Mountainbikes im Test

Testbericht: Ghost AMR 5900

Foto: Benjamin Hahn Ghost AMR 5900
Genussbike mit 1A-Sitzposition und Geometrie. Hohes Gewicht schränkt den Uphill-Spaß ein, dafür trumpft das AMR bergab auf.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Deore-Kurbel/-Shifter
  • Hohes Gewicht

Testurteil

Testurteil sehr gut

Auch die Sitzposition lässt für den Fahrer beim Aufsitzen die Sonne scheinen – alles passt, er sitzt nicht zu gestreckt. Das breite Cockpit garantiert gute Kontrolle. Endgültig warm ums Herz dürfte es den meisten auf den ersten Trailkilometern werden: Die top Geometrie lässt das AMR sicher und agil durch die Trails flitzen – bis zum ersten Anstieg. Dann bremst die Gravitation die Lebensfreude trainingsfauler Piloten – mehr als 13 Kilo sind zu viel! Auch Sprints mag das Genussbike – wegen gewichtiger Laufräder – weniger. Sehr gut, dass der Hinterbau sein komfortables Werk effizient, aber dennoch enorm schluckfreudig verrichtet. Im Trail und bergab belohnt das Ghost für geleistete Tretarbeit großzügig – ein Favorit der Tester in diesen Disziplinen. Tourentaugliche Details runden den Sorglos-Bike ab: Durchgängige Zughüllen, robuste Reifen und Lackschutzfolien machen Freude. Leider liegt die Ausstattung nicht ganz auf Topniveau und drückt auf die Waage.

Technische Daten des Test: Ghost AMR 5900

Preis: 1999 Euro
Gewicht: 13,2 kg
Rahmengewicht: * 3310 g
Federgabel (Gewicht): 1605 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 17,5/19/20,5 ''
Getestete Rahmenhöhe: 17,5 ''
Rahmenmaterial: Aluminium
Federgabel: Fox 32 F120 RL
Federweg getestet: 120 mm
Federbein: Fox Float RP23 Boostv.
Federweg getestet: 120 mm
Lenkwinkel: 69 °
Sitzwinkel: 74 °
Sitzrohr: 442 mm
Oberrohr: 574 mm
Steuerrohr: 135 mm
Schaltwerk: Shimano XT
Schalthebel: Shimano Deore
Kurbel: Shimano Deore
Umwerfer: Shimano SLX
Bremse: Shimano XT
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 180 mm
Laufräder: Shimano XT/Alex 700 TL
Reifen: Schwalbe Nobby Nic 2,25“

* mit Dämpfer

Fazit

Genussbike mit 1A-Sitzposition und Geometrie. Hohes Gewicht schränkt den Uphill-Spaß ein, dafür trumpft das AMR bergab auf.

27.07.2010
Autor: Mike Schmid
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2010