Mountainbikes im Test

Testbericht: Gary Fisher Sugar 3+

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Zu den getesteten Produkten

Gary Fisher hat seinem Sugar mit neuen Federelementen frisches Leben eingehaucht. Am Hinterbau macht sich das sofort bemerkbar: Der Fox-Dämpfer spricht sehr fein an und sorgt durchweg für richtig guten Federungskomfort am sportlich-komfortablen Bike-Heck. Die variable Duke-Federgabel passt dazu bestens, bietet aber bei langem Federweg von 106 mm etwas mehr Komfort. Dabei bleibt das Bike noch ausgesprochen spritzig auf Singletrails und bietet eine tolle Laufruhe auch bei heißen Abfahrten. Bei Minimalfederweg bietet die dann recht straffe Gabel eine gute Kletterhilfe, allerdings wird hier das Bike schon fast nervös.
Fishers Genesis-Geometrie bewirkt auch beim Sugar eine komfortbetonte Sitzposition, das Bike erweist sich aber dennoch als handlich und agil – so machen lange Touren in jedem Terrain Spaß. Kleine Schwächen zeigen lediglich die etwas traktionsschwachen Reifen. Manchem Tester fehlte außerdem ein Schnellspanner, um
für längere Abfahrten den Sattel abzusenken. Ausstattung und Gewicht gehen aber sonst in Ordnung.

TECHNISCHE DATEN
Kategorie: Fully
Preis: 1999,00 EUR
Gewicht: 13,00 kg
Federgabel/-weg: Rock Shox Duke XC U-Turn, 63–108 mm
Federbein: Fox Float R, 80 mm
Federungssystem: Eingelenker
GEOMETRIE
Sitzwinkel: 72,5° - 74,5°
Lenkwinkel: 70 - 72,5°°
Oberrohr: 610 mm
Sitzrohr: 450 mm
Radstand: 1080 - 1095 mm
Tretlager: 300 - 320 mm
Getestete Größe: L
KOMPONENTEN
Schalthebel/-werk: Shimano XT/LX
Umwerfer: Shimano Deore
Bremsen-/hebel: Avid SD 3
Kurbeln: Bontrager Race
Naben: Bontrager
Felgen: Bontrager Select
Reifen: IRC Backcountry 2,25“

Fazit

Der vielseitige Allround-Tourer kann mit seiner komfortablen Sitzposition und der hohen Laufruhe bei Langstreckenfahrern punkten. Das ausgewogene Fahrwerk glänzt auf kurvigen Singletrails und bergab. Stimmige Ausstattung.

Gesamtnote: sehr gut

Gary Fisher Sugar 3+ im Vergleichstest

07.04.2003
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /03