Mountainbikes im Test

Testbericht: Canyon Nerve XC 8.0

Foto: Benjamin Hahn Canyon Nerve XC 8.0
Ein Bike für alle und alles. Ausgewogene Geometrie, viel Fahrspaß, top Ausstattung und Minimalgewicht. Klasse! Testsieg!
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Bewertung

Was uns gefällt


Testurteil

Testsieger Testurteil überragend

Leicht gestreckt – perfekt für lange Ausritte – nimmt der Pilot im Canyon Platz: Das Fahrwerk integriert den Fahrer perfekt. Die Folge: totale Kontrolle in jeder Situation. Die gelungene Geometrie macht das Nerve zur eierlegenden Wollmilchsau, vermittelt enorme Sicherheit durch Laufruhe, ohne dass der Spaß zu kurz kommt. Wendig kann das Nerve nämlich auch. Der Hinterbau dosiert den Federweg hervorragend und stellt Traktion in allen Lebenslagen zur Verfügung. Für extreme Kletterpartien ist das Canyon durch eine flache Front bestens gerüstet. Aufbäumen? Fehlanzeige! Ein Gewicht, das vor wenigen Jahren auch Marathonracer glücklich gemacht hätte, lässt die Höhenmeter nur so purzeln. Die sehr hochwertige und durchdachte Ausstattung fügt sich nahtlos in das makellose Bild des Alleskönners. Zur absoluten Perfektion fehlen nur die Schraubgriffe. Der einzige Makel am (Preis-)Klassenprimus.

Technische Daten des Test: Canyon Nerve XC 8.0

Preis: 1999 Euro
Gewicht: 11,7 kg
Rahmengewicht: * 2840 g
Federgabel (Gewicht): 1552 g
Vertriebsweg: Versandhandel
Rahmenhöhen: S/M/L/XL
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Aluminium
Federgabel: Fox 32 F120 RL FIT
Federweg getestet: 120 mm
Federbein: Fox Float RP23 X Boostv.
Federweg getestet: 120 mm
Lenkwinkel: 70,5 °
Sitzwinkel: 73,5 °
Sitzrohr: 472 mm
Oberrohr: 588 mm
Steuerrohr: 130 mm
Schaltwerk: Sram X.9
Schalthebel: Sram X.9
Kurbel: Shimano XT
Umwerfer: Shimano XT
Bremse: Avid Elixir CR
Bremsen-Disc vorne: 185 mm
Bremsen-Disc hinten: 185 mm
Laufräder: DT Swiss X1650
Reifen: Schwalbe Nobby Nic Snake. 2,25“

* mit Dämpfer

Fazit

Ein Bike für alle und alles. Ausgewogene Geometrie, viel Fahrspaß, top Ausstattung und Minimalgewicht. Klasse! Testsieg!

27.07.2010
Autor: Mike Schmid
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2010