Mountainbikes im Test

Testbericht: Felt Nine Race

Foto: Benjamin Hahn Felt Nine Race
Das Felt richtet sich an ambitionierte Piloten, die dessen Spieltrieb und Renncharakter lieben. Manko? Der geringe Gabelfederweg.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Geringer Federweg
  • Sattelstütze zu kurz

Testurteil

Testurteil sehr gut

Im Schulterschluss mit der gelungenen Sport-Geometrie mit langem Oberrohr und gekröpfter Stütze fällt das Gasgeben leicht. Zwar sitzt der Pilot leicht gestreckt, hat aber trotz dieser progressiven Grundhaltung auf dem Bike in den meisten Fahrsituationen noch die Möglichkeit, es gut zu kontrollieren, in eine enge Kurve zu lehnen oder im rasanten Downhill rechtzeitig zu entschleunigen. Das Nine Race überzeugt mit seinem lebendigen, aber dennoch berechenbaren Charakter und lobenswerten Geometriemerkmalen wie dem tiefen Tretlager. Ein kleiner, abendlicher Trail-Quickie mit schnellen Schikanen und einem kleinen Sprung in einen Anlieger? Hier kommt die Spaßmaschine zu voller Entfaltung. Neben dem Specialized ist es auch das stärkste Rad am Berg. Im derben Downhill kommt das Felt mit nur 80 mm Federweg aber früher ans Limit.

Technische Daten des Test: Felt Nine Race

Preis: 1899 Euro
Gewicht: 12,2 kg
Rahmengewicht: 1984 g
Federgabel (Gewicht): 1718 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 17,5/19,5/21,5 ''
Getestete Rahmenhöhe: 17,5 ''
Rahmenmaterial: Aluminium
Federgabel: Rock Shox Reba Race
Federweg getestet: 80 mm
Federbein: -
Federweg getestet: -
Lenkwinkel: 72 °
Sitzwinkel: 73 °
Sitzrohr: 448 mm
Oberrohr: 611 mm
Steuerrohr: 110 mm
Schaltwerk: Shimano XT
Schalthebel: Shimano XT
Kurbel: Shimano XT
Umwerfer: Shimano XT
Bremse: Shimano XT
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Laufräder: Shimano XT/WTB Trail Laserdisc
Reifen: Continental Race King 2,2“

Fazit

Das Felt richtet sich an ambitionierte Piloten, die dessen Spieltrieb und Renncharakter lieben. Manko? Der geringe Gabelfederweg.

14.09.2010
Autor: Florian Storch
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2010