Mountainbikes im Test

Testbericht: Centurion Backfire LRS Hydro

Foto: Björn Hänssler Centurion Backfire LRS Hydro
Das Backfire ist ein hochwertig konzipierter Kilometerfresser für schnelle Marathons und Touren. Im Gelände fehlt es an Tugenden.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Hinterbau oft „harsch“
  • Bergab kaum Reserven

Testurteil

Testurteil gut

Im klassischen Sinne platziert sich auch der Backfire-Pilot: leicht gestreckt, mit Druck auf der Front. Perfekt, um viel Vortrieb zu generieren – enge Turns und knifflige Anstiege verlangen durch die lange, flache Geo­metrie aber einen aktiven Fahrstil. Auch der Hinterbau passt zum Charakter, ist bergan zur Gänze neutral, sackt nie weg. Auf dem Trail macht der überarbeitete German:A-Dämpfer bei einzelnen Stößen gut auf, geht im schnellen Schlaghagel aber öfter auf Block, wirkt „plattformig“ und passt so nicht richtig zur supersensiblen Manitou-Gabel – so fehlt zusammen mit dem Race-Cockpit im Downhill Vertrauen. Gute Ausstattung.

Technische Daten des Test: Centurion Backfire LRS Hydro

Preis: 1799 Euro (Baukasten)
Gewicht: 11,9 kg
Rahmengewicht: * 2690 g
Federgabel (Gewicht): 1602 g
Vertriebsweg: Händler
Rahmenhöhen: 41/46/51/56 cm
Getestete Rahmenhöhe: 46 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkwinkel: 69,5 °
Sitzwinkel: 72,5 °
Sitzrohr: 460 mm
Oberrohr: 596 mm
Steuerrohr: 125 mm
Federgabel: Manitou R7 Super
Federweg getestet: 100 mm
Federbein: German:A LRS
Federweg getestet: 80 mm
Schaltwerk: Shimano SLX
Schalthebel: Shimano SLX
Kurbel: Shimano SLX
Umwerfer: Shimano SLX
Bremse: Formula Oro K18
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Laufräder: Mavic Crossride Disk (System)
Reifen: Schwalbe N. Nic/R. Ralph 2,25“

*inkl. Dämpfer

Fazit

Das Backfire ist ein hochwertig konzipierter Kilometerfresser für schnelle Marathons und Touren. Im Gelände fehlt es an Tugenden.

22.06.2009
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2009