweren Laufrädern und dem eher hohen Gewicht Tribut zollend – und erklimmt mit aufrechter Position und antriebsneutraler VPP-Kinematik dennoch lässig jeden Alpengipfel. Wermutstropfen: Auf einer Abfahrt löste sich der Bolzen des Bremshebels. Laut Hayes ein Einzelfall, der auf einen Montagefehler zurückzuführen ist.

Technische Daten des Test: Giant Trance X3

Preis: 2000 Euro
Gewicht: 12,9 kg
Rahmengewicht: * 2760 g
Federgabel (Gewicht): 1739 g
Vertriebsweg: Händler
Rahmenhöhen: S/M/L/XL
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkwinkel: 69 °
Sitzwinkel: 74 °
Sitzrohr: 439 mm
Oberrohr: 580 mm
Steuerrohr: 144 mm
Federgabel: Fox 32 F120 RL QR15
Federweg getestet: 120 mm
Federbein: Fox Float RP2
Federweg getestet: 120 mm
Schaltwerk: Shimano XT
Schalthebel: SLX
Kurbel: Race Face Ride XC
Umwerfer: Shimano Deore
Bremse: Hayes Stroker Ryde
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Laufräder: Giant/WTB Laser Trail
Reifen: Kenda Nevegal Stick-E/DTC 2,1“

* inkl. Dämpfer

Fazit

Das Trance ist der Punkrocker unter den Tourenfullys, brennt auf jedem Trail ein Feuerwerk ab. Fahrwerk und Handling sind spitze.

29.05.2009
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2009