Mountainbikes im Test

Testbericht: Axevo 29er X-Team

Foto: Benjamin Hahn Axevo 29er X-Team
Das relativ leichte Axevo präsentiert sich als grundsolider CC-Renncharakter mit guter Spritzigkeit, aber unglücklichem Cockpit.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Sehr hohes Oberrohr
  • Zu schmaler Lenker

Testurteil

Testurteil gut

Mit dem sehnig-muskulös gezeichneten Oberrohr ist das Erscheinungsbild des Bikes elegant und unübersehbar sportlich. Die Praxis bestätigt diesen vorwärtsorientierten Charakter. Obgleich durch die hohe Front kein ausgewiesener Kletterer, klebt das Axevo dank kurzer Kettenstreben (442 mm) und kurzem Steuerrohr gut auf dem Untergrund. Unterstützend wirken leichte Fulcrum-Laufräder und flinke Conti-Race-Kings. Störend empfanden die MB-Tester das sehr hoch gezogene Oberrohr, an dem die Knie seitlich streifen können. Auch die Lenkkopfsteifigkeit des Axevo dürfte ruhig ein wenig höher sein. Harte Downhills sind nicht Paradedisziplin des Axevo – dafür sind die Lenkergriffe zu schwammig, der Lenker deutlich zu schmal.

Technische Daten des Test: Axevo 29er X-Team

Preis: 1999 Euro
Gewicht: 12,0 kg
Rahmengewicht: 1797 g
Federgabel (Gewicht): 1784 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 18/18,5/19 ''
Getestete Rahmenhöhe: 19 ''
Rahmenmaterial: Aluminium
Federgabel: Rock Shox Reba RL
Federweg getestet: 100 mm
Federbein: -
Federweg getestet: -
Lenkwinkel: 72 °
Sitzwinkel: 72,5 °
Sitzrohr: 483 mm
Oberrohr: 623 mm
Steuerrohr: 101 mm
Schaltwerk: Sram X.9
Schalthebel: Sram X.7
Kurbel: Truvativ Stylo
Umwerfer: Sram X.9
Bremse: Magura Louise BAT
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 160 mm
Laufräder: Fulcrum Red Metal 29 SL
Reifen: Continental Mountain King 2,2“

Fazit

Das relativ leichte Axevo präsentiert sich als grundsolider CC-Renncharakter mit guter Spritzigkeit, aber unglücklichem Cockpit.

14.09.2010
Autor: Florian Storch
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2010