Mountainbikes im Test

Testbericht: Canyon Nerve XC 9.0 SL

Top-Parts und narrensicheres Handling – das Nerve lässt keine Wünsche offen und ist ein wunderbar breitbandiges Sportgerät.
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Bewertung

Was uns gefällt


Testurteil

Kauftipp Testurteil überragend

Viel besser: Keines der Nobelteilchen wirkt wahllos, alles ist wie das perfekte Syntace/Easton-Cockpit durchdacht, nur die pannenanfälligen Reifen nerven auf der Tour. Zusammen mit dem detailreichen, leichten, steifen Chassis freute sich die MB-Waage über 10,9 kg (Bestwert) – und die Testcrew über die sportive, neutrale Position im Rad. Katapultartig kommt das XC so auf Tempo, das messerscharfe Handling hält Mensch und Maschine in der Spur, Spielereien gelingen ebenso leger wie lange Turns auf Zug, im Downhill vermittelt das harmonische Fahrwerk viel Sicherheit. Apropos: Durch das neue Boostvalve-Federbein wurde die Kinematik minimal wippiger. Nur Racer werden indes zur Plattform greifen, der Rest freut sich über das jetzt feinfühligere Ansprechverhalten – zumal der Viergelenker niemals wegsackt.

Technische Daten des Test: Canyon Nerve XC 9.0 SL

Preis: 2999 Euro
Gewicht: 10,9 kg
Rahmengewicht: * 2778 g
Federgabel (Gewicht): 1597 g
Vertriebsweg: Versender
Rahmenhöhen: XS/S/M/L/XL
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkwinkel: 70 °
Sitzwinkel: 73 °
Sitzrohr: 469 mm
Oberrohr: 595 mm
Steuerrohr: 129 mm
Federgabel: Fox 32 F120 RLC FIT
Federweg getestet: 120 mm
Federbein: Fox Float RP23 XV Boostv.
Federweg getestet: 120 mm
Schaltwerk: Shimano XTR
Schalthebel: Shimano XTR
Kurbel: Shimano XTR
Umwerfer: Shimano XTR
Bremse: Formula R1
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 180 mm
Laufräder: DT Swiss XR 1450
Reifen: Schwalbe Rocket Ron EVO 2,25“

* mit Dämpfer

Fazit

Top-Parts und narrensicheres Handling – das Nerve lässt keine Wünsche offen und ist ein wunderbar breitbandiges Sportgerät.

Canyon Nerve XC 9.0 SL im Vergleich mit anderen Produkten

23.03.2010
Autor: André Schmidt, Rainer Sebal/Christiane Rauscher
© MOUNTAINBIKE, MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2010, 2010