Mountainbikes im Test

Testbericht: Cannondale F3

Foto: Daniel Geiger Cannondale F3
Das preiswerteste Rad im Testfeld kommt von Cannondale? Schnell drängt sich die Frage auf, wo die Amerikaner den Rotstift angesetzt haben.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut

Schnell drängt sich die Frage auf, wo die Amerikaner den Rotstift angesetzt haben. Am leichten, gut verarbeiteten Rahmen offensichtlich nicht. Obwohl im Labor nicht der steifste, fährt er sich in Verbindung mit der extrem steifen Fatty-Gabel spurstabil und ist über jeden Zweifel erhaben. Die Gabel indes macht keinen Hehl daraus, dass sie nur 80 mm Federweg bereithält – etwas mehr Hub würde dem Fahrwerk guttun. Die Sitzposition dagegen passt. Angenehm entspannt sitzt der Biker im Rad, das stimmige Cockpit mit dem breiten Lenker vermittelt Sicherheit. Gespart wurde an der Ausstattung: Einfache Parts wie das Acera-Innenlager kosten Punkte.

Technische Daten des Test: Cannondale F3

Preis: 1399 Euro
Vertriebsweg: Händler
Gewicht: 11,7 kg
Rahmengewicht: 1540 g
Federgabel (Gewicht): 1236 g
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Alu
Lenkkopfsteifigkeit: 69,5 Nm/Grad
Tretlagersteifigkeit: 127,2 N/mm
Steifigkeit/Gewicht-Index: 128,0
Komfort: * 376,7
Federgabel: Headshok S. Fatty Ultra LR80
Federweg getestet: 80 mm
Kurbel: Shimano FC-M521
Innenlager: Shimano FC-M521
Schaltwerk: Shimano XT
Schalthebel: Shimano Deore
Umwerfer: Shimano Deore
Kassette: Sram PG-950 11–34
Naben: Shimano M475
Felgen: Mach 1 Sub Zero
Reifen: Hutchinson Spider 2,0"
Bremse: Juicy 3
Bremsen-Disc vorne: 160 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Vorbau: C. XC3 Headshok
Vorbaulänge: 100 mm
Lenker: FSA XC-281
Sattel: Fizik Nisene
Sattelstütze: FSA SP-FR-270

* je kleiner der Wert, desto höher der Rahmenkomfort

Kennlinie Federgabel (rot)

Fazit

Ein guter Allrounder mit komfortbetonter Sitzposition, aber leicht ruppiger Gabel. Der leichte Rahmen schleppt schwer an der Ausstattung.

02.06.2008
Autor: Alexander Walz
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2008